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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #4

Das Blaue vom Himmel ...
 
Ein romantisches Wochenende in Paris, ein Kurztrip an einen Ort meiner Wahl inklusive Verpflegung und eigenem Mixtape und ein selbst designter Rucksack, das sind nur ein paar der Dinge, die mir im Laufe meiner Datingkarriere schon inbrünstig versprochen, aber nie realisiert worden sind – Mensch Jungs, es ist okay, wenn ihr uns nicht gleich jeden Wunsch von den Augen ablest, und in jedem Fall besser, als gleich beim ersten Date das Blaue vom Himmel zu versprechen.
Mal ehrlich, wo lernen sie das bloß, so schöne Hirngespinste und Luftschlösser zu bauen? Ich wette, es gibt Online-Kurse, die detailliert erklären, wie man Mädels mit fadenscheinigen Versprechungen aus der Reserve lockt, vielleicht sogar das eine oder andere dankbare Küsschen abstaubt. Denn klar, wer sogar mit einem verreisen will, oder sich die Mühe macht, extra etwas zu entwerfen, der muss es ja ernst meinen! Inzwischen weiß ich, dass bei solch großen Plänen eine gewisse Skepsis durchaus angebracht ist. Klar ist es süß, sich irgendwelche romantischen Ausflüge auszudenken, aber bevor Datum und Destination nicht feststehen, bin ich nicht überzeugt.
Da fällt mir spontan ein junger Mann ein, mit dem ich mich vor einiger Zeit verabredet habe ...
„Ach ja, Paris, das wäre doch eine Sache, die wir zu zweit machen könnten, hast du Lust?“, sprachs und meldete sich nach dem Date noch genau ein Mal. Und zwar, um mir zu sagen, dass ich zwar toll sei, im Moment aber nicht der richtige Zeitpunkt für was Festes. Ja MERCI dafür, CRETIN! Das habe ich natürlich nicht gesagt, ich beherrsche ja gepflegte und gemäßigte Umgangsformen. Aber trotzdem wäre es besser, erst zu überlegen, ob man sich wirklich vorstellen kann, schon so langfristig zu planen. Aber der Kerl war sowieso ganz große Klasse in wahnwitziger Zukunftsplanung – total gerne hätte er mit mir meine Heimatstadt und meine Eltern besucht, außerdem wäre eine gemeinsame Sprachreise doch super schön. Das möglichst baldige Wiedersehen nicht zu vergessen. Im Nachhinein hätte ich vielleicht schon während des Treffens stutzig werden können. Einen so wenig bindungsphobischen Mann gibt es wohl höchstens im Film (in den guten natürlich, die mit Happy End und einem horrenden Taschentuchverbrauch). Aber ich bin da wahrscheinlich wie die meisten Mädels: Ich möchte einfach glauben, dass sie es ernst meinen.
Und an sich ist das auch kein schlechter Ansatz; Misstrauen bringt uns ja nicht weiter, schließlich sollte man sich dem anderen öffnen und Vertrauen schenken, wenn man wirklich interessiert ist. Ein kleines bisschen Vorsicht ist vielleicht geboten, wenn die werten Herren anfangen, bodenlose Versprechungen zu machen, aber wer weiß, vielleicht müssen wir ihnen auch nur eine Chance geben, und etwas Zeit. Tatsächlich könnte es sogar sein, dass der Kurztrip beizeiten stattfindet. Der Typ gibt sich nämlich wirklich Mühe und hat (AHA!) beim letzten Treffen sogar eingeschnappt angemerkt, dass ich mich „echt ganz schön wenig melde …“ - dabei wusste ich bis dato nicht einmal, das Männer so etwas überhaupt wahrnehmen. Das „Hängerprinzip“ zieht also doch. Aber dazu nächste Woche mehr.
Abschließend lässt sich also sagen, dass es nicht schaden kann, das eine oder andere, was unsere Fröschlein auf ersten Dates von sich geben, nicht sofort für bare Münze zu nehmen, sondern entspannt mit solchen Träumereien umzugehen. Und falls sich doch einer von euch Jungs auf diese Seite verirrt haben sollte: Immer schön den Ball flach halten und das Blaue am Himmel lassen!
 
 
Fee

Dienstag, 27. Oktober 2015

Favoriten: Oktober 2015

Hallo ihr Lieben,
 
der Oktober neigt sich dem Ende zu, was bedeutet: Zeit für meine Favoriten. Ich kann gar nicht glauben, dass nun die letzten zwei Monate für dieses Jahr anbrechen. Diesen Monat habe ich hauptsächlich Beauty-Produkte, welche ich euch zeigen möchte. Let's go!



