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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #11

Last Christmas

Ich finde, Weihnachten als Single hat immer einen ganz schön bitteren Beigeschmack. Da wird das glanzvolle Fest der Liebe schnell mal zur frustrierenden Angelegenheit. Vorweihnachtliche Reklame mit kuschelnden Pärchen am Kaminfeuer und knutschende Kumpanen in Bommelmütze am Glühweinstand erinnern unsanft daran, dass wir es im vergangenen Jahr scheinbar wieder nicht geschafft haben, einen Partner zu angeln. Stimmt schon, ein Partner, den man zu Weihnachten liebhaben, bekuscheln und beschenken kann, ist schon etwas Feines. Zudem lassen sich Weihnachtsstress und etwaige Feiertags-Fauxpas (à la Opa hat nach dem fünften Glas Wein das dringende Bedürfnis, alle Anwesenden abzuknutschen und überschwängliche Liebeserklärungen zu postulieren) zu zweit einfach besser ertragen. Und das norddeutsche Weihnachts-Wetter, derzeit widerlich grau und böig ungemütlich mit leichten Schauern, tut das Übrige.
Naja, ich will nicht meckern, schließlich hatte ich letztes Jahr noch einen tollen Typ an meiner Seite (Hier sollte jetzt eigentlich „Last Christmas“ eingespielt werden, um den Text frohlockend zu untermalen), und dieses Jahr habe ich immerhin einen Adventskalender verschenkt.
Mr. Kurztrip entpuppt sich nämlich als unerwartet gute Partie. Er ist so witzig, dass ich manchmal einfach laut lachen muss, wenn ich seine Nachrichten lese – Manchmal befinde ich mich dabei auf öffentlichem Terrain, was bedeutet, dass sehr viele Menschen mich mittlerweile für vollkommen durchgeknallt halten müssen. Was soll's, so haben wenigstens alle etwas zu Lachen. Der Kerl hat also einen hammermäßigen Humor, bringt mich laufend zum Schmunzeln und sieht dazu ganz passabel aus. Dickes Plus: Mit einem abgeschlossenen Studiums und drei erfolgreich laufenden Start-Ups scheint er auch so einiges auf dem Kasten zu haben. So habe ich, nachdem ich es aus Jux und Tollerei versprochen hatte, in mühevoller Handarbeit einen fetzigen Adventskalender gefertigt – Voll mit kleinen Geschenken, Knabberkram und Gutscheinen, die jeweils auf vergangene Gespräche anspielen: 1x Pizza backen, 1x Karaoke, 1x „Du darfst mich ENDLICH auf einen Kurztrip ausführen“ … Glaubt ihr, er hätte es geschafft, den Kalender pünktlich zu Monatsbeginn abzuholen? Natürlich nicht. Warum bloß date ich immer so Dullies, die nie ein Treffen auf die Reihe kriegen? „Es ist eben schwierig mit der Entfernung, wenn ich in Kiel wohnen würde, würden wir uns viel öfter sehen“. Meine Güte, Flensburg ist nun wirklich nicht Timbuktu. Als ich mich nach einem geschlagenen Monat ohne Treffen ein wenig muckiert habe, fand ich das durchaus legitim. Mr. Kurztrip ist daraufhin ein wenig durchgedreht: Nach stundenlangen (!) Diskussionen darüber, dass die ganze Sache „so schnell ernst geworden ist“ und er sich nicht immer dafür rechtfertigen wolle, dass wir uns nicht sehen, hat er es schließlich doch zur Kalenderübergabe geschafft. Außerdem schien ihm meine Argumentation vor Ort doch einzuleuchten: Wie soll denn irgendwer bitte herausfinden, ob das alles überhaupt Ernste Sache-Potential hat, wenn wir uns nicht sehen?
Obwohl er den Kalender „mega lässig!“ fand (für ihn schon ein Lob höchster Güte) und mir „echt etwas schuldig“ ist, schafft Mr. Kurztrip es nicht, sich mehr als ein Mal die Woche zu melden. Solche Kerle braucht nun wirklich kein Schwein; Egal, wieviel man um die Ohren hat, Zeit für ein „Guten Morgen, gute Nacht“ bleibt immer.
Also heißt es bei mir diese Weihnachten wieder SINGLE ALL THE WAY. Immerhin: So muss man sich nicht ewig den Kopf zerbrechen, welches großartige Geschenk den Liebsten wirklich aus den Socken haut und spart dazu eine Menge Geld. Vielleicht im nächsten Jahr.
Denn natürlich sind wir starke, unabhängige Frauen aber es ist eben noch schöner, mit dem Lametta um die Wette zu funkeln, wenn der angebetete mit strahlenden Augen vor uns steht und uns zur Bescherung ganz feste drückt.

