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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #11

Last Christmas

Ich finde, Weihnachten als Single hat immer einen ganz schön bitteren Beigeschmack. Da wird das glanzvolle Fest der Liebe schnell mal zur frustrierenden Angelegenheit. Vorweihnachtliche Reklame mit kuschelnden Pärchen am Kaminfeuer und knutschende Kumpanen in Bommelmütze am Glühweinstand erinnern unsanft daran, dass wir es im vergangenen Jahr scheinbar wieder nicht geschafft haben, einen Partner zu angeln. Stimmt schon, ein Partner, den man zu Weihnachten liebhaben, bekuscheln und beschenken kann, ist schon etwas Feines. Zudem lassen sich Weihnachtsstress und etwaige Feiertags-Fauxpas (à la Opa hat nach dem fünften Glas Wein das dringende Bedürfnis, alle Anwesenden abzuknutschen und überschwängliche Liebeserklärungen zu postulieren) zu zweit einfach besser ertragen. Und das norddeutsche Weihnachts-Wetter, derzeit widerlich grau und böig ungemütlich mit leichten Schauern, tut das Übrige.
Naja, ich will nicht meckern, schließlich hatte ich letztes Jahr noch einen tollen Typ an meiner Seite (Hier sollte jetzt eigentlich „Last Christmas“ eingespielt werden, um den Text frohlockend zu untermalen), und dieses Jahr habe ich immerhin einen Adventskalender verschenkt.
Mr. Kurztrip entpuppt sich nämlich als unerwartet gute Partie. Er ist so witzig, dass ich manchmal einfach laut lachen muss, wenn ich seine Nachrichten lese – Manchmal befinde ich mich dabei auf öffentlichem Terrain, was bedeutet, dass sehr viele Menschen mich mittlerweile für vollkommen durchgeknallt halten müssen. Was soll's, so haben wenigstens alle etwas zu Lachen. Der Kerl hat also einen hammermäßigen Humor, bringt mich laufend zum Schmunzeln und sieht dazu ganz passabel aus. Dickes Plus: Mit einem abgeschlossenen Studiums und drei erfolgreich laufenden Start-Ups scheint er auch so einiges auf dem Kasten zu haben. So habe ich, nachdem ich es aus Jux und Tollerei versprochen hatte, in mühevoller Handarbeit einen fetzigen Adventskalender gefertigt – Voll mit kleinen Geschenken, Knabberkram und Gutscheinen, die jeweils auf vergangene Gespräche anspielen: 1x Pizza backen, 1x Karaoke, 1x „Du darfst mich ENDLICH auf einen Kurztrip ausführen“ … Glaubt ihr, er hätte es geschafft, den Kalender pünktlich zu Monatsbeginn abzuholen? Natürlich nicht. Warum bloß date ich immer so Dullies, die nie ein Treffen auf die Reihe kriegen? „Es ist eben schwierig mit der Entfernung, wenn ich in Kiel wohnen würde, würden wir uns viel öfter sehen“. Meine Güte, Flensburg ist nun wirklich nicht Timbuktu. Als ich mich nach einem geschlagenen Monat ohne Treffen ein wenig muckiert habe, fand ich das durchaus legitim. Mr. Kurztrip ist daraufhin ein wenig durchgedreht: Nach stundenlangen (!) Diskussionen darüber, dass die ganze Sache „so schnell ernst geworden ist“ und er sich nicht immer dafür rechtfertigen wolle, dass wir uns nicht sehen, hat er es schließlich doch zur Kalenderübergabe geschafft. Außerdem schien ihm meine Argumentation vor Ort doch einzuleuchten: Wie soll denn irgendwer bitte herausfinden, ob das alles überhaupt Ernste Sache-Potential hat, wenn wir uns nicht sehen?
Obwohl er den Kalender „mega lässig!“ fand (für ihn schon ein Lob höchster Güte) und mir „echt etwas schuldig“ ist, schafft Mr. Kurztrip es nicht, sich mehr als ein Mal die Woche zu melden. Solche Kerle braucht nun wirklich kein Schwein; Egal, wieviel man um die Ohren hat, Zeit für ein „Guten Morgen, gute Nacht“ bleibt immer.
Also heißt es bei mir diese Weihnachten wieder SINGLE ALL THE WAY. Immerhin: So muss man sich nicht ewig den Kopf zerbrechen, welches großartige Geschenk den Liebsten wirklich aus den Socken haut und spart dazu eine Menge Geld. Vielleicht im nächsten Jahr.
Denn natürlich sind wir starke, unabhängige Frauen aber es ist eben noch schöner, mit dem Lametta um die Wette zu funkeln, wenn der angebetete mit strahlenden Augen vor uns steht und uns zur Bescherung ganz feste drückt.

In diesem Sinne: MERRY CHRISTMAS & A Happy New Year, Cheers!
 
 
 
Fee

Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachts-Tag 2.0

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder einen etwas anderen Beitrag. Wir wurden von Jana (ihren YouTube-Kanal MeerMakeup findet ihr hier) getaggt und beantworten euch somit heute die Fragen des Weihnachts-Tags.
Auch Linda hat letztes Jahr bei einem Weihnachts-Tag mitgemacht. Ihren Beitrag dazu findet ihr hier.



1. Magst du Weihnachten?

Vanessa:
Ich liebe Weihnachten. Überall wird es kuschelig und man nimmt sich die Zeit, um etwa mit seinen Liebsten zu unternehmen. Dazu noch Plätzchen backen, Weihnachtsmusik hören und nicht zu vergessen: die Weihnachtsdeko!

Fee:
„Mögen“ ist gar kein Ausdruck: Ich bin der reinste Weihnachts-Freak. Ich liebe alles am Fest der Liebe, von Plätzchen über fulminant funkelnde Deko bis hin zu grandiosen Geschenken und Glühwein mit Schuss ... JA!


2. Hast du einen Adventskalender?

Vanessa:
Ja, ich bekomme jedes Jahr einen selbstgemachten Adventskalender von meinen Eltern. Außerdem gibt es meistens noch einen Schokokalender, dieses Jahr ist es aber ein Ikea-Adventskalender - noch besser. Von meinem Papa gab es dann noch einen kleinen Postkartenkalender mit Bildchen hinter jeder Tür.

Fee:
Weil meine Mama meist nicht besonders motiviert ist, mir liebevoll einen selbstgemachten Adventskalender zu kreieren, schenkt mir mein Papa (aus Mitleid) den, den er von Geschäftspartnern bekommt. Aber ich will mich nicht beklagen; Dieses Jahr steckt hinter jeder Tür ein Lindor-Kügelchen. Da fällt mir ein ...


3. Dekorierst du dein Zuhause und wenn ja, ab wann?

Vanessa:
Auf jeden Fall! Für mich gehört Weihnachten zu einem der schönsten Feste, an welchem man das komplette Haus oder auch die Wohnung dekorieren kann. Da darf es auch ein bisschen kitschiger und glitzriger als den Rest des Jahres sein. Wann ich damit anfange? Meistens stehen meine Weihnachtsdekokisten schon vor Totensonntag bereit. So richtig viel dekorieren tue ich auch erst danach, also um den 1. Dezember ist meine Wohnung schon gut dekoriert.

Fee:
Ich dekoriere gerne und großzügig, zu Weihnachten kann es schließlich gar nicht genug glitzern und flitzern, allerdings erst ein/zwei Wochen vorher.



4. Dein liebster Weihnachtssong?

Vanessa:
Ich weiß gar nicht, ob ich einen allerliebsten Weihnachtssong habe. Wenn dann ist es wahrscheinlich "All I Want For Christmas" von Mariah Carey oder "Wonderfull Dream" von Melanie Thornton, weil es für mich DAS Weihnachtslied meiner Kindheit ist. Was ich aber beispielsweise auch super gern mag ist das Christmas Album von Michael Bublé.
Unsere Weihnachts-Playlist aus dem letzten Jahr findet ihr übrigens hier.

Fee:
Langweilig und SO Klischee, aber wahr: "Last Christmas" von Wham! Ehrlich.


5. Was isst du an Weihnachten am liebsten?

Vanessa:
An Heiligabend gibt es bei meinen Eltern entweder einen Braten oder wir machen Raclette. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist die gesamte Familie dann traditionell bei Oma und Opa zu besuch. Dort gibt es IMMER als Vorspeise eine Kürbissuppe, anschließend Gans mit Rotkohl, Grünkohl, Klößen, Kartoffeln und Soße (damit jeder das essen kann, was er am liebsten mag) und dann meistens noch irgendeinen Nachtisch. Das ist definitiv das beste Weihnachtsessen.

Fee:
Ente/Gans mit Rotkohl, Kartoffeln und Brokkoli. Plus Lebkuchenmousse. Dazu muss ich aber sagen, dass ich so vieles gerne esse, insofern fällt es mir nicht ganz leicht, die Frage adäquat zu beantworten.


6. Wen beschenkst du an Weihnachten?

Vanessa:
Ich beschenke meine Familie, meine liebsten Freundinnen und mit den Uni-Mädels wichteln wir, damit jeder nur ein Geschenk besorgen muss ... obwohl ich schenken so gern mag.