Essence Studio Nails "Better Than Gel Nails"
Dieser Topcoat ist so gut! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich ihn nicht früher gekauft habe.
Er verleiht einen super schönen Glanz und lässt den Nagellack ewig halten. Absolute Kaufempfehlung!
 
Essie "With The Band" & "Bahama Mama"
Für mich sind diese zwei Nagellacke die perfekten Herbstfarben, weshalb ich sie im Oktober abwechselnd getragen habe.



Catrice Ultimate Stay "070 Plum & Base"
Im Oktober habe ich gern dunklen Lippenstift getragen. Diesen von Catrice habe ich schon eine Weile und jetzt wieder neu für mich entdeckt. Er lässt sich gut auftragen und hält super.
 
H&M High Impact Eye Colour "Chin Chin"
Die neue H&M Beauty-Linie ist seit einigen Wochen in den Läden zu finden. Zum einen durfte ein Lippenstift und außerdem dieser Lidschatten mit. Ein Goldton, den ich im Oktober gern getragen habe.


 
Zoella "Scrubbing Me Softly" Smoothing Body Scrub
Zusammen mit Jana habe ich vor einigen Monaten ein paar Produkte aus der "neuen" Zoella-Kollektion bestellt. Ich habe mich für das Peeling entschieden und bin total begeistert. Es duftet frisch und fruchtig. Außerdem pflegt es die Haut so gut, dass man sich anschließend nicht mehr eincremen braucht.
 
The Body Shop Vitamin E Eye Cube
Lange habe ich überlegt ihn mir zu kaufen. Da es während der Glamour Shopping Week 20% Rabatt bei The Body Shop gab, durfte er dann mit, der Vitamin E Eye Cube. Ich benutzte ihn jeden Abend vor dem Schlafen. Er pflegt die Haut um die Augen und kühlt sie gleichzeitig ein wenig, weshalb sie am Morgen nicht so "geschwollen" ist.


Vanessa

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #3

Meine große Schwäche

Ich habe ja versprochen, euch Details der Starwars-Story nachzuliefern, beziehungsweise dazu, wie ich die Kiste volle Kanne gegen die Wand gefahren hab'.
Das mache ich natürlich sehr gern, vielleicht erkennt die eine oder andere sich ja hier wieder und kann aus meinen Fehlern lernen. Ich nehme mir das auch jedes mal vor, aber so richtig klappen mag das einfach nicht.
Bei Mr. Starwars und mir lief es eigentlich toll. Ich fand ihn unglaublich hübsch, sein Charakter hat mich beeindruckt und es war ein so schönes Gefühl, abends in seinem Arm einzuschlafen. Wir haben viel gelacht und herumgealbert, Starwars geguckt und dabei geknutscht – Rosarote perfekte zwei Wochen. Ich hätte sofort sabbernd mit dem Kopf genickt, wenn er mich als „feste Freundin“ angefragt hätte. Wäre ja eigentlich auch die logische Konsequenz gewesen – dachte ich.
Aber so lange ich nicht sicher sagen kann, was genau das ist, habe ich eben Zweifel und Angst, dass es eben doch nicht klappt.
Darum geht es heute um diese fiese „Schwebephase“ (so nenne ich die Phase, in der man keinen blassen Schimmer hat, worauf der Partner eigentlich aus ist). Die Zeit, in der ich persönlich pausenlos mein „Wie glaubst du denn, geht es mit uns weiter?“ runterschlucke, bis ich schließlich Bauchweh bekomme. Und eine Heidenpanik noch dazu, das kann ich euch sagen – diese Ungewissheit macht mich schier verrückt.
Wenn ich merke, dass ich jemanden überdurchschnittlich mag (und das war bei Mr. Starwars absolut der Fall!), fange ich an, alles, was er sagt aus jeder nur möglichen Sichtweise zu beleuchten und werde super kritisch. Jede Sekunde, die er zu lange braucht, um zu antworten, deute ich als Desinteresse, jeder Smiley wird analysiert – und wehe, es ist gar keiner dabei! Dann werde ich nörgelig oder schreibe betont eiskalt zurück; manchmal sogar mit „Punkt“.
Dass Mr. Starwars dann ganz plötzlich kaum noch geschrieben und keine weiteren Treffen arrangiert hat, hat dann endgültig mein Misstrauen geweckt. Ich hatte das Gefühl, als würde mir die ganze Geschichte aus den Händen gleiten. Und dann bin ich panisch geworden. Ich sitze dann für gewöhnlich tattrig vorm Handy und starre auf den Bildschirm, während dieses gehässige „Zuletzt online“ mich in den Wahnsinn treibt. Wenn er dann doch schreibt, bin ich sofort zur Stelle, aus Angst, ich könnte sonst desinteressiert wirken. Ich kenne das schon von mir und nehme mir jedes mal vor, beim nächsten Mal ruhiger zu bleiben.
Schließlich mag es kein Kerl gern, wenn man drängelt und ihn sofort festnageln will, das weiß ja jedes Kind. Ja, eigentlich weiß ich das auch. Mir will nur nicht einleuchten, dass man nach zwei Wochen intensivem Kontakt keine Tendenz sehen kann. Ich als Mädchen habe mir schon mindestens drei mal ausgemalt, wie er meine Eltern kennenlernt und wie hinreißend wohl unsere Kinder aussehen würden.
Und als ich schließlich gefragt habe, ob er eine Zukunft sieht, wollte ich wirklich nur ein Statement und keinen Verlobungsring ... man wird ja wohl mal nachhaken dürfen. Das war aber wohl keine sehr gute Idee, denn heute, knapp drei Wochen später, sitze ich hier und bin „singler“ denn je.
„Darüber habe ich mir noch nicht im Ansatz Gedanken gemacht, mir gefällt es so ganz gut, aber weiter habe ich echt noch nicht gedacht.“, na vielen Dank auch. So endet also meine Starwars-Story, schade drum!
Und die Moral von der Geschicht': Panik schiebe besser nicht.
 