In diesem Sinne: MERRY CHRISTMAS & A Happy New Year, Cheers!
 
 
 
Fee

Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachts-Tag 2.0

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder einen etwas anderen Beitrag. Wir wurden von Jana (ihren YouTube-Kanal MeerMakeup findet ihr hier) getaggt und beantworten euch somit heute die Fragen des Weihnachts-Tags.
Auch Linda hat letztes Jahr bei einem Weihnachts-Tag mitgemacht. Ihren Beitrag dazu findet ihr hier.



1. Magst du Weihnachten?

Vanessa:
Ich liebe Weihnachten. Überall wird es kuschelig und man nimmt sich die Zeit, um etwa mit seinen Liebsten zu unternehmen. Dazu noch Plätzchen backen, Weihnachtsmusik hören und nicht zu vergessen: die Weihnachtsdeko!

Fee:
„Mögen“ ist gar kein Ausdruck: Ich bin der reinste Weihnachts-Freak. Ich liebe alles am Fest der Liebe, von Plätzchen über fulminant funkelnde Deko bis hin zu grandiosen Geschenken und Glühwein mit Schuss ... JA!


2. Hast du einen Adventskalender?

Vanessa:
Ja, ich bekomme jedes Jahr einen selbstgemachten Adventskalender von meinen Eltern. Außerdem gibt es meistens noch einen Schokokalender, dieses Jahr ist es aber ein Ikea-Adventskalender - noch besser. Von meinem Papa gab es dann noch einen kleinen Postkartenkalender mit Bildchen hinter jeder Tür.

Fee:
Weil meine Mama meist nicht besonders motiviert ist, mir liebevoll einen selbstgemachten Adventskalender zu kreieren, schenkt mir mein Papa (aus Mitleid) den, den er von Geschäftspartnern bekommt. Aber ich will mich nicht beklagen; Dieses Jahr steckt hinter jeder Tür ein Lindor-Kügelchen. Da fällt mir ein ...


3. Dekorierst du dein Zuhause und wenn ja, ab wann?

Vanessa:
Auf jeden Fall! Für mich gehört Weihnachten zu einem der schönsten Feste, an welchem man das komplette Haus oder auch die Wohnung dekorieren kann. Da darf es auch ein bisschen kitschiger und glitzriger als den Rest des Jahres sein. Wann ich damit anfange? Meistens stehen meine Weihnachtsdekokisten schon vor Totensonntag bereit. So richtig viel dekorieren tue ich auch erst danach, also um den 1. Dezember ist meine Wohnung schon gut dekoriert.

Fee:
Ich dekoriere gerne und großzügig, zu Weihnachten kann es schließlich gar nicht genug glitzern und flitzern, allerdings erst ein/zwei Wochen vorher.



4. Dein liebster Weihnachtssong?

Vanessa:
Ich weiß gar nicht, ob ich einen allerliebsten Weihnachtssong habe. Wenn dann ist es wahrscheinlich "All I Want For Christmas" von Mariah Carey oder "Wonderfull Dream" von Melanie Thornton, weil es für mich DAS Weihnachtslied meiner Kindheit ist. Was ich aber beispielsweise auch super gern mag ist das Christmas Album von Michael Bublé.
Unsere Weihnachts-Playlist aus dem letzten Jahr findet ihr übrigens hier.

Fee:
Langweilig und SO Klischee, aber wahr: "Last Christmas" von Wham! Ehrlich.


5. Was isst du an Weihnachten am liebsten?

Vanessa:
An Heiligabend gibt es bei meinen Eltern entweder einen Braten oder wir machen Raclette. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist die gesamte Familie dann traditionell bei Oma und Opa zu besuch. Dort gibt es IMMER als Vorspeise eine Kürbissuppe, anschließend Gans mit Rotkohl, Grünkohl, Klößen, Kartoffeln und Soße (damit jeder das essen kann, was er am liebsten mag) und dann meistens noch irgendeinen Nachtisch. Das ist definitiv das beste Weihnachtsessen.

Fee:
Ente/Gans mit Rotkohl, Kartoffeln und Brokkoli. Plus Lebkuchenmousse. Dazu muss ich aber sagen, dass ich so vieles gerne esse, insofern fällt es mir nicht ganz leicht, die Frage adäquat zu beantworten.