Fee:
Geschenke gibt es für meine Allerliebsten - Diejenigen, mit denen ich am meisten Zeit verbringe und Erinnerungen teile. Dieses Jahr sind das meine Familie und meine vier engsten Freundinnen. Und im Rahmen unseres Girls-Julklap wartet auch ein kleines Geschenk auf Jana, aber PSSSCHT.



7. Brauchst du an Weihnachten Schnee?

Vanessa:
Brauchen würde ich nicht sagen aber dagegen habe ich natürlich nichts. Wenn die Bäume leicht mit Schnee bedeckt sind reicht mir das schon.

Fee:
Nein. Ich mag Schnee zu Weihnachten, bin aber nicht todtraurig, wenn keiner liegt – Das bedeutet ja auch immer Schliddern, Kratzen und einen riesen Schweinkram hinterher ...


8. Gehst du gerne auf den Weihnachtsmarkt?

Vanessa:
Ich mag es schon gerne aber nicht, wenn es zuuuu voll ist. Außerdem mag ich gebrannte Mandeln und Apfel-Punsch gern ... und wenn dann abends überall die Lichter funkeln.

Fee:
Gute Frage! Ich bestehe auf Mutzen und Glühwein einmal im Jahr, bin aber kein ausgesprochener Fan, weil es immer so drängelig ist und man meist ja doch nur herumsteht und sehr teure Schmankerl konsumiert.


9. Wie verbringst du Heiligabend?

Vanessa:
Ich verbringe den Tag immer ganz entspannt mit meinen Eltern, meistens schauen wir uns gemeinsam einen Weihnachtsfilm an (mein Favorit ist "Der Polarexpress"). Abends machen wir uns dann ein bisschen schick, essen gemeinsam und packen nacheinander die Geschenke aus. Um 22 Uhr geht es dann noch zur Mitternachtsmesse, denn die Kirche ist mir an Weihnachten irgendwie immer wichtig. Anschließend ist Heiligabend für mich aber noch nicht beendet, denn dann gibt es immer ein großes Wiedersehen mit allen Mädels im Club, ganz nach dem Motto "Keine Gnade unterm Tannenbaum".

Fee:
Mein Heiligabend läuft meistens ziemlich gleich ab: Morgens marschier' ich im Schlafi zu meiner besten Freundin (Haus Nr. 34), wir gucken einen Weihnachtsfilm und trinken Kakao mit Amaretto. Mittags kocht meine Oma (Haus Nr. 40) groß(ARTIGE SACHEN!) und abends kommen Oma und Opa hier her (Haus Nr. 22); Dann „koche“ ich: Es gibt also Kartoffelsalat mit Würstchen. Wir sitzen gemütlich bei Wein und Musik zusammen, lachen und packen irgendwann Geschenke aus.


Wir taggen die liebe Liz von Fabuliz Beauty.

 
alle Bilder via Pinterest (1, 2, 3)


Wir wünschen euch einen wundervollen 4. Advent!
 
Fee & Vanessa

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #10

Bedtime Stories

Ihr seht es schon am Titel: Jetzt wird’s so richtig schlüpfrig hier auf dem Blog …
Keine Sorge; Bevor es ans Eingemachte geht, wollen wir uns erst einmal besser kennenlernen. Und trotzdem geht es heute um eine Thematik aus dem Genre „Zwischen den Laken“, die mir auf der Zunge brennt - Das gemeinsame (Ein-)Schlafen.
Das gestaltet sich manchmal schließlich gar nicht so einfach: Mal schnarcht der Angebetete wie ein Holzfäller im Vollrausch, mal wühlt er sich des Nachts quer durchs Bett oder aber er bemächtigt sich einfach aller Decken und Kissen, die das Bett zu bieten hat. Ein bisschen Geschnarche ist ja in Ordnung, niemand ist perfekt aber ich habe da schon Dinge erlebt, da stehen einem die Haare zu Berge. Zum Beispiel diejenigen, die gar nicht schlafen wollen, sondern sich lieber an meinem Prachtposchi schubbern oder auf Tast-Offensive gehen, sobald das Licht gelöscht wird. Ich hab generell nichts gegen Anzeichen von körperlicher Zuneigung aber doch nicht wenn ich schlafen will, verdammt!
Es gibt natürlich auch die super angenehmen murmeltiergleichen Typen, die, einmal eingeschlummert, quasi versteinern und kaum noch wahrzunehmen sind. Scheint allerdings eine seltene Spezies zu sein - Ich zumindest konnte bisher kaum solche Exemplare aufspüren.
Ist die Holzfäller-Problematik erst geklärt, bleibt immer noch die Sorge um etwaige nächtliche Fehltritte der eigenen Person. Ich zum Beispiel rede manchmal im Schlaf, gerne auch auf Französisch und wenn ich erkältet bin, kann es passieren, dass ich friedlich vor mich hin schnorchele. Nicht so sexy. Vor allem muss ich immer hoffen, dass ich nicht gerade von Channing Tatum oder meinen Verflossenen träume, falls mein Nachbar doch zuhören sollte. Tatsächlich frage ich mich ab und zu, ob mir Mr. Starwars gegenüber wohl im Schlaf etwas herausgerutscht ist, was er besser nicht gehört hätte und er deswegen reißaus genommen hat. Der zum Beispiel war ein traumhafter Bettpartner: Vor dem Einschlafen hat er mich in den Arm genommen, sich dann kaum mehr bewegt und als ich nachts Pipi musste, hat er ganz erschrocken gefragt, ob ich gehen wolle. Zum Knutschen, ehrlich.
An dieser Stelle folgt ein Geständnis meinerseits: Ich finde, es gibt auf der ganzen weiten Welt keine bessere Sache, als nachts aufzuwachen und der Partner nimmt die eigene Hand und hält sie ganz fest. Dabei wird mir regelmäßig ganz warm ums Herz.
Zugegeben, ich bin auch kein ganz einfacher Schlafpartner: Höchst ungern gebe ich meine recht platzintensive Wohlfühl-Stellung (Auf der Seite liegend, ein Bein aus der Decke gestreckt) auf, schließlich möchte ich ja trotz Zuwachs gemütlich liegen. Aber für ganz besonders tolle Typen macht man doch gerne Abstriche und notfalls auch nächtelang kein Auge zu.
Woran liegt es bloß, dass es mit manchen einfach klappt und man sich auf Anhieb wohlfühlt, während andere uns durch ihre bloße Anwesenheit schlaflose Nächte bescheren?
 
Dann dreht man sich hin, her und wieder zurück – In der ständigen Angst, man könne den werten Herrn, der meist nach wenigen Sekunden friedlich schläft, irgendwie stören.
Dann ist es erst kochend heiß im Bett (warum sind die meisten Typen denn bloß solche Heizkörper?) und kaum hat man es endlich geschafft, sich aus der Decke zu wickeln, ohne den anderen dabei aus dem Schlaf zu boxen, fängt man an zu frieren. Wirklich, das gemeinsame Schlafen ist schon eine Wissenschaft für sich.
Anfangs dachte ich, die Tatsache, ob man gut neben jemandem schläft, sei ein Indikator dafür, ob derjenige auch längerfristig was taugt aber diese unter Umständen doch recht frustrierende These hab' ich inzwischen verworfen.
Vielmehr glaube ich, dass man sich manchmal einfach an den anderen gewöhnen muss, gerade, wenn man lange Zeit das Bett in seiner ganzen Pracht für sich allein hatte.
Kein Grund also, gleich die Flucht zu ergreifen, wenn die erste Nacht nicht der Himmel auf Erden ist. Und sollten doch alle Stricke reißen, mein Notfall-Geheimtipp: Zwei Gläser Rotwein vorm Zähneputzen wirken wahre Wunder.


Fee

Dienstag, 15. Dezember 2015

New Beauty Products

Hallo ihr Lieben,

da es für den letzten Monat keine Favoriten von mir gab, möchte ich euch heute ein paar neue Produkte zeigen. Diese haben sich in den letzten Wochen bei mir angesammelt und bisher bin ich von allen begeistert.


Korres Vanilla cinnamon Duschgel
Duftet nicht nur super weihnachtlich nach Vanille und Zimt, sondern besteht sogar zu 89,3% aus natürlichen Inhaltsstoffen.

Balea Professional Schutz + Pflege Shampoo
Dieses Shampoo soll die Haare vor trockener Heizungsluft und Kälte schützen. Bisher bin ich sehr begeistert. Es duftet gut, pflegt die Haare und: meine Kopfhaut juckt seitdem nicht mehr!


Max Factor Colour Elexir Lip Liner "06 Mauve Moment"
Diesen Lipliner gab es Gratis beim Kauf des Lippenstifts dazu. Er passt farblich einfach perfekt und erfüllt seinen Zweck.

Max Factor Lippenstift "833 Rosewood"
Nachdem ich ihn mir 3-4 Mal angesehen habe, durfte er nun endlich mit. Von Rosenholz-Tönen kann ich einfach nie genug bekommen.

Nuxe rêve de miel Lip Balm
Eigentlich ein Spontankauf am Flughafen, da ich meinen Lippenpflegestift auf dem Weg nach Riga vergessen hatte. Der Lip Balm duftet einfach sooo nach Weihnachten - Orange und Honig - und pflegt trockene Lippen perfekt. 