 
Fee

Dienstag, 20. Oktober 2015

Meine "Bucket List"

Hallo ihr Lieben,
wer mich kennt, der weiß wie sehr ich To Do-Listen liebe. Das Abhaken oder Durchstreichen, wenn man etwas erreicht hat. Außerdem ist es super motivierend, diese Dinge vor sich stehen zu sehen. Aus diesem Grund habe ich auch für mein Leben eine "To Do-Liste", oder "Bucket List", wie man sie so schön nennt. Darauf sehen Dinge, die ich noch erleben und sehen möchte, bevor ich irgendwann sterbe. Ein paar dieser Dinge möchte ich heute mit euch teilen.
 
 
 
Für eine begrenzte Zeit im Ausland leben
Nachdem ich weder in der Schulzeit, noch im Bachelor-Studium ein Auslandsjahr/-semester gemacht haben, möchte ich dies definitiv noch nachholen. Vielleicht ein Praktikum im Ausland oder für ein oder zwei Jahre im Ausland arbeiten. Wir werden sehen.


 
Heiraten
Das gehört für mich auf jeden Fall zur Lebensplanung dazu. Ganz klassisch. Mit Brautkleid, Torte und der ganzen Familie + Freunde.
 
 
 
Mama werden
Die einzig wahre Liebe auf den ersten Blick. Mit Sicherheit eines der schönsten Dinge auf der Welt. Ein kleiner Mensch, der eine Mischung aus dir und der Liebe deines Lebens ist.
 
 
 
Ein weiteres Tattoo stechen lassen
Einige von euch wissen sicherlich, dass ich bereits einen kleinen Anker an meinem linken Handgelenk habe. Dies soll jedoch nicht das einzige Tattoo bleiben. Ich plane schon ...
 
 
 
Alle 7 Kontinente bereisen
Ich war bereits in Nordamerika, Afrika und natürlich Europa. Am liebsten würde ich die ganze Welt bereisen.
 
 
 
Einen Hund kaufen
Irgendwann, wenn ich eine größere Wohnung habe, dann darf auf ein kleiner Hund einziehen. Warum ein Hund? Gegen Katzen bin ich allergisch ... also ein Hund.
 
 
 
Weihnachten in New York City
New York City allein ist schon atemberaubend, aber zur Weihnachtszeit muss es einfach wunderschön sein. Dieser Punkt steht ganz weit oben auf der Liste.
 
 
 
Einen Fallschirmsprung machen
Ich würde mich selbst nicht als Angsthase beschreiben, jedoch mache selbst ich mir beim Gedanken an einen Sprung aus dem Flugzeug in die Hose. Das Gefühl muss aber einfach der Wahnsinn sein, weshalb dieser Punkt definitiv auf meine Liste gehört.
 
Bilder via Pinterest (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8)
 
Vanessa

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #2

Flirten will gelernt sein ...
 