6. Wen beschenkst du an Weihnachten?

Vanessa:
Ich beschenke meine Familie, meine liebsten Freundinnen und mit den Uni-Mädels wichteln wir, damit jeder nur ein Geschenk besorgen muss ... obwohl ich schenken so gern mag.

Fee:
Geschenke gibt es für meine Allerliebsten - Diejenigen, mit denen ich am meisten Zeit verbringe und Erinnerungen teile. Dieses Jahr sind das meine Familie und meine vier engsten Freundinnen. Und im Rahmen unseres Girls-Julklap wartet auch ein kleines Geschenk auf Jana, aber PSSSCHT.



7. Brauchst du an Weihnachten Schnee?

Vanessa:
Brauchen würde ich nicht sagen aber dagegen habe ich natürlich nichts. Wenn die Bäume leicht mit Schnee bedeckt sind reicht mir das schon.

Fee:
Nein. Ich mag Schnee zu Weihnachten, bin aber nicht todtraurig, wenn keiner liegt – Das bedeutet ja auch immer Schliddern, Kratzen und einen riesen Schweinkram hinterher ...


8. Gehst du gerne auf den Weihnachtsmarkt?

Vanessa:
Ich mag es schon gerne aber nicht, wenn es zuuuu voll ist. Außerdem mag ich gebrannte Mandeln und Apfel-Punsch gern ... und wenn dann abends überall die Lichter funkeln.

Fee:
Gute Frage! Ich bestehe auf Mutzen und Glühwein einmal im Jahr, bin aber kein ausgesprochener Fan, weil es immer so drängelig ist und man meist ja doch nur herumsteht und sehr teure Schmankerl konsumiert.


9. Wie verbringst du Heiligabend?

Vanessa:
Ich verbringe den Tag immer ganz entspannt mit meinen Eltern, meistens schauen wir uns gemeinsam einen Weihnachtsfilm an (mein Favorit ist "Der Polarexpress"). Abends machen wir uns dann ein bisschen schick, essen gemeinsam und packen nacheinander die Geschenke aus. Um 22 Uhr geht es dann noch zur Mitternachtsmesse, denn die Kirche ist mir an Weihnachten irgendwie immer wichtig. Anschließend ist Heiligabend für mich aber noch nicht beendet, denn dann gibt es immer ein großes Wiedersehen mit allen Mädels im Club, ganz nach dem Motto "Keine Gnade unterm Tannenbaum".

Fee:
Mein Heiligabend läuft meistens ziemlich gleich ab: Morgens marschier' ich im Schlafi zu meiner besten Freundin (Haus Nr. 34), wir gucken einen Weihnachtsfilm und trinken Kakao mit Amaretto. Mittags kocht meine Oma (Haus Nr. 40) groß(ARTIGE SACHEN!) und abends kommen Oma und Opa hier her (Haus Nr. 22); Dann „koche“ ich: Es gibt also Kartoffelsalat mit Würstchen. Wir sitzen gemütlich bei Wein und Musik zusammen, lachen und packen irgendwann Geschenke aus.


Wir taggen die liebe Liz von Fabuliz Beauty.

 
alle Bilder via Pinterest (1, 2, 3)


Wir wünschen euch einen wundervollen 4. Advent!
 