Essie "Island Hopping"
Zufällig gesehen und gemerkt, dass mir so eine Farbe noch in meiner Essie-Sammlung fehlte ... upsi. Eine wunderschöne Alltagsfarbe.

Zara Femme Eau de Toilette
Ein sehr weiblicher Duft, hält super lange. Also ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur zu empfehlen, auch "Red Vanilla".



Vanessa

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #9

Mein Leben als Heartbreaker

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich nicht die geringste Erfahrung damit habe, Menschen abzuweisen
(Es sei denn, es handelt sich um Grabbelfinger im Club, Anstupser auf Facebook o.ä.). Zum Glück, wie ich jetzt sagen kann, denn solche Aktionen bringen echt keinen Spaß.
Es fällt mir einfach unendlich schwer, Personen, die ich wirklich gern habe, vor den Kopf zu stoßen. Und das musste ich bisher auch nie so richtig - bis zu dieser Sache mit Jura-Jonas. Ihr erinnert euch, der super süße Typ, total nett und charmant, bei dem es einfach nicht funken wollte. Als ich gesagt habe, ich müsse den Kontakt abbrechen, hätte ich nie gedacht, dass es so schwer wird. Schon die ganze letzte Woche hatte ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken daran, was ich dem armen Kerl da antue. Kleiner Feigling der ich bin, habe ich gehofft, er würde merken, dass ich kein Interesse habe, wenn ich mich einfach weniger melde, meine Antworten knapp halte und an Kuss-Smileys und Co. spare. Prompt stand der Gute bei mir im Laden (Dazu sollte ich erwähnen, dass der Laden, in dem ich neben dem Studium arbeite ein Damen(!)-Oberbekleidungsgeschäft ist, also zunächst kein Ort, an dem sich alleinstehende Männer üblicher Weise herumtreiben), um zu fragen, was denn los sei, dass wir kaum mehr voneinander hören. Mit Herzklopfen bis zum Hals hab' ich ihn dann auf „Irgendwann mal in Ruhe“ vertröstet, woraufhin er nur mit unverhohlenem Zynismus fragte, ob ich seine Nummer wohl noch hätte. Und trotzdem hat er sich später gemeldet.
Spätestens da konnte ich die ganze Angelegenheit nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, gerade weil ich Jonas wirklich gern habe. Mir mag auch nicht einleuchten, wie einige Typen uns guten Gewissens über Monate hinweg hinhalten können, ohne auch nur einen Gedanken an mögliche Konsequenzen zu verschwenden. Keine Ahnung, wie das geht.
Als ich Jonas schließlich geschrieben habe, dass ich nicht glaube, dass mehr aus uns wird, hatte ich einen riesigen Kloß im Hals und Bauchweh vor lauter schlechtem Gewissen. Auf meinen Text über acht Zeilen, der impliziert, wie leid es mir tut und dass er ein toller Mensch ist, kam von Jonas nur ein „Witzig, dass du dafür so lange gebraucht hast. Ich fühle mich so richtig verarscht.“ Natürlich sind drei Monate eine lange Zeit, allerdings haben wir uns so selten getroffen, dass ich einfach nicht frühzeitig das Handtuch werfen und mir eingestehen wollte, dass es nicht passt. Aber am Ende ist man dem Gegenüber einfach eine ehrliche Einschätzung schuldig. JUNGS, jedes Mädchen verdient eine anständige Erklärung für euer manchmal noch so abstruses Verhalten. Den Kontakt abzubrechen oder besagte Lady gleich zu blockieren ist nun wirklich keine legitime Option. Auch wenn es unter Umständen echt unangenehm werden kann: Denn obwohl Jonas der wahrscheinlich höflichste Typ der Welt ist, hat mich sein gekränkter Stolz förmlich durch den Bildschirm hindurch angespuckt. (Die Beziehung zwischen Männern und ihrem Stolz werde ich wohl nie so ganz verstehen; Was ist das bloß?) Er mochte mich jedenfalls wirklich gern und mein Verhalten sei einfach nur schäbig, dafür gäbe es keine Absolution.
Die will ich ja auch gar nicht und ich bin mir meiner Schuld bewusst aber solch harte Worte hätte ich nicht erwartet. Das hat mich ehrlich aus den Socken gehauen. Schließlich hab ich ihn nie belogen, ihm große Versprechungen oder etwas vorgemacht. Natürlich kann ich verstehen, dass er verletzt ist aber mich anzupöbeln und mir zu sagen, dass es eigentlich auch nicht schade drum sei, das geht ein wenig zu weit. Leicht ist mir das Ganze auch nicht gefallen, ich hatte Tränen in den Augen und hätte mich am liebsten geohrfeigt, weil ich mein „Geständnis“ so lange hinausgezögert habe.
Hier also ein Learning
(Ja ja, ich studiere irgendwas mit Medien, da redet man irgendwann so) für die Zukunft: Am besten SOFORT reagieren, sobald sich erkennen lässt, dass unterschiedliche Erwartungen an die Beziehung bestehen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es bei den meisten Männern gar nicht mal so einfach ist, ihre Intention überhaupt irgendwie zu deuten – Ich wusste zum Beispiel lange gar nicht, was Jonas sich von unseren Treffen erhofft.
Trotz alledem: Auch wenn ich es damals nicht so interpretieren konnte und nie irgendwelche bösen Absichten hatte, war mein Verhalten ziemlich egoistisch und ich hatte nicht das Recht, Jonas über Wochen im Dunkeln tappen zu lassen. Das tut mir ehrlich Leid und ich wünsche ihm alles Liebe und Gute für die Zukunft.
Zum Schluss gibt es heute sogar noch ein weiteres Learning: Mir fällt es jetzt viel leichter, die Jungs zu verstehen, die sich irgendwann einfach nicht mehr melden. Ich glaube, oft stecken dahinter gar nicht Boshaftigkeit oder Gleichmut, sondern Hilf- und Ahnungslosigkeit. Manche meinen vielleicht sogar, sie würden sich richtig verhalten und uns so Schlimmeres ersparen. Daran merkt man dann allerdings, dass es wirklich noch Jungs sind, die sich still und leise zurückziehen anstatt ihren „Mann“ zu stehen. Das ist okay und ich würde sie deshalb nicht als feige beschimpfen. Viele wählen einfach den Weg, der sie am wenigsten Überwindung kostet, weil sie sich der Herausforderung nicht gewachsen fühlen. Sich aktiv mit solchen Situationen auseinanderzusetzen erfordert eben eine Menge Mut.
 
 
Fee

Dienstag, 8. Dezember 2015

#familyfirst

Wie sehr man seine Liebsten vermisst merkt man manchmal erst, wenn man sie nicht mehr jeden Tag sieht. Wenn einen mehr als 300 Kilometer voneinander trennen.
Gerade jetzt zu Weihnachten merke ich wieder, wie wichtig mir Familie ist. Gemeinsam Zeit verbringen, das ist wohl das kostbarste Geschenk, welches man zu Weihnachten verschenken oder erhalten kann. Durch diese räumliche Distanz ist es jedoch schwieriger geworden.
 
„Only hate the road when you’re missing home“ sing Passenger. Und so ist es. Zwar bin ich innerhalb von 3 Stunden Autofahrt zu Hause, jedoch ist es jedes Mal eine kleine Reise. Jedes Mal ein Abschied.
 
Versteht mich nicht falsch, ich fühle mich wirklich wohl in Kiel. Die Nähe zum Meer ist wahnsinnig schön. Ich weiß, dass ich genau das vermissen werde, wenn ich irgendwann wegziehe.
Und doch wird meine Heimat immer der Ort sein, an dem meine Eltern leben.
Berlin, dort habe ich die ersten 5 Jahre meines Lebens verbracht. Dort lebt meine Familie.
Auf sie kann ich immer zählen. Egal welche Wege ich in meinem Leben noch gehen werde, welche Entscheidungen ich treffe oder welche Freundschaften enden - ich weiß, dass meine Familie immer hinter mir steht, auch wenn sie manche Entscheidungen vielleicht nicht nachvollziehen können. Sie würden mich auffangen, wenn ich zu fallen drohe und mich niemals im Stich lassen.
Sie sind mein Anker.