„Jeder kann flirten, das ist doch total easy!“, das hat mir eine sehr gute Freundin neulich versucht weißzumachen. Aber bei aller Liebe, so easy ist das nicht.
In der Theorie vielleicht: Du linst ab und zu zum Objekt der Begierde hinüber, lächelst verschmitzt, schlägst die Augen vielsagend auf und die Beine elegant übereinander. Dazu gibt es eine ganze Reihe Lehrbücher und sogar psychologisch basierte Flirt-Seminare. „Sympathie aufbauen, indem man die Verhaltensweisen des Gesprächspartners spiegelt; ihm tief in die Augen schauen, um Vertrautheit aufzubauen“, und so weiter. Klingt gut soweit, nur in der Praxis will das bei mir einfach nicht funktionieren.
Ob ich beim Lachen anfange zu Grunzen, mir das halbe Getränk in den Ausschnitt kippe oder vor lauter Verlegenheit anfange, vom unwahrscheinlich hohen Wasseranteil von Quallen zu faseln, irgendwas passiert immer, und sexy ist das nicht. Ich sehe mich nun aber auch wirklich nicht als „femme fatale“, die jeden Kerl um den Finger wickeln kann. Im Zweifelsfall ist es besser, ihn wenigstens zum Lachen zu bringen, als gar nicht aufzufallen oder sich anzuschweigen, oder? Schweigen, noch so eine Sache, die ich auf den Tod nicht aushalte – so kommen also Quallen und Co. zustande. Ich rede dann einfach wild drauf los; wenn man sich peinlich anschweigt, gilt es schließlich, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Gerade lese ich meinen letzten Satz und stelle fest „Was für ein Quatsch, echt!“, daher an dieser Stelle eine Notiz an mich: Denk doch wenigstens ein bisschen nach, bevor du sprichst (oder mach dir zumindest eine kleine Liste mit Notfallthemen, die nicht den Eindruck erwecken, du seist geistig umnachtet)!
Vielleicht ist es auch einfach mein Bedürfnis nach Ehrlichkeit - ich habe das Gefühl, man sollte möglichst früh die Karten auf den Tisch legen. Ich will mich ja schließlich nicht verstellen und das Gegenüber soll einen authentischen Eindruck bekommen. Dass es keine große Lüge wäre, dem Partner nicht gleich zu offenbaren, dass man in verschiedene Richtungen schielen kann und dies dann umgehend zu demonstrieren, darauf komme ich im Ernstfall natürlich nicht. Da sitz ich nun, rolle mit den Äuglein und komme nicht einmal auf die Idee, mir versonnen durchs Haar zu fahren oder mir auf die Lippe zu beißen. Ein Wunder eigentlich, dass ich es jemals über das erste Date hinaus geschafft habe. Verrückte Kerle, die sich so etwas freiwillig antun. Ich bewundere besagte Freundin, die einfach in den Raum stolziert und ihre erste Wahl offensiv angrinst, als gäbe es kein morgen. Ich persönlich stehle mich indes lieber unauffällig an allem vorbei, was ich auch nur im Geringsten anflirtungswürdig finde, schnurstracks Richtung Bar. Zu groß ist die Angst, mir einen Korb einzufangen. Das würde vermutlich nicht nur an meinem Ego kratzen, sondern mein Selbstwertgefühl komplett dahinraffen.
Eigentlich sind die Typen, die es trotzdem Tag für Tag versuchen also bemerkenswert tapfer.
Und was soll auch groß passieren, ein „Sorry, kein Interesse“ bedeutet in den meisten Fällen wahrscheinlich auch nicht „Boah, siehst du beschissen aus, außerdem ist dein Arsch zu fett“.
Also einfach mal ins kalte Wasser springen und probieren statt über dem dritten Martini zu sinnieren. Das wäre zumindest mein Vorschlag (Kommt auch gleich auf die Liste).
Ob die Männersuche so besser funktioniert, sei allerdings dahingestellt, denn, wie gesagt:
Verstehen tu ich die Kerle auch nicht.
 
 
Fee

Dienstag, 13. Oktober 2015

Being single

"Being single used to mean that nobody wanted you. Now it means you're pretty sexy and you're taking your time deciding how you want your life to be and who you want to spend it with."

