Follow my blog with Bloglovin

Sonntag, 29. November 2015

Interior Haul: Sinnerup


 
 
Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wundervollen 1. Advent! Ich habe den Tag heute mit meiner Mama verbracht, welche mich überraschend über das Wochenende besucht hat. Gemeinsam haben wir Plätzchen gebacken und Weihnachtslieder von Michael Bublé gehört, die Besten.
 
Aber nun zum eigentlichen Grund dieses Posts. Am Freitag bin ich zusammen mit Jana nach Flensburg gefahren. Von Kiel aus ist es nur ca. eine Stunde Fahrt mit dem Auto, also gut machbar.
Warum Flensburg? Dort gibt es den wohl schönsten Interior Laden - Sinnerup!
Weil wir so glücklich über unsere Ausbeute waren, haben wir für Janas YouTube Kanal MeerMakeup einen Haul gedreht.
Falls ihr euch also für Interior und Deko interessiert, schaut gerne vorbei.


Vanessa

Donnerstag, 26. November 2015

Donnerstags-Desaster #7

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …

Wie bereits angekündigt, gibt es heute (mehr oder weniger) pikante Details zum Fall „Max & me“.
Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, dass dieser Kerl mich dermaßen unter Kontrolle hat – er sieht nicht auffällig gut aus, ist weder besonders intelligent noch in irgendeiner Weise charmant. Generell würde ich mich als recht taff, zielstrebig und selbstbestimmt bezeichnen aber sobald es um ihn geht, gehen mein Stolz und mein eigener Wille Hand in Hand den Bach runter.
Es ist wie verhext: Jeder andere kann noch so lieb und bemüht sein, mir jeden Morgen und Abend Liebesgrüße schicken und fragen, wie es mir geht – Das lässt mich in der Regel ziemlich kalt. Anders verhält es sich mit Max: Sobald er mir nach tagelanger Funkstille endlich schreibt, scheint mein System vollkommen durchzudrehen; Ich bin endlos aufgeregt und mein Herz schlägt bis zum Hals, während sich dieses komische Gefühl in meiner Brust breitmacht. Das ist schwer zu beschreiben, es fühlt sich an wie eine Mischung aus Atemnot und Bienenschwarm. Ich bin voller Adrenalin und trau mich kaum, die Nachricht zu öffnen. Und wenn ich mir dann vornehme, nicht sofort zu antworten und ihn zappeln zu lassen, sitze ich jede Minute, die ich die Antwort herauszögere wie auf heißen Kohlen, kann an nichts anderes denken.  
Kein Wunder also, dass mir keine Wahl blieb, als seiner Einladung auf ein versöhnliches „Couchbier“ zu folgen. Nicht sofort natürlich, aber nach der dritten Anfrage ließ ich mich großzügiger Weise breitschlagen. Da hatte ich zumindest noch halbwegs die Kontrolle.
So machte ich mich, gerade so aufgebrezelt, dass es nicht zu auffällig war, auf den Weg, neugierig, was mich wohl erwarten würde. 
„Du musst bei M. Hansen klingeln“ - Ja, das hätte ich nach fast einem Jahr bald obsessivem Geschwärme gerade noch gewusst. Die Tatsache, dass der Name seiner Ex-Freundin noch immer auf dem Klingelschild steht, lasse ich geflissentlich unter den Tisch fallen. Ich würde ihm schließlich auch gerne glauben, dass er „sowas von durch damit“ ist. Ich mein klar, wer wäre das denn nicht, knapp einen Monat nach der Trennung? 