Vanessa

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #8

… Die Schlechten ins Kröpfchen
 
Die Guten sollte man behalten, von den Schlechten trennt man sich besser fix. So heißt es zumindest in meinem persönlichen Lieblingsmärchen Cinderella, das ich mittlerweile vermutlich selbst im Schlaf einwandfrei mitsprechen, -singen und pantomimisch darstellen könnte. „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“, ein Satz, der vor Lebensweisheit nur so strotzt und praxistauglicher nicht sein könnte.
Auch wenn ich heute nicht über Linsen, sondern über (zugegeben, manchmal ähnlich platte) Männer schreiben möchte, finde ich, dass der Sachverhalt doch recht ähnlich ist und sich somit prima zum Vergleich eignet. Ich frage mich immer wieder, woran es liegt, dass wir so häufig die netten, fürsorglichen Typen links liegen lassen, fasziniert vom nächstbesten Bad Boy.
Seit ein paar Monaten treffe ich mich von Zeit zu Zeit mit Jonas, Jurastudent im letzten Semester und ein absolut feiner Kerl: Höflich, verlässlich und ausgesprochen interessiert. Er schreibt mir wirklich jeden Tag, erkundigt sich, wie es mir geht, was ich so treibe. Jonas fragt regelmäßig nach Dates und würde sogar die Kaution hinterlegen, wenn ich nach versuchtem Koala-Klau im Knast lande. Dazu sieht er ziemlich gut aus und kann sich wahnsinnig gut artikulieren. Als wir letztens im Kino waren, hat er brav meine Hand gehalten, wenn der Film zu gruselig wurde und zum Abschied hat er sich sogar getraut, mich zu küssen. Nichts. Ich habe wirklich absolut nichts gefühlt. Dabei wäre es so schön gewesen, sich einfach mal in einen anständigen Kerl zu verlieben, einen von den Guten einzutopfen. Stattdessen muss ich ihm nun irgendwie beibringen, dass wir uns besser nicht mehr sehen sollten. Eine mir vollkommen unbekannte Situation: Jemanden „abservieren“, das ist mir noch nie passiert. Normalerweise bin ich diejenige, die vorschnell ins Schwärmen gerät und dann unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden muss, beziehungsweise nach Kontaktabbruch einfach von Wolke sieben plumpst. Kein Wunder also, dass ich ordentlich Bammel vor unserem nächsten Treffen habe.
Mir tut das Ganze unendlich Leid und ich frage mich, woran es liegt, dass mein Herz so wenig enthusiastisch auf diesen vermeintlichen Traum-Partner reagiert, während mein Verstand quasi ausflippt. „Gefühle kann man nicht erzwingen“, sagt meine Mama immer – Aber ich würde so gerne. Ehrlich, viel lieber wäre ich unsterblich in Jonas verliebt, als Herzrasen zu bekommen, wenn mir Max mal wieder gequirlten Bockmist schreibt.
Eigentlich stehe ich überhaupt nicht auf Bad Boys - Sollen die doch bleiben, wo der Pfeffer wächst und ihre Spielchen mit wem anders abziehen. Das behaupte ich zumindest immer aber so ganz immun gegen die Nummer mit der kalten Schulter scheine ich doch nicht zu sein. Verdammi.
Was ist es bloß, dass uns dermaßen gefügig macht, sobald das Gegenüber uns scheinbar links liegen lässt? Also mich macht das wirklich verrückt: Als würde man(n) mir einen schmackhaften, zauberhaft duftenden Muffin vor die Nase halten, um ihn dann direkt wieder wegzuziehen. Es ist diese Balance zwischen Desinteresse und charmantem Flirt, die ich am liebsten sofort boykottieren und im Keim ersticken würde, bevor ich dann doch schwach werde. Ich wage zu behaupten, dass niemand sich vorsätzlich in einen Bad Boy verliebt. Meist merkt man es ihnen zunächst gar nicht an. Erfahrene Bad Boys laufen leichtfüßig durchs Leben, getarnt als wohlgesittete Charmeure, bis man sich dann emotional auf sie einlässt – Einmal in Sicherheit, entpuppt sich der eine oder andere Traumprinz als Albtraum. Mein größtes Problem hierbei: Wenn ich erkenne, dass es sich um ein abgekartetes, eiskalt kalkuliertes Spiel handelt, ist es meistens schon zu spät. Außerdem birgt es ja auch eine gewisse Spannung, nie zu wissen, wann der andere sich meldet; Der Kerl ist mysteriös und dabei dominant genug, um über einen langen Zeitraum interessant zu bleiben. Diese eigenartige und irrationale Faszination lässt sich vermutlich weder logisch erklären, noch ist sie für Außenstehende in irgendeiner Weise nachvollziehbar. „Wieso servierst du ihn nicht einfach ab, wenn es dich so stört, dass er sich nie meldet und du ihm scheinbar egal bist?“, und wieso entscheide ich mich nicht für denjenigen, der immer verfügbar ist? Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung. Vielleicht war Jonas einfach zu nett, zu wenig Herausforderung – Wer weiß das schon. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Chemie einfach nicht gestimmt hat. Sein Verhalten war wahrscheinlich nicht hilfreich aber nicht zwangsläufig dafür verantwortlich war, dass es nicht geklappt hat.
 
Und trotzdem, die (tatsächlich recht frustrierende) Bilanz dieses desaströsen Donnerstags: Manchmal aber nur manchmal, haben Frauen ein kleines bisschen Bad Boy gern.


Fee

Dienstag, 1. Dezember 2015

Inspiration: Gift Guide

Gift Guide
Collage via Polyvore



 
Hallo ihr Lieben,

der Dezember ist endlich da! Das bedeutet auch, dass Weihnachten immer näher kommt. Viele verfallen kurz vor Weihnachten in Stress, wissen nicht was sie verschenken sollen und gehen zum Teil sogar erst 24 Stunden vor dem Heiligen Abend die letzten Geschenke kaufen. Für mich ein Albtraum.

Ich bin bereits in der Hochphase, was das Geschenke-Shopping angeht, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Schließlich sollen sich meine Liebsten unterm Weihnachtsbaum auch wirklich über ihre Geschenke freuen. Das bedarf einer gewissen Planung, zumindest in meinem Kopf.

Wen will ich beschenken? Welche Hobbys oder Vorlieben hat er/sie? Ist sie ein kleiner Beauty-Guru oder doch eher ein Interior-Girl?
Für alle die noch total planlos sind habe ich heute ein paar Geschenkideen für die beste Freundin, Mama, Schwester oder Tochter zusammengestellt. Dinge über dich ich mich auf jeden Fall freuen würde. Und es heißt ja schließlich auch, dass man Sachen verschenken soll, die man selbst unheimlich gern behalten würde ...


 
Vanessa

Sonntag, 29. November 2015

Interior Haul: Sinnerup


 
 
Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wundervollen 1. Advent! Ich habe den Tag heute mit meiner Mama verbracht, welche mich überraschend über das Wochenende besucht hat. Gemeinsam haben wir Plätzchen gebacken und Weihnachtslieder von Michael Bublé gehört, die Besten.
 
Aber nun zum eigentlichen Grund dieses Posts. Am Freitag bin ich zusammen mit Jana nach Flensburg gefahren. Von Kiel aus ist es nur ca. eine Stunde Fahrt mit dem Auto, also gut machbar.
Warum Flensburg? Dort gibt es den wohl schönsten Interior Laden - Sinnerup!
Weil wir so glücklich über unsere Ausbeute waren, haben wir für Janas YouTube Kanal MeerMakeup einen Haul gedreht.
Falls ihr euch also für Interior und Deko interessiert, schaut gerne vorbei.