- Carrie Bradshaw

via Pinterest

Single. Ein Wort das so viel mehr ausdrückt als einen Beziehungsstatus. Das wissen wir spätestens seit Sex and the City. Was unsere vier liebsten Power-Frauen uns noch gelehrt haben: Freundschaft geht über alles! Was wären wir ohne unsere Freundinnen? Ohne Menschen, die einfach da sind. Die dich auffangen, bevor du fällst. Die nicht fragen, sondern still neben dir sitzen und dich in den Arm nehmen. Die dich ablenken und aufmuntern, wenn du soweit bist. Die mit dir feiern gehen, auf Festivals tanzen bis du Blasen an den Füßen hast, mit denen du Mädelsabende machst (inklusive Wein und Schokolade) und Urlaube planst. Denn wer braucht dafür schon einen Mann an seiner Seite? Glaubt mir, ein Mädelskurzurlaub kann wunderschön sein.

Wir Singles sind wahnsinnig stark. Wir ertragen die händchenhaltenden Pärchen in der Fußgängerzone und solche, die sich im Restaurant verliebt ansehen. Natürlich ist das schön. Doch sind wir mal ehrlich, in Wahrheit sieht das kein Single gern. Wir werfen unserer besten Freundin dann diesen bestimmten Blick zu und fangen gemeinsam an zu lachen. Wir sind nicht allein. Wir Singles haben uns und unsere verliebten Freundinnen, die uns mit genug Gesprächsstoff versorgen, bis wir dann wieder auf ihre Seite wechseln (zu unserem Mr. Big). Danke Mädels, dass es euch gibt!


Vanessa

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstags-Desaster #1

Von Trollen, Traumprinzen und anderen Dating-Desastern

Es heißt ja immer, man muss viele Frösche küssen, um „den Richtigen“ zu finden.
Klingt auch logisch soweit, es ist ja schließlich unwahrscheinlich, dass man alle naselang jemanden trifft, den man toll findet (inside and out) und der dann glücklicherweise dasselbe denkt.
Na gut, nach der Trennung von meinem Ex-Schatz beschloss ich also, eine Runde durch den Dating-Weiher zu waten, um ein paar potentielle Fröschlein zu finden. Zugegeben, ich hab's mir leicht gemacht und eine dieser endlosen Dating-Apps zu Rate gezogen - damit klappt Kerle-Kennenlernen als mittelprächtiges Weibchen relativ gut. Ich habe auch das leise Gefühl, dass die meisten dort nicht allzu wählerisch unterwegs sind, aber für den Anfang genau richtig. Also: There you go, girl!

Eines kann ich mittlerweile sagen: In der Regel wird aus den meisten Fröschen auch nach dem siebzehnten Kuss kein Prinz, aber dafür gibt es immer wieder nette Geschichten, die ich im Folgenden gerne (zu Lehrzwecken oder zum allgemeinen Amüsement) mit euch teilen möchte.

Und dieses ganze Dating-Ding ist ja auch irgendwie spannend; ich liebe das Gefühl vor jedem Date: Wenn es im Bauch kribbelt, während man stundenlang im Bad steht, wirr durch die Wohnung wuselt und mindestens acht mal das Outfit wechselt. Ich persönlich ringe dabei permanent mit mir, ob es wohl klug wäre, vielleicht doch ein Minigläschen Wein zu trinken, oder ob ich dann wie ein kontaktscheuer Alkoholiker wirke. (Na gut, kann sein, dass dies nicht zum üblichen Prä-Date-Wahnsinn gehört, aber ich mag auch einfach Wein.) Alles im Zeitraffer natürlich, damit ich am Ende doch viel zu früh fertig bin und unruhig durch die Gegend tigere. Mein Mitbewohner kann davon ein Liedchen singen: „Meinst du, ich sollte lieber das schwarze Oberteil anziehen, oder das in beere? Eigentlich mag ich die blaue Bluse, aber da ist der Ausschnitt sehr tief, oder? Ich will ja nicht, dass er denkt, ich bin leicht zu haben.“ Obwohl der arme Kerl wahrscheinlich schon beim quasi-Fremdwort „Beere“ abgeschaltet und meinen Monolog gar nicht richtig verfolgt hat, bin ich super glücklich, ihn zu haben. „Du siehst doch gut aus, zieh' einfach das an, worin du dich wohl fühlst.“, DANKE! Meistens fühle ich mich auch ganz okay, wenn ich aus dem Haus gehe. Meistens.
Neulich zum Beispiel wäre ich fast durchgedreht, das passiert mir für gewöhnlich nicht. Ich bin eigentlich echt „cool“ - also verhältnismäßig. Problem: Der Typ war einfach cooler. Ich stand also vor seiner Tür, vollkommen aus der Puste (4. Stock!), habe gezittert wie Espenlaub und wäre am liebsten aus dem Fenster gehüpft. Das ging natürlich nicht, wie gesagt, ich befand mich mit hochrotem Kopf und Atemnot im 4. Stock. Am Ende war es gar nicht so schlimm, ein fabelhaftes Starwars-Date, inklusive Lichtschwert-Kampf und grandiosem ersten Kuss. Sah gut aus, wirklich.
Danach bin ich NATÜRLICH durchgedreht und die ganze Geschichte ging ziemlich rasant den Bach runter, aber dazu später mehr.