Fee & Vanessa

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #10

Bedtime Stories

Ihr seht es schon am Titel: Jetzt wird’s so richtig schlüpfrig hier auf dem Blog …
Keine Sorge; Bevor es ans Eingemachte geht, wollen wir uns erst einmal besser kennenlernen. Und trotzdem geht es heute um eine Thematik aus dem Genre „Zwischen den Laken“, die mir auf der Zunge brennt - Das gemeinsame (Ein-)Schlafen.
Das gestaltet sich manchmal schließlich gar nicht so einfach: Mal schnarcht der Angebetete wie ein Holzfäller im Vollrausch, mal wühlt er sich des Nachts quer durchs Bett oder aber er bemächtigt sich einfach aller Decken und Kissen, die das Bett zu bieten hat. Ein bisschen Geschnarche ist ja in Ordnung, niemand ist perfekt aber ich habe da schon Dinge erlebt, da stehen einem die Haare zu Berge. Zum Beispiel diejenigen, die gar nicht schlafen wollen, sondern sich lieber an meinem Prachtposchi schubbern oder auf Tast-Offensive gehen, sobald das Licht gelöscht wird. Ich hab generell nichts gegen Anzeichen von körperlicher Zuneigung aber doch nicht wenn ich schlafen will, verdammt!
Es gibt natürlich auch die super angenehmen murmeltiergleichen Typen, die, einmal eingeschlummert, quasi versteinern und kaum noch wahrzunehmen sind. Scheint allerdings eine seltene Spezies zu sein - Ich zumindest konnte bisher kaum solche Exemplare aufspüren.
Ist die Holzfäller-Problematik erst geklärt, bleibt immer noch die Sorge um etwaige nächtliche Fehltritte der eigenen Person. Ich zum Beispiel rede manchmal im Schlaf, gerne auch auf Französisch und wenn ich erkältet bin, kann es passieren, dass ich friedlich vor mich hin schnorchele. Nicht so sexy. Vor allem muss ich immer hoffen, dass ich nicht gerade von Channing Tatum oder meinen Verflossenen träume, falls mein Nachbar doch zuhören sollte. Tatsächlich frage ich mich ab und zu, ob mir Mr. Starwars gegenüber wohl im Schlaf etwas herausgerutscht ist, was er besser nicht gehört hätte und er deswegen reißaus genommen hat. Der zum Beispiel war ein traumhafter Bettpartner: Vor dem Einschlafen hat er mich in den Arm genommen, sich dann kaum mehr bewegt und als ich nachts Pipi musste, hat er ganz erschrocken gefragt, ob ich gehen wolle. Zum Knutschen, ehrlich.
An dieser Stelle folgt ein Geständnis meinerseits: Ich finde, es gibt auf der ganzen weiten Welt keine bessere Sache, als nachts aufzuwachen und der Partner nimmt die eigene Hand und hält sie ganz fest. Dabei wird mir regelmäßig ganz warm ums Herz.
Zugegeben, ich bin auch kein ganz einfacher Schlafpartner: Höchst ungern gebe ich meine recht platzintensive Wohlfühl-Stellung (Auf der Seite liegend, ein Bein aus der Decke gestreckt) auf, schließlich möchte ich ja trotz Zuwachs gemütlich liegen. Aber für ganz besonders tolle Typen macht man doch gerne Abstriche und notfalls auch nächtelang kein Auge zu.
Woran liegt es bloß, dass es mit manchen einfach klappt und man sich auf Anhieb wohlfühlt, während andere uns durch ihre bloße Anwesenheit schlaflose Nächte bescheren?
 
Dann dreht man sich hin, her und wieder zurück – In der ständigen Angst, man könne den werten Herrn, der meist nach wenigen Sekunden friedlich schläft, irgendwie stören.
Dann ist es erst kochend heiß im Bett (warum sind die meisten Typen denn bloß solche Heizkörper?) und kaum hat man es endlich geschafft, sich aus der Decke zu wickeln, ohne den anderen dabei aus dem Schlaf zu boxen, fängt man an zu frieren. Wirklich, das gemeinsame Schlafen ist schon eine Wissenschaft für sich.
Anfangs dachte ich, die Tatsache, ob man gut neben jemandem schläft, sei ein Indikator dafür, ob derjenige auch längerfristig was taugt aber diese unter Umständen doch recht frustrierende These hab' ich inzwischen verworfen.
Vielmehr glaube ich, dass man sich manchmal einfach an den anderen gewöhnen muss, gerade, wenn man lange Zeit das Bett in seiner ganzen Pracht für sich allein hatte.
Kein Grund also, gleich die Flucht zu ergreifen, wenn die erste Nacht nicht der Himmel auf Erden ist. Und sollten doch alle Stricke reißen, mein Notfall-Geheimtipp: Zwei Gläser Rotwein vorm Zähneputzen wirken wahre Wunder.


Fee

Dienstag, 15. Dezember 2015

New Beauty Products

Hallo ihr Lieben,

da es für den letzten Monat keine Favoriten von mir gab, möchte ich euch heute ein paar neue Produkte zeigen. Diese haben sich in den letzten Wochen bei mir angesammelt und bisher bin ich von allen begeistert.


Korres Vanilla cinnamon Duschgel
Duftet nicht nur super weihnachtlich nach Vanille und Zimt, sondern besteht sogar zu 89,3% aus natürlichen Inhaltsstoffen.

Balea Professional Schutz + Pflege Shampoo
Dieses Shampoo soll die Haare vor trockener Heizungsluft und Kälte schützen. Bisher bin ich sehr begeistert. Es duftet gut, pflegt die Haare und: meine Kopfhaut juckt seitdem nicht mehr!


Max Factor Colour Elexir Lip Liner "06 Mauve Moment"
Diesen Lipliner gab es Gratis beim Kauf des Lippenstifts dazu. Er passt farblich einfach perfekt und erfüllt seinen Zweck.