Vanessa

Donnerstag, 26. November 2015

Donnerstags-Desaster #7

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …

Wie bereits angekündigt, gibt es heute (mehr oder weniger) pikante Details zum Fall „Max & me“.
Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, dass dieser Kerl mich dermaßen unter Kontrolle hat – er sieht nicht auffällig gut aus, ist weder besonders intelligent noch in irgendeiner Weise charmant. Generell würde ich mich als recht taff, zielstrebig und selbstbestimmt bezeichnen aber sobald es um ihn geht, gehen mein Stolz und mein eigener Wille Hand in Hand den Bach runter.
Es ist wie verhext: Jeder andere kann noch so lieb und bemüht sein, mir jeden Morgen und Abend Liebesgrüße schicken und fragen, wie es mir geht – Das lässt mich in der Regel ziemlich kalt. Anders verhält es sich mit Max: Sobald er mir nach tagelanger Funkstille endlich schreibt, scheint mein System vollkommen durchzudrehen; Ich bin endlos aufgeregt und mein Herz schlägt bis zum Hals, während sich dieses komische Gefühl in meiner Brust breitmacht. Das ist schwer zu beschreiben, es fühlt sich an wie eine Mischung aus Atemnot und Bienenschwarm. Ich bin voller Adrenalin und trau mich kaum, die Nachricht zu öffnen. Und wenn ich mir dann vornehme, nicht sofort zu antworten und ihn zappeln zu lassen, sitze ich jede Minute, die ich die Antwort herauszögere wie auf heißen Kohlen, kann an nichts anderes denken.  
Kein Wunder also, dass mir keine Wahl blieb, als seiner Einladung auf ein versöhnliches „Couchbier“ zu folgen. Nicht sofort natürlich, aber nach der dritten Anfrage ließ ich mich großzügiger Weise breitschlagen. Da hatte ich zumindest noch halbwegs die Kontrolle.
So machte ich mich, gerade so aufgebrezelt, dass es nicht zu auffällig war, auf den Weg, neugierig, was mich wohl erwarten würde. 
„Du musst bei M. Hansen klingeln“ - Ja, das hätte ich nach fast einem Jahr bald obsessivem Geschwärme gerade noch gewusst. Die Tatsache, dass der Name seiner Ex-Freundin noch immer auf dem Klingelschild steht, lasse ich geflissentlich unter den Tisch fallen. Ich würde ihm schließlich auch gerne glauben, dass er „sowas von durch damit“ ist. Ich mein klar, wer wäre das denn nicht, knapp einen Monat nach der Trennung? 
Im ersten Augenblick war es eigenartig, ihm so gegenüber zu stehen; Fast wie damals und doch ganz anders. Tatsächlich hat Max mir sogar die Jacke abgenommen und eine Wohnungsführung angeboten, was schon mehr war, als ich mir in meinen wildesten Träumen erhofft hätte. Eine Wohnung übrigens, für die allein ein Besuch sich lohnt: Knapp 100 Quadratmeter in der Innenstadt, verteilt auf drei Zimmer und eine riesige Loggia. Ich kann beim besten Willen nicht leugnen, dass mich seine Residenz beeindruckt hat. Es gab übrigens kein Bier, sondern Rotkäppchen Rosé. Viel verblüffender aber ist, dass ich das erste Mal das Gefühl hatte, mich wirklich mit Max zu unterhalten. Früher hat er kaum von sich erzählt, ich wusste eigentlich nie, was in seinem Leben gerade los war. Das ist jetzt anders, obwohl er immer noch betont cool daherkommt, ist er die reinste Plaudertasche. Zwischendurch hat der Schlawiner sogar gaaanz unauffällig meine Hand genommen (Das habe ich nochmal durchgehen lassen, ein bisschen Händchen halten tut ja schließlich niemandem weh). Zum Abschied fand ich es am unverfänglichsten, einfach charmant zu winken. „Sag mal Fee, ist das dein Ernst!?“, zugegeben, Max' Reaktion war wohl nicht ganz unberechtigt. Also Küsschen links rechts. Und dann habe ich ihn richtig feste gedrückt „Ich glaube, das kannst du gerade gut gebrauchen“. Als ich aus der Tür trat, konnte ich gerade noch einen Blick auf den verdatterten Ausdruck in seinem Gesicht erhaschen, während ich mir das Lachen verkneifen musste. So weit alles gut also. 
Dramatisch wurde es erst beim zweiten Treffen, so langsam schleicht sich nämlich dieses fiese vertraute Gefühl ein; Ich würde ihm am liebsten pausenlos durch die Haare wuscheln oder ihn neckisch anstupsen. Das entspricht natürlich nicht dem Plan, also wahre ich mühevoll die Contenance und versuche, möglichst unbeeindruckt zu wirken. Als er mich schließlich küssen wollte, habe ich sogar den Kopf weggedreht – Das wäre ja auch zu einfach.
In der Regel ist es immer dasselbe: Ich komme heim, total happy, und frage mich, warum ich eigentlich so misstrauisch bin und ihm keine Chance gebe. Bis dann die ultimative Klatsche kommt.
Mal ist es eine höhnische Abfuhr bei WhatsApp, mal macht er mir im Gespräch deutlich, dass ihn meine Meinung nicht im Geringsten interessiert. Ein Arschloch vom Feinsten. Mittlerweile haben wir uns seit über zwei Wochen nicht gesehen, dafür fängt er ständig Gespräche an, die sich dann verlaufen. Neulich zum Beispiel wollte er wissen, ob ich Glühwein mit Amaretto mag – ein vielversprechender Start eigentlich, nur leider kam danach nichts mehr. „Und du, magst du Faultiere?“, etwas besseres ist mir in der Situation einfach nicht eingefallen. Faultiere mag er scheinbar aber das war's dann auch. Unter uns: Ich finde Faultiere irgendwie gruselig, vor Kurzem habe ich eines im Zoo gesehen – Die sind viel größer, als ich dachte und dann diese überdimensionalen Krallen … ich schweife wieder ab. Was Max betrifft ist also alles beim Alten. Ich glaube, er weiß einfach nicht, wie man mit Frauen umgeht aber das möchte ich bitte nicht ausbaden. Eigentlich scheint die Lösung ziemlich offensichtlich: Einfach abhaken.
Wenn da nicht dieses verdammte Kribbeln in der Magengegend wäre, sobald er mich berührt oder auf diese bestimme Weise anschaut.


Fee

Donnerstag, 19. November 2015

Donnerstags-Desaster #6

Alte Schwärme küsst man nicht; Part I

Folgendes Szenario kommt wahrscheinlich den meisten hier nur allzu bekannt vor: Nach einer halben Ewigkeit Funkstille schreibt, wie aus dem nichts, der Typ, den man vor zweieinhalb Jahren mal getroffen hat und eigentlich auch ganz gut fand, bevor die Geschichte ein unschönes Ende nahm. Oder der Party-Flirt, der mal eben drei bis vier Wochen verstreichen lässt, bis er das neue Profilbild lobt. Und so weiter – diesbezüglich gibt es ja genügend denkbare Möglichkeiten... Irgendwann kommen sie alle wieder. Nur warum, das habe ich noch nicht so ganz durchschaut. Mysterium Mann eben. Obwohl ich zu gern wissen würde, was in deren Köpfchen vor sich geht. Meine Hypothese dazu: „Ach, eigentlich war's mit der Ollen ja doch ganz nett, vielleicht melde ich mich mal, wo ich im Moment eh niemanden in Aussicht habe.“ - so in der Art muss das klingen.
In seltenen Fällen merken sie vielleicht wirklich, dass sie Mist gebaut haben, wie zum Beispiel mein Exfreund, dem nach sechs Monaten aufgefallen ist, dass wir uns „eigentlich echt verdammt gut verstanden haben“. 
So oder so, in einer solchen Situation hat man als Objekt der Begierde genau zwei Möglichkeiten:
Entweder man geht gar nicht erst auf den Kontaktversuch ein, oder man gibt dem Ganzen eine Chance und schaut, wohin die Sache führt – schließlich können Menschen sich ändern.
Besagtem Ex zum Beispiel habe ich seinen Fauxpas verziehen und diese Entscheidung bereue ich keine Sekunde, denn wir haben gemeinsam viele schöne Momente erlebt, die ich nicht missen möchte. Der Grund, warum ich die „Rückkehr der verlorenen Männer“ heute thematisiere ist allerdings ein anderer. Um meine momentane Situation und das volle Ausmaß der Vertracktheit zu erklären, folgt ein kurzer Exkurs in meine Vergangenheit.
Vor ungefähr drei Jahren habe ich beim Feiern Max kennengelernt. Gut vier Jahre älter als ich, ein Kumpel des Bruders meiner besten Freundin und augenscheinlich ein ziemlich cooler Typ. Zu dem Zeitpunkt hatte er gerade seine Ausbildung zum Polizisten begonnen (AHA!).
Kleiner Einschub: Generell lässt sich davon ausgehen, dass jeder Kerl, den ich kennenlerne, entweder bei der Polizei ist, oder BWL studiert - Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel.
Zurück zu Max: Objektiv betrachtet sah er vielleicht nicht umwerfend aus, aber ich fand, dass er etwas hatte und mir gefiel seine trottelige, etwas unbeholfene Art. Bei unserem ersten Date spielten wir Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und knutschen wild herum, während im Hintergrund Tygas „Rack City Bitch“ lief. Romantischer ging es also kaum. Insgesamt war Max einfach weder besonders romantisch noch liebevoll und bemüht, wie ich im folgenden Jahr feststellen sollte. Details hierzu würden den Rahmen sprengen, aber alles in allem hat er mich einfach nicht gut behandelt. Wir haben uns in den zwölf (!) Monaten, die das Ganze lief, kaum gesehen, obwohl ich nach seinem wöchentlichen „Na, was geht (am Wochenende) ?“ meine Uhr hätte stellen können. Aber ich war jung und total in diese Dumpfbirne verknallt, was blieb mir also anderes übrig? Ich hab brav mitgespielt, nicht herumgezickt und mich tierisch gefreut, wenn er mir doch seine so kostbare Zeit geschenkt hat. Zu bunt wurde es mir erst, als ich ihm tollkühn meine Liebe gestand und er darauf nur ein verdattertes „Ähh ok“ herausbrachte. Dabei habe ich wirklich all meinen Mut zusammengenommen; Ich stand vor ihm und habe gezittert wie Espenlaub: „Du, ich glaube, ich hab' mich in dich verliebt“. An seinem Verhalten hat sich trotzdem nichts geändert, also zog ich einen Schlussstrich. Prompt folgte eine Facebook-Entfreundung und wenig später hatte Max auf einmal eine Freundin mit Pferdegebiss. So kann's gehen.
In den letzten Jahren hat sich unser Kontakt dann auf ein Minimum beschränkt: Er hat mir ab und an geschrieben und ich habe irgendwann nicht mehr geantwortet, weil ich darin keinen Sinn sah. Das hat sich vor circa drei Wochen geändert, als Monsieur aus seiner Deckung hervorkam und mir via WhatsApp die volle Bandbreite seines Reumuts servierte: „Ich bereue so, dass ich mich damals nicht mehr gemeldet habe, es war immer so schön mit dir, ich hab damals echt Mist gebaut...“ bla bla bla.
Die anschließende Einladung auf einen Versöhnungsdrink hätte jeder, der halbwegs bei Sinnen ist, sofort ausgeschlagen... Nicht so ich. Nach einigem hin und her nahm ich an. Ich bin schließlich Fan von zweiten Chancen, man kann ja schließlich nie wissen. Und außerdem bin ich, wie ich fürchte, dem Kerl so lange hinterhergelaufen und habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass er nach einem Treffen fragt, dass ich gar nicht nein sagen konnte.
Inzwischen war ich ein paar mal dort und nachdem ich anfangs dachte, ich hätte alles unter Kontrolle, bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher.
Aber dazu mehr in der nächsten Woche …

Fee

Dienstag, 17. November 2015

Playlist: Herbst 2015

Hallo ihr Lieben,

ich würde behaupten, dass es keinen Tag gibt, an dem ich keine Musik höre. Für mich gehört sie einfach dazu. Sie drückt das aus, was ich selbst vielleicht nicht in Worte fassen kann und sie bringt mich zum lächeln, da ich mit so manchen Liedern bestimmte Momente in meinem Leben verbinde.
Heute möchte ich euch deshalb wieder meine momentanen Lieblingslieder mit euch teilen.
 