Generell kann ich also sagen, ich bin ein großer Fan von Dates. Und ich find' Männer im Allgemeinen prima, ehrlich! – mein Problem ist nur, dass ich sie nicht verstehe.
 
 
Fee

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Something new for you

Hallo ihr Lieben,
 
wer kennt es nicht, die Gespräche mit den Freundinnen nach einem ersten Date. Ausfragen, gemeinsam kichern und dieses Grinsen, wenn das Date ziemlich gut lief. Wir alle lieben die Geschichten über kleine (oder große) Dating-Desaster und hassen den Typen zusammen, wenn er ein großer Idiot ist à la "Er hat dich einfach nicht verdient!". Sind wir mal ehrlich, davon können wir alle nicht genug bekommen, stimmt's Mädels?
Aus diesem Grund freue ich mich riesig darüber, euch Fee vorzustellen. Eine meiner liebsten Studi-Mädels. Sie wird ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und uns ab morgen regelmäßig mit Beiträge zum Thema Dating und dem Mysterium "Mann" hier auf dem Blog erfreuen. Stay tuned! Aber jetzt erstmal zu Fee:


 

"Ich verbringe meine freie Zeit gerne mit meinen Lieben. Ob Bummeln, Kaffee oder Cocktails, I'm in. Außerdem gehöre ich zu den Verrückten, die Familienfeiern abgöttisch lieben. Ich finde es toll, mich für festliche Anlässe zurecht zu machen, mein Favorit: Weihnachten! Weihnachten finde ich generell ganz prima - fast noch besser, als Geburtstag. Meine liebste Jahreszeit liegt irgendwo zwischen Sommer und Herbst, wenn man endlich wieder Übergangsmäntel mit Schals, Hüten, Stiefeletten tragen darf und die letzten echten Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln. Ich glaube an die große Liebe und mein persönliches Märchen voller Kitsch und Glitzer (Disney sei Dank). Wenn ich groß bin, möchte ich im Marketing arbeiten und mit meinem wundervollen Mann und meinen zwei Töchtern in einem Einfamilienhaus mit Garten leben. So weit der Plan, mal sehen, was das Leben so bringt. Vor allem aber möchte ich glücklich sein! Dinge, die in meinem Leben/Kühlschrank nicht fehlen dürfen sind eisgekühlte Drinks mit Strohhalm, Käse, Gewürzgurken und Ketchup. Und Kakao mit Amaretto und der besten Freundin der Welt zu Weihnachten."

 
Den ersten Teil von "Donnerstags-Desaster" gibt es morgen um 10 Uhr.


Vanessa

Dienstag, 6. Oktober 2015

Autumn Essentials

Hallo ihr Lieben,

endlich ist Oktober und so richtig Herbst. Für mich definitiv eine der schönsten Jahreszeiten! Ich liebe die bunten Blätter, kuschelige Pullover, Duftkerzen, Kürbissuppe, Pumpkin Spice Latte, Spaziergänge (am Strand oder durch den Wald) ... Man kann ohne schlechtes Gewissen Bücher lesen, Serien gucken und einfach mal im Bett oder auf der Couch bleiben. Ein paar Dinge, die in dieser Jahreszeit also nicht fehlen dürfen, möchte ich euch heute zeigen.

 
von oben nach unten: H&M // H&M // H&M // H&M // Pull&Bear
 
Diese Pullover sehen nicht nur schön aus, sondern halten auch noch
kuschelig warm.


DM Kerze "Honigkuchen" // Starbucks Pumpkin Spice Latte // Kindle

Duftkerzen, PSL und dazu ein gutes Buch, wie z.B. Ein ganzes halbes Jahr,
Eine Handvoll Worte oder auch Die Chemie des Todes ...
 

Essie "with the band" // Trend It Up Ultra Matte Lipstick 090
 
Was passt besser zum Herbst als "matschrot" und bordeaux auf
Nägeln und Lippen ....


Vanessa