Im ersten Augenblick war es eigenartig, ihm so gegenüber zu stehen; Fast wie damals und doch ganz anders. Tatsächlich hat Max mir sogar die Jacke abgenommen und eine Wohnungsführung angeboten, was schon mehr war, als ich mir in meinen wildesten Träumen erhofft hätte. Eine Wohnung übrigens, für die allein ein Besuch sich lohnt: Knapp 100 Quadratmeter in der Innenstadt, verteilt auf drei Zimmer und eine riesige Loggia. Ich kann beim besten Willen nicht leugnen, dass mich seine Residenz beeindruckt hat. Es gab übrigens kein Bier, sondern Rotkäppchen Rosé. Viel verblüffender aber ist, dass ich das erste Mal das Gefühl hatte, mich wirklich mit Max zu unterhalten. Früher hat er kaum von sich erzählt, ich wusste eigentlich nie, was in seinem Leben gerade los war. Das ist jetzt anders, obwohl er immer noch betont cool daherkommt, ist er die reinste Plaudertasche. Zwischendurch hat der Schlawiner sogar gaaanz unauffällig meine Hand genommen (Das habe ich nochmal durchgehen lassen, ein bisschen Händchen halten tut ja schließlich niemandem weh). Zum Abschied fand ich es am unverfänglichsten, einfach charmant zu winken. „Sag mal Fee, ist das dein Ernst!?“, zugegeben, Max' Reaktion war wohl nicht ganz unberechtigt. Also Küsschen links rechts. Und dann habe ich ihn richtig feste gedrückt „Ich glaube, das kannst du gerade gut gebrauchen“. Als ich aus der Tür trat, konnte ich gerade noch einen Blick auf den verdatterten Ausdruck in seinem Gesicht erhaschen, während ich mir das Lachen verkneifen musste. So weit alles gut also. 
Dramatisch wurde es erst beim zweiten Treffen, so langsam schleicht sich nämlich dieses fiese vertraute Gefühl ein; Ich würde ihm am liebsten pausenlos durch die Haare wuscheln oder ihn neckisch anstupsen. Das entspricht natürlich nicht dem Plan, also wahre ich mühevoll die Contenance und versuche, möglichst unbeeindruckt zu wirken. Als er mich schließlich küssen wollte, habe ich sogar den Kopf weggedreht – Das wäre ja auch zu einfach.
In der Regel ist es immer dasselbe: Ich komme heim, total happy, und frage mich, warum ich eigentlich so misstrauisch bin und ihm keine Chance gebe. Bis dann die ultimative Klatsche kommt.
Mal ist es eine höhnische Abfuhr bei WhatsApp, mal macht er mir im Gespräch deutlich, dass ihn meine Meinung nicht im Geringsten interessiert. Ein Arschloch vom Feinsten. Mittlerweile haben wir uns seit über zwei Wochen nicht gesehen, dafür fängt er ständig Gespräche an, die sich dann verlaufen. Neulich zum Beispiel wollte er wissen, ob ich Glühwein mit Amaretto mag – ein vielversprechender Start eigentlich, nur leider kam danach nichts mehr. „Und du, magst du Faultiere?“, etwas besseres ist mir in der Situation einfach nicht eingefallen. Faultiere mag er scheinbar aber das war's dann auch. Unter uns: Ich finde Faultiere irgendwie gruselig, vor Kurzem habe ich eines im Zoo gesehen – Die sind viel größer, als ich dachte und dann diese überdimensionalen Krallen … ich schweife wieder ab. Was Max betrifft ist also alles beim Alten. Ich glaube, er weiß einfach nicht, wie man mit Frauen umgeht aber das möchte ich bitte nicht ausbaden. Eigentlich scheint die Lösung ziemlich offensichtlich: Einfach abhaken.
Wenn da nicht dieses verdammte Kribbeln in der Magengegend wäre, sobald er mich berührt oder auf diese bestimme Weise anschaut.