 
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
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1, 2, 3, 4
 
 
Vanessa

Donnerstag, 5. November 2015

Donnerstags-Desaster #5

Das Hängerprinzip

Wie versprochen, gibt es heute einen Text zum sagenumwobenen „Hängerprinzip“. Vielleicht schwebt der einen oder anderen nach dem ersten Hören noch keine konkrete Flirttaktik vor – das ging mir genauso.
 
Vorab: Meine Mama und ich haben ein ziemlich gutes Verhältnis, wir reden wirklich über alles. Ob ich nun finanzielle Probleme oder Liebeskummer habe, oder der Kerl, den ich gerade date im Bett ein totaler Egoist ist, Mutti weiß über (fast) alles Bescheid. Am Anfang war das doch ein wenig schräg, aber inzwischen schätze ich ihren Rat mehr denn je, so viel Lebenserfahrung zahlt sich eben aus. So ist es gar nicht verwunderlich, dass einer der effektivsten Tipps für Erfolg im modernen Dating-Business von ihr kommt.
Das Hängerprinzip also: Die Reiter unter uns kennen die folgende Situation wahrscheinlich nur zu gut; will man ein Pferd mit Ziehen und Zerren in den Anhänger verfrachten, rühren sich die meisten Vierbeiner nicht einen Millimeter vom Fleck. Da hilft weder Fluchen noch ein beherzter Sprung mit Anlauf gegen das Hinterteil des Sturkopfes. Lässt man das Tier hingegen langsam Schritt für Schritt selbst in den Hänger finden, läuft der Akt wie am Schnürchen.
„Also einfach die Füße stillhalten und den Typen von selbst kommen lassen“, so der weise Rat meiner Mutter.
 
Und das funktioniert tatsächlich in einem Großteil der Fälle ganz hervorragend. Irgendwie scheinen sie das zu brauchen, unsere Kerle. Dieses Gefühl, dass uns eigentlich gar nicht so viel an ihnen liegt. „WIE, die denkt nicht dauernd an mich und will demnach nicht mir zusammen sein? Gibt's ja nicht.“ - das ist natürlich nur eine Mutmaßung aber irgendwie so muss es in deren Köpfen aussehen, wenn wir mal nicht 24/7 erreichbar sind und jeden Morgen (sowie Abend) ausschweifende Liebesgrüße schicken.
 
 
In der Praxis heißt das einfach mal warten, bis er sich meldet und gegebenenfalls auch ein/zwei Stündchen verstreichen lassen, bevor es eine Rückmeldung gibt. Mittlerweile schreibe ich außerdem nur noch dann, wenn mir ohne große Grübeleien eine super Antwort einfällt. Mal ehrlich, man braucht sich auch wirklich nicht zu wundern, wenn auf einen Lachsmiley (am besten noch diesen höhnischen, der Tränen lacht!) keine liebevoll konstruierte Aussage folgt. Ein Gespräch so auf Brechen und Biegen aufrecht zu erhalten, ist ja auch nicht Sinn der Sache. Klar: Ich weiß, wie schwer es fallen kann, den Angebeteten einfach mal links liegen zu lassen aber am Ende lohnt es sich doch. Und es geht ja auch nicht darum, permanent die Eiskönigin zu spielen. Wenn man schon so selten schreibt, darf der Inhalt ruhig nett und interessiert wirken. Natürlich soll der Kerl uns erobern aber ein ermutigender Knutsch-Smiley von Zeit zu Zeit kann nicht schaden.
 
 
Fee

Dienstag, 3. November 2015

Inspiration: Lounge Wear



Lounge Wear
Collage via Polyvore
 
Hallo ihr Lieben,
 
was gibt es bei dem Wetter schöneres, als es sich zu Hause auf der Couch gemütlich zu machen. Mit einer Tasse Tee, Kerzen, einem guten Buch oder Film und einer Decke. Natürlich dürfen auch Kuschelsocken oder Hausschuhe, der Lieblingspullover und eine bequeme Hose nicht fehlen ...
 
 
Vanessa

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #4

Das Blaue vom Himmel ...
 
Ein romantisches Wochenende in Paris, ein Kurztrip an einen Ort meiner Wahl inklusive Verpflegung und eigenem Mixtape und ein selbst designter Rucksack, das sind nur ein paar der Dinge, die mir im Laufe meiner Datingkarriere schon inbrünstig versprochen, aber nie realisiert worden sind – Mensch Jungs, es ist okay, wenn ihr uns nicht gleich jeden Wunsch von den Augen ablest, und in jedem Fall besser, als gleich beim ersten Date das Blaue vom Himmel zu versprechen.
Mal ehrlich, wo lernen sie das bloß, so schöne Hirngespinste und Luftschlösser zu bauen? Ich wette, es gibt Online-Kurse, die detailliert erklären, wie man Mädels mit fadenscheinigen Versprechungen aus der Reserve lockt, vielleicht sogar das eine oder andere dankbare Küsschen abstaubt. Denn klar, wer sogar mit einem verreisen will, oder sich die Mühe macht, extra etwas zu entwerfen, der muss es ja ernst meinen! Inzwischen weiß ich, dass bei solch großen Plänen eine gewisse Skepsis durchaus angebracht ist. Klar ist es süß, sich irgendwelche romantischen Ausflüge auszudenken, aber bevor Datum und Destination nicht feststehen, bin ich nicht überzeugt.
Da fällt mir spontan ein junger Mann ein, mit dem ich mich vor einiger Zeit verabredet habe ...
„Ach ja, Paris, das wäre doch eine Sache, die wir zu zweit machen könnten, hast du Lust?“, sprachs und meldete sich nach dem Date noch genau ein Mal. Und zwar, um mir zu sagen, dass ich zwar toll sei, im Moment aber nicht der richtige Zeitpunkt für was Festes. Ja MERCI dafür, CRETIN! Das habe ich natürlich nicht gesagt, ich beherrsche ja gepflegte und gemäßigte Umgangsformen. Aber trotzdem wäre es besser, erst zu überlegen, ob man sich wirklich vorstellen kann, schon so langfristig zu planen. Aber der Kerl war sowieso ganz große Klasse in wahnwitziger Zukunftsplanung – total gerne hätte er mit mir meine Heimatstadt und meine Eltern besucht, außerdem wäre eine gemeinsame Sprachreise doch super schön. Das möglichst baldige Wiedersehen nicht zu vergessen. Im Nachhinein hätte ich vielleicht schon während des Treffens stutzig werden können. Einen so wenig bindungsphobischen Mann gibt es wohl höchstens im Film (in den guten natürlich, die mit Happy End und einem horrenden Taschentuchverbrauch). Aber ich bin da wahrscheinlich wie die meisten Mädels: Ich möchte einfach glauben, dass sie es ernst meinen.
Und an sich ist das auch kein schlechter Ansatz; Misstrauen bringt uns ja nicht weiter, schließlich sollte man sich dem anderen öffnen und Vertrauen schenken, wenn man wirklich interessiert ist. Ein kleines bisschen Vorsicht ist vielleicht geboten, wenn die werten Herren anfangen, bodenlose Versprechungen zu machen, aber wer weiß, vielleicht müssen wir ihnen auch nur eine Chance geben, und etwas Zeit. Tatsächlich könnte es sogar sein, dass der Kurztrip beizeiten stattfindet. Der Typ gibt sich nämlich wirklich Mühe und hat (AHA!) beim letzten Treffen sogar eingeschnappt angemerkt, dass ich mich „echt ganz schön wenig melde …“ - dabei wusste ich bis dato nicht einmal, das Männer so etwas überhaupt wahrnehmen. Das „Hängerprinzip“ zieht also doch. Aber dazu nächste Woche mehr.
Abschließend lässt sich also sagen, dass es nicht schaden kann, das eine oder andere, was unsere Fröschlein auf ersten Dates von sich geben, nicht sofort für bare Münze zu nehmen, sondern entspannt mit solchen Träumereien umzugehen. Und falls sich doch einer von euch Jungs auf diese Seite verirrt haben sollte: Immer schön den Ball flach halten und das Blaue am Himmel lassen!
 
 
Fee

Dienstag, 27. Oktober 2015

Favoriten: Oktober 2015

Hallo ihr Lieben,
 
der Oktober neigt sich dem Ende zu, was bedeutet: Zeit für meine Favoriten. Ich kann gar nicht glauben, dass nun die letzten zwei Monate für dieses Jahr anbrechen. Diesen Monat habe ich hauptsächlich Beauty-Produkte, welche ich euch zeigen möchte. Let's go!



Essence Studio Nails "Better Than Gel Nails"
Dieser Topcoat ist so gut! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich ihn nicht früher gekauft habe.
Er verleiht einen super schönen Glanz und lässt den Nagellack ewig halten. Absolute Kaufempfehlung!
 
Essie "With The Band" & "Bahama Mama"
Für mich sind diese zwei Nagellacke die perfekten Herbstfarben, weshalb ich sie im Oktober abwechselnd getragen habe.



Catrice Ultimate Stay "070 Plum & Base"
Im Oktober habe ich gern dunklen Lippenstift getragen. Diesen von Catrice habe ich schon eine Weile und jetzt wieder neu für mich entdeckt. Er lässt sich gut auftragen und hält super.
 
H&M High Impact Eye Colour "Chin Chin"
Die neue H&M Beauty-Linie ist seit einigen Wochen in den Läden zu finden. Zum einen durfte ein Lippenstift und außerdem dieser Lidschatten mit. Ein Goldton, den ich im Oktober gern getragen habe.


 
Zoella "Scrubbing Me Softly" Smoothing Body Scrub
Zusammen mit Jana habe ich vor einigen Monaten ein paar Produkte aus der "neuen" Zoella-Kollektion bestellt. Ich habe mich für das Peeling entschieden und bin total begeistert. Es duftet frisch und fruchtig. Außerdem pflegt es die Haut so gut, dass man sich anschließend nicht mehr eincremen braucht.
 
The Body Shop Vitamin E Eye Cube
Lange habe ich überlegt ihn mir zu kaufen. Da es während der Glamour Shopping Week 20% Rabatt bei The Body Shop gab, durfte er dann mit, der Vitamin E Eye Cube. Ich benutzte ihn jeden Abend vor dem Schlafen. Er pflegt die Haut um die Augen und kühlt sie gleichzeitig ein wenig, weshalb sie am Morgen nicht so "geschwollen" ist.


Vanessa

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #3

Meine große Schwäche

Ich habe ja versprochen, euch Details der Starwars-Story nachzuliefern, beziehungsweise dazu, wie ich die Kiste volle Kanne gegen die Wand gefahren hab'.
Das mache ich natürlich sehr gern, vielleicht erkennt die eine oder andere sich ja hier wieder und kann aus meinen Fehlern lernen. Ich nehme mir das auch jedes mal vor, aber so richtig klappen mag das einfach nicht.
Bei Mr. Starwars und mir lief es eigentlich toll. Ich fand ihn unglaublich hübsch, sein Charakter hat mich beeindruckt und es war ein so schönes Gefühl, abends in seinem Arm einzuschlafen. Wir haben viel gelacht und herumgealbert, Starwars geguckt und dabei geknutscht – Rosarote perfekte zwei Wochen. Ich hätte sofort sabbernd mit dem Kopf genickt, wenn er mich als „feste Freundin“ angefragt hätte. Wäre ja eigentlich auch die logische Konsequenz gewesen – dachte ich.
Aber so lange ich nicht sicher sagen kann, was genau das ist, habe ich eben Zweifel und Angst, dass es eben doch nicht klappt.
Darum geht es heute um diese fiese „Schwebephase“ (so nenne ich die Phase, in der man keinen blassen Schimmer hat, worauf der Partner eigentlich aus ist). Die Zeit, in der ich persönlich pausenlos mein „Wie glaubst du denn, geht es mit uns weiter?“ runterschlucke, bis ich schließlich Bauchweh bekomme. Und eine Heidenpanik noch dazu, das kann ich euch sagen – diese Ungewissheit macht mich schier verrückt.
Wenn ich merke, dass ich jemanden überdurchschnittlich mag (und das war bei Mr. Starwars absolut der Fall!), fange ich an, alles, was er sagt aus jeder nur möglichen Sichtweise zu beleuchten und werde super kritisch. Jede Sekunde, die er zu lange braucht, um zu antworten, deute ich als Desinteresse, jeder Smiley wird analysiert – und wehe, es ist gar keiner dabei! Dann werde ich nörgelig oder schreibe betont eiskalt zurück; manchmal sogar mit „Punkt“.
Dass Mr. Starwars dann ganz plötzlich kaum noch geschrieben und keine weiteren Treffen arrangiert hat, hat dann endgültig mein Misstrauen geweckt. Ich hatte das Gefühl, als würde mir die ganze Geschichte aus den Händen gleiten. Und dann bin ich panisch geworden. Ich sitze dann für gewöhnlich tattrig vorm Handy und starre auf den Bildschirm, während dieses gehässige „Zuletzt online“ mich in den Wahnsinn treibt. Wenn er dann doch schreibt, bin ich sofort zur Stelle, aus Angst, ich könnte sonst desinteressiert wirken. Ich kenne das schon von mir und nehme mir jedes mal vor, beim nächsten Mal ruhiger zu bleiben.
Schließlich mag es kein Kerl gern, wenn man drängelt und ihn sofort festnageln will, das weiß ja jedes Kind. Ja, eigentlich weiß ich das auch. Mir will nur nicht einleuchten, dass man nach zwei Wochen intensivem Kontakt keine Tendenz sehen kann. Ich als Mädchen habe mir schon mindestens drei mal ausgemalt, wie er meine Eltern kennenlernt und wie hinreißend wohl unsere Kinder aussehen würden.
Und als ich schließlich gefragt habe, ob er eine Zukunft sieht, wollte ich wirklich nur ein Statement und keinen Verlobungsring ... man wird ja wohl mal nachhaken dürfen. Das war aber wohl keine sehr gute Idee, denn heute, knapp drei Wochen später, sitze ich hier und bin „singler“ denn je.
„Darüber habe ich mir noch nicht im Ansatz Gedanken gemacht, mir gefällt es so ganz gut, aber weiter habe ich echt noch nicht gedacht.“, na vielen Dank auch. So endet also meine Starwars-Story, schade drum!
Und die Moral von der Geschicht': Panik schiebe besser nicht.
 
 
Fee

Dienstag, 20. Oktober 2015

Meine "Bucket List"

Hallo ihr Lieben,
wer mich kennt, der weiß wie sehr ich To Do-Listen liebe. Das Abhaken oder Durchstreichen, wenn man etwas erreicht hat. Außerdem ist es super motivierend, diese Dinge vor sich stehen zu sehen. Aus diesem Grund habe ich auch für mein Leben eine "To Do-Liste", oder "Bucket List", wie man sie so schön nennt. Darauf sehen Dinge, die ich noch erleben und sehen möchte, bevor ich irgendwann sterbe. Ein paar dieser Dinge möchte ich heute mit euch teilen.
 
 
 
Für eine begrenzte Zeit im Ausland leben
Nachdem ich weder in der Schulzeit, noch im Bachelor-Studium ein Auslandsjahr/-semester gemacht haben, möchte ich dies definitiv noch nachholen. Vielleicht ein Praktikum im Ausland oder für ein oder zwei Jahre im Ausland arbeiten. Wir werden sehen.


 
Heiraten
Das gehört für mich auf jeden Fall zur Lebensplanung dazu. Ganz klassisch. Mit Brautkleid, Torte und der ganzen Familie + Freunde.
 
 
 
Mama werden
Die einzig wahre Liebe auf den ersten Blick. Mit Sicherheit eines der schönsten Dinge auf der Welt. Ein kleiner Mensch, der eine Mischung aus dir und der Liebe deines Lebens ist.
 
 
 
Ein weiteres Tattoo stechen lassen
Einige von euch wissen sicherlich, dass ich bereits einen kleinen Anker an meinem linken Handgelenk habe. Dies soll jedoch nicht das einzige Tattoo bleiben. Ich plane schon ...
 
 
 
Alle 7 Kontinente bereisen
Ich war bereits in Nordamerika, Afrika und natürlich Europa. Am liebsten würde ich die ganze Welt bereisen.
 
 
 
Einen Hund kaufen
Irgendwann, wenn ich eine größere Wohnung habe, dann darf auf ein kleiner Hund einziehen. Warum ein Hund? Gegen Katzen bin ich allergisch ... also ein Hund.
 
 
 
Weihnachten in New York City
New York City allein ist schon atemberaubend, aber zur Weihnachtszeit muss es einfach wunderschön sein. Dieser Punkt steht ganz weit oben auf der Liste.
 
 
 
Einen Fallschirmsprung machen
Ich würde mich selbst nicht als Angsthase beschreiben, jedoch mache selbst ich mir beim Gedanken an einen Sprung aus dem Flugzeug in die Hose. Das Gefühl muss aber einfach der Wahnsinn sein, weshalb dieser Punkt definitiv auf meine Liste gehört.
 
Bilder via Pinterest (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8)
 
Vanessa

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #2

Flirten will gelernt sein ...
 