Fee

Donnerstag, 19. November 2015

Donnerstags-Desaster #6

Alte Schwärme küsst man nicht; Part I

Folgendes Szenario kommt wahrscheinlich den meisten hier nur allzu bekannt vor: Nach einer halben Ewigkeit Funkstille schreibt, wie aus dem nichts, der Typ, den man vor zweieinhalb Jahren mal getroffen hat und eigentlich auch ganz gut fand, bevor die Geschichte ein unschönes Ende nahm. Oder der Party-Flirt, der mal eben drei bis vier Wochen verstreichen lässt, bis er das neue Profilbild lobt. Und so weiter – diesbezüglich gibt es ja genügend denkbare Möglichkeiten... Irgendwann kommen sie alle wieder. Nur warum, das habe ich noch nicht so ganz durchschaut. Mysterium Mann eben. Obwohl ich zu gern wissen würde, was in deren Köpfchen vor sich geht. Meine Hypothese dazu: „Ach, eigentlich war's mit der Ollen ja doch ganz nett, vielleicht melde ich mich mal, wo ich im Moment eh niemanden in Aussicht habe.“ - so in der Art muss das klingen.
In seltenen Fällen merken sie vielleicht wirklich, dass sie Mist gebaut haben, wie zum Beispiel mein Exfreund, dem nach sechs Monaten aufgefallen ist, dass wir uns „eigentlich echt verdammt gut verstanden haben“. 
So oder so, in einer solchen Situation hat man als Objekt der Begierde genau zwei Möglichkeiten:
Entweder man geht gar nicht erst auf den Kontaktversuch ein, oder man gibt dem Ganzen eine Chance und schaut, wohin die Sache führt – schließlich können Menschen sich ändern.
Besagtem Ex zum Beispiel habe ich seinen Fauxpas verziehen und diese Entscheidung bereue ich keine Sekunde, denn wir haben gemeinsam viele schöne Momente erlebt, die ich nicht missen möchte. Der Grund, warum ich die „Rückkehr der verlorenen Männer“ heute thematisiere ist allerdings ein anderer. Um meine momentane Situation und das volle Ausmaß der Vertracktheit zu erklären, folgt ein kurzer Exkurs in meine Vergangenheit.
Vor ungefähr drei Jahren habe ich beim Feiern Max kennengelernt. Gut vier Jahre älter als ich, ein Kumpel des Bruders meiner besten Freundin und augenscheinlich ein ziemlich cooler Typ. Zu dem Zeitpunkt hatte er gerade seine Ausbildung zum Polizisten begonnen (AHA!).
Kleiner Einschub: Generell lässt sich davon ausgehen, dass jeder Kerl, den ich kennenlerne, entweder bei der Polizei ist, oder BWL studiert - Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel.
Zurück zu Max: Objektiv betrachtet sah er vielleicht nicht umwerfend aus, aber ich fand, dass er etwas hatte und mir gefiel seine trottelige, etwas unbeholfene Art. Bei unserem ersten Date spielten wir Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und knutschen wild herum, während im Hintergrund Tygas „Rack City Bitch“ lief. Romantischer ging es also kaum. Insgesamt war Max einfach weder besonders romantisch noch liebevoll und bemüht, wie ich im folgenden Jahr feststellen sollte. Details hierzu würden den Rahmen sprengen, aber alles in allem hat er mich einfach nicht gut behandelt. Wir haben uns in den zwölf (!) Monaten, die das Ganze lief, kaum gesehen, obwohl ich nach seinem wöchentlichen „Na, was geht (am Wochenende) ?“ meine Uhr hätte stellen können. Aber ich war jung und total in diese Dumpfbirne verknallt, was blieb mir also anderes übrig? Ich hab brav mitgespielt, nicht herumgezickt und mich tierisch gefreut, wenn er mir doch seine so kostbare Zeit geschenkt hat. Zu bunt wurde es mir erst, als ich ihm tollkühn meine Liebe gestand und er darauf nur ein verdattertes „Ähh ok“ herausbrachte. Dabei habe ich wirklich all meinen Mut zusammengenommen; Ich stand vor ihm und habe gezittert wie Espenlaub: „Du, ich glaube, ich hab' mich in dich verliebt“. An seinem Verhalten hat sich trotzdem nichts geändert, also zog ich einen Schlussstrich. Prompt folgte eine Facebook-Entfreundung und wenig später hatte Max auf einmal eine Freundin mit Pferdegebiss. So kann's gehen.
In den letzten Jahren hat sich unser Kontakt dann auf ein Minimum beschränkt: Er hat mir ab und an geschrieben und ich habe irgendwann nicht mehr geantwortet, weil ich darin keinen Sinn sah. Das hat sich vor circa drei Wochen geändert, als Monsieur aus seiner Deckung hervorkam und mir via WhatsApp die volle Bandbreite seines Reumuts servierte: „Ich bereue so, dass ich mich damals nicht mehr gemeldet habe, es war immer so schön mit dir, ich hab damals echt Mist gebaut...“ bla bla bla.
Die anschließende Einladung auf einen Versöhnungsdrink hätte jeder, der halbwegs bei Sinnen ist, sofort ausgeschlagen... Nicht so ich. Nach einigem hin und her nahm ich an. Ich bin schließlich Fan von zweiten Chancen, man kann ja schließlich nie wissen. Und außerdem bin ich, wie ich fürchte, dem Kerl so lange hinterhergelaufen und habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass er nach einem Treffen fragt, dass ich gar nicht nein sagen konnte.
Inzwischen war ich ein paar mal dort und nachdem ich anfangs dachte, ich hätte alles unter Kontrolle, bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher.
Aber dazu mehr in der nächsten Woche …

Fee

Dienstag, 17. November 2015

Playlist: Herbst 2015

Hallo ihr Lieben,

ich würde behaupten, dass es keinen Tag gibt, an dem ich keine Musik höre. Für mich gehört sie einfach dazu. Sie drückt das aus, was ich selbst vielleicht nicht in Worte fassen kann und sie bringt mich zum lächeln, da ich mit so manchen Liedern bestimmte Momente in meinem Leben verbinde.
Heute möchte ich euch deshalb wieder meine momentanen Lieblingslieder mit euch teilen.
 