„Jeder kann flirten, das ist doch total easy!“, das hat mir eine sehr gute Freundin neulich versucht weißzumachen. Aber bei aller Liebe, so easy ist das nicht.
In der Theorie vielleicht: Du linst ab und zu zum Objekt der Begierde hinüber, lächelst verschmitzt, schlägst die Augen vielsagend auf und die Beine elegant übereinander. Dazu gibt es eine ganze Reihe Lehrbücher und sogar psychologisch basierte Flirt-Seminare. „Sympathie aufbauen, indem man die Verhaltensweisen des Gesprächspartners spiegelt; ihm tief in die Augen schauen, um Vertrautheit aufzubauen“, und so weiter. Klingt gut soweit, nur in der Praxis will das bei mir einfach nicht funktionieren.
Ob ich beim Lachen anfange zu Grunzen, mir das halbe Getränk in den Ausschnitt kippe oder vor lauter Verlegenheit anfange, vom unwahrscheinlich hohen Wasseranteil von Quallen zu faseln, irgendwas passiert immer, und sexy ist das nicht. Ich sehe mich nun aber auch wirklich nicht als „femme fatale“, die jeden Kerl um den Finger wickeln kann. Im Zweifelsfall ist es besser, ihn wenigstens zum Lachen zu bringen, als gar nicht aufzufallen oder sich anzuschweigen, oder? Schweigen, noch so eine Sache, die ich auf den Tod nicht aushalte – so kommen also Quallen und Co. zustande. Ich rede dann einfach wild drauf los; wenn man sich peinlich anschweigt, gilt es schließlich, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Gerade lese ich meinen letzten Satz und stelle fest „Was für ein Quatsch, echt!“, daher an dieser Stelle eine Notiz an mich: Denk doch wenigstens ein bisschen nach, bevor du sprichst (oder mach dir zumindest eine kleine Liste mit Notfallthemen, die nicht den Eindruck erwecken, du seist geistig umnachtet)!
Vielleicht ist es auch einfach mein Bedürfnis nach Ehrlichkeit - ich habe das Gefühl, man sollte möglichst früh die Karten auf den Tisch legen. Ich will mich ja schließlich nicht verstellen und das Gegenüber soll einen authentischen Eindruck bekommen. Dass es keine große Lüge wäre, dem Partner nicht gleich zu offenbaren, dass man in verschiedene Richtungen schielen kann und dies dann umgehend zu demonstrieren, darauf komme ich im Ernstfall natürlich nicht. Da sitz ich nun, rolle mit den Äuglein und komme nicht einmal auf die Idee, mir versonnen durchs Haar zu fahren oder mir auf die Lippe zu beißen. Ein Wunder eigentlich, dass ich es jemals über das erste Date hinaus geschafft habe. Verrückte Kerle, die sich so etwas freiwillig antun. Ich bewundere besagte Freundin, die einfach in den Raum stolziert und ihre erste Wahl offensiv angrinst, als gäbe es kein morgen. Ich persönlich stehle mich indes lieber unauffällig an allem vorbei, was ich auch nur im Geringsten anflirtungswürdig finde, schnurstracks Richtung Bar. Zu groß ist die Angst, mir einen Korb einzufangen. Das würde vermutlich nicht nur an meinem Ego kratzen, sondern mein Selbstwertgefühl komplett dahinraffen.
Eigentlich sind die Typen, die es trotzdem Tag für Tag versuchen also bemerkenswert tapfer.
Und was soll auch groß passieren, ein „Sorry, kein Interesse“ bedeutet in den meisten Fällen wahrscheinlich auch nicht „Boah, siehst du beschissen aus, außerdem ist dein Arsch zu fett“.
Also einfach mal ins kalte Wasser springen und probieren statt über dem dritten Martini zu sinnieren. Das wäre zumindest mein Vorschlag (Kommt auch gleich auf die Liste).
Ob die Männersuche so besser funktioniert, sei allerdings dahingestellt, denn, wie gesagt:
Verstehen tu ich die Kerle auch nicht.
 
 
Fee

Dienstag, 13. Oktober 2015

Being single

"Being single used to mean that nobody wanted you. Now it means you're pretty sexy and you're taking your time deciding how you want your life to be and who you want to spend it with."

- Carrie Bradshaw

via Pinterest

Single. Ein Wort das so viel mehr ausdrückt als einen Beziehungsstatus. Das wissen wir spätestens seit Sex and the City. Was unsere vier liebsten Power-Frauen uns noch gelehrt haben: Freundschaft geht über alles! Was wären wir ohne unsere Freundinnen? Ohne Menschen, die einfach da sind. Die dich auffangen, bevor du fällst. Die nicht fragen, sondern still neben dir sitzen und dich in den Arm nehmen. Die dich ablenken und aufmuntern, wenn du soweit bist. Die mit dir feiern gehen, auf Festivals tanzen bis du Blasen an den Füßen hast, mit denen du Mädelsabende machst (inklusive Wein und Schokolade) und Urlaube planst. Denn wer braucht dafür schon einen Mann an seiner Seite? Glaubt mir, ein Mädelskurzurlaub kann wunderschön sein.

Wir Singles sind wahnsinnig stark. Wir ertragen die händchenhaltenden Pärchen in der Fußgängerzone und solche, die sich im Restaurant verliebt ansehen. Natürlich ist das schön. Doch sind wir mal ehrlich, in Wahrheit sieht das kein Single gern. Wir werfen unserer besten Freundin dann diesen bestimmten Blick zu und fangen gemeinsam an zu lachen. Wir sind nicht allein. Wir Singles haben uns und unsere verliebten Freundinnen, die uns mit genug Gesprächsstoff versorgen, bis wir dann wieder auf ihre Seite wechseln (zu unserem Mr. Big). Danke Mädels, dass es euch gibt!


Vanessa

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #1

Von Trollen, Traumprinzen und anderen Dating-Desastern

Es heißt ja immer, man muss viele Frösche küssen, um „den Richtigen“ zu finden.
Klingt auch logisch soweit, es ist ja schließlich unwahrscheinlich, dass man alle naselang jemanden trifft, den man toll findet (inside and out) und der dann glücklicherweise dasselbe denkt.
Na gut, nach der Trennung von meinem Ex-Schatz beschloss ich also, eine Runde durch den Dating-Weiher zu waten, um ein paar potentielle Fröschlein zu finden. Zugegeben, ich hab's mir leicht gemacht und eine dieser endlosen Dating-Apps zu Rate gezogen - damit klappt Kerle-Kennenlernen als mittelprächtiges Weibchen relativ gut. Ich habe auch das leise Gefühl, dass die meisten dort nicht allzu wählerisch unterwegs sind, aber für den Anfang genau richtig. Also: There you go, girl!

Eines kann ich mittlerweile sagen: In der Regel wird aus den meisten Fröschen auch nach dem siebzehnten Kuss kein Prinz, aber dafür gibt es immer wieder nette Geschichten, die ich im Folgenden gerne (zu Lehrzwecken oder zum allgemeinen Amüsement) mit euch teilen möchte.

Und dieses ganze Dating-Ding ist ja auch irgendwie spannend; ich liebe das Gefühl vor jedem Date: Wenn es im Bauch kribbelt, während man stundenlang im Bad steht, wirr durch die Wohnung wuselt und mindestens acht mal das Outfit wechselt. Ich persönlich ringe dabei permanent mit mir, ob es wohl klug wäre, vielleicht doch ein Minigläschen Wein zu trinken, oder ob ich dann wie ein kontaktscheuer Alkoholiker wirke. (Na gut, kann sein, dass dies nicht zum üblichen Prä-Date-Wahnsinn gehört, aber ich mag auch einfach Wein.) Alles im Zeitraffer natürlich, damit ich am Ende doch viel zu früh fertig bin und unruhig durch die Gegend tigere. Mein Mitbewohner kann davon ein Liedchen singen: „Meinst du, ich sollte lieber das schwarze Oberteil anziehen, oder das in beere? Eigentlich mag ich die blaue Bluse, aber da ist der Ausschnitt sehr tief, oder? Ich will ja nicht, dass er denkt, ich bin leicht zu haben.“ Obwohl der arme Kerl wahrscheinlich schon beim quasi-Fremdwort „Beere“ abgeschaltet und meinen Monolog gar nicht richtig verfolgt hat, bin ich super glücklich, ihn zu haben. „Du siehst doch gut aus, zieh' einfach das an, worin du dich wohl fühlst.“, DANKE! Meistens fühle ich mich auch ganz okay, wenn ich aus dem Haus gehe. Meistens.
Neulich zum Beispiel wäre ich fast durchgedreht, das passiert mir für gewöhnlich nicht. Ich bin eigentlich echt „cool“ - also verhältnismäßig. Problem: Der Typ war einfach cooler. Ich stand also vor seiner Tür, vollkommen aus der Puste (4. Stock!), habe gezittert wie Espenlaub und wäre am liebsten aus dem Fenster gehüpft. Das ging natürlich nicht, wie gesagt, ich befand mich mit hochrotem Kopf und Atemnot im 4. Stock. Am Ende war es gar nicht so schlimm, ein fabelhaftes Starwars-Date, inklusive Lichtschwert-Kampf und grandiosem ersten Kuss. Sah gut aus, wirklich.
Danach bin ich NATÜRLICH durchgedreht und die ganze Geschichte ging ziemlich rasant den Bach runter, aber dazu später mehr.

Generell kann ich also sagen, ich bin ein großer Fan von Dates. Und ich find' Männer im Allgemeinen prima, ehrlich! – mein Problem ist nur, dass ich sie nicht verstehe.
 
 
Fee