 
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Bilder via Pinterest
1, 2, 3, 4
 
 
Vanessa

Donnerstag, 5. November 2015

Donnerstags-Desaster #5

Das Hängerprinzip

Wie versprochen, gibt es heute einen Text zum sagenumwobenen „Hängerprinzip“. Vielleicht schwebt der einen oder anderen nach dem ersten Hören noch keine konkrete Flirttaktik vor – das ging mir genauso.
 
Vorab: Meine Mama und ich haben ein ziemlich gutes Verhältnis, wir reden wirklich über alles. Ob ich nun finanzielle Probleme oder Liebeskummer habe, oder der Kerl, den ich gerade date im Bett ein totaler Egoist ist, Mutti weiß über (fast) alles Bescheid. Am Anfang war das doch ein wenig schräg, aber inzwischen schätze ich ihren Rat mehr denn je, so viel Lebenserfahrung zahlt sich eben aus. So ist es gar nicht verwunderlich, dass einer der effektivsten Tipps für Erfolg im modernen Dating-Business von ihr kommt.
Das Hängerprinzip also: Die Reiter unter uns kennen die folgende Situation wahrscheinlich nur zu gut; will man ein Pferd mit Ziehen und Zerren in den Anhänger verfrachten, rühren sich die meisten Vierbeiner nicht einen Millimeter vom Fleck. Da hilft weder Fluchen noch ein beherzter Sprung mit Anlauf gegen das Hinterteil des Sturkopfes. Lässt man das Tier hingegen langsam Schritt für Schritt selbst in den Hänger finden, läuft der Akt wie am Schnürchen.
„Also einfach die Füße stillhalten und den Typen von selbst kommen lassen“, so der weise Rat meiner Mutter.
 
Und das funktioniert tatsächlich in einem Großteil der Fälle ganz hervorragend. Irgendwie scheinen sie das zu brauchen, unsere Kerle. Dieses Gefühl, dass uns eigentlich gar nicht so viel an ihnen liegt. „WIE, die denkt nicht dauernd an mich und will demnach nicht mir zusammen sein? Gibt's ja nicht.“ - das ist natürlich nur eine Mutmaßung aber irgendwie so muss es in deren Köpfen aussehen, wenn wir mal nicht 24/7 erreichbar sind und jeden Morgen (sowie Abend) ausschweifende Liebesgrüße schicken.
 
 
In der Praxis heißt das einfach mal warten, bis er sich meldet und gegebenenfalls auch ein/zwei Stündchen verstreichen lassen, bevor es eine Rückmeldung gibt. Mittlerweile schreibe ich außerdem nur noch dann, wenn mir ohne große Grübeleien eine super Antwort einfällt. Mal ehrlich, man braucht sich auch wirklich nicht zu wundern, wenn auf einen Lachsmiley (am besten noch diesen höhnischen, der Tränen lacht!) keine liebevoll konstruierte Aussage folgt. Ein Gespräch so auf Brechen und Biegen aufrecht zu erhalten, ist ja auch nicht Sinn der Sache. Klar: Ich weiß, wie schwer es fallen kann, den Angebeteten einfach mal links liegen zu lassen aber am Ende lohnt es sich doch. Und es geht ja auch nicht darum, permanent die Eiskönigin zu spielen. Wenn man schon so selten schreibt, darf der Inhalt ruhig nett und interessiert wirken. Natürlich soll der Kerl uns erobern aber ein ermutigender Knutsch-Smiley von Zeit zu Zeit kann nicht schaden.
 
 
Fee

Dienstag, 3. November 2015

Inspiration: Lounge Wear



Lounge Wear
Collage via Polyvore
 
Hallo ihr Lieben,
 
was gibt es bei dem Wetter schöneres, als es sich zu Hause auf der Couch gemütlich zu machen. Mit einer Tasse Tee, Kerzen, einem guten Buch oder Film und einer Decke. Natürlich dürfen auch Kuschelsocken oder Hausschuhe, der Lieblingspullover und eine bequeme Hose nicht fehlen ...
 
 
Vanessa