Max Factor Lippenstift "833 Rosewood"
Nachdem ich ihn mir 3-4 Mal angesehen habe, durfte er nun endlich mit. Von Rosenholz-Tönen kann ich einfach nie genug bekommen.

Nuxe rêve de miel Lip Balm
Eigentlich ein Spontankauf am Flughafen, da ich meinen Lippenpflegestift auf dem Weg nach Riga vergessen hatte. Der Lip Balm duftet einfach sooo nach Weihnachten - Orange und Honig - und pflegt trockene Lippen perfekt. 


Essie "Island Hopping"
Zufällig gesehen und gemerkt, dass mir so eine Farbe noch in meiner Essie-Sammlung fehlte ... upsi. Eine wunderschöne Alltagsfarbe.

Zara Femme Eau de Toilette
Ein sehr weiblicher Duft, hält super lange. Also ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur zu empfehlen, auch "Red Vanilla".



Vanessa

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #9

Mein Leben als Heartbreaker

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich nicht die geringste Erfahrung damit habe, Menschen abzuweisen
(Es sei denn, es handelt sich um Grabbelfinger im Club, Anstupser auf Facebook o.ä.). Zum Glück, wie ich jetzt sagen kann, denn solche Aktionen bringen echt keinen Spaß.
Es fällt mir einfach unendlich schwer, Personen, die ich wirklich gern habe, vor den Kopf zu stoßen. Und das musste ich bisher auch nie so richtig - bis zu dieser Sache mit Jura-Jonas. Ihr erinnert euch, der super süße Typ, total nett und charmant, bei dem es einfach nicht funken wollte. Als ich gesagt habe, ich müsse den Kontakt abbrechen, hätte ich nie gedacht, dass es so schwer wird. Schon die ganze letzte Woche hatte ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken daran, was ich dem armen Kerl da antue. Kleiner Feigling der ich bin, habe ich gehofft, er würde merken, dass ich kein Interesse habe, wenn ich mich einfach weniger melde, meine Antworten knapp halte und an Kuss-Smileys und Co. spare. Prompt stand der Gute bei mir im Laden (Dazu sollte ich erwähnen, dass der Laden, in dem ich neben dem Studium arbeite ein Damen(!)-Oberbekleidungsgeschäft ist, also zunächst kein Ort, an dem sich alleinstehende Männer üblicher Weise herumtreiben), um zu fragen, was denn los sei, dass wir kaum mehr voneinander hören. Mit Herzklopfen bis zum Hals hab' ich ihn dann auf „Irgendwann mal in Ruhe“ vertröstet, woraufhin er nur mit unverhohlenem Zynismus fragte, ob ich seine Nummer wohl noch hätte. Und trotzdem hat er sich später gemeldet.
Spätestens da konnte ich die ganze Angelegenheit nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, gerade weil ich Jonas wirklich gern habe. Mir mag auch nicht einleuchten, wie einige Typen uns guten Gewissens über Monate hinweg hinhalten können, ohne auch nur einen Gedanken an mögliche Konsequenzen zu verschwenden. Keine Ahnung, wie das geht.
Als ich Jonas schließlich geschrieben habe, dass ich nicht glaube, dass mehr aus uns wird, hatte ich einen riesigen Kloß im Hals und Bauchweh vor lauter schlechtem Gewissen. Auf meinen Text über acht Zeilen, der impliziert, wie leid es mir tut und dass er ein toller Mensch ist, kam von Jonas nur ein „Witzig, dass du dafür so lange gebraucht hast. Ich fühle mich so richtig verarscht.“ Natürlich sind drei Monate eine lange Zeit, allerdings haben wir uns so selten getroffen, dass ich einfach nicht frühzeitig das Handtuch werfen und mir eingestehen wollte, dass es nicht passt. Aber am Ende ist man dem Gegenüber einfach eine ehrliche Einschätzung schuldig. JUNGS, jedes Mädchen verdient eine anständige Erklärung für euer manchmal noch so abstruses Verhalten. Den Kontakt abzubrechen oder besagte Lady gleich zu blockieren ist nun wirklich keine legitime Option. Auch wenn es unter Umständen echt unangenehm werden kann: Denn obwohl Jonas der wahrscheinlich höflichste Typ der Welt ist, hat mich sein gekränkter Stolz förmlich durch den Bildschirm hindurch angespuckt. (Die Beziehung zwischen Männern und ihrem Stolz werde ich wohl nie so ganz verstehen; Was ist das bloß?) Er mochte mich jedenfalls wirklich gern und mein Verhalten sei einfach nur schäbig, dafür gäbe es keine Absolution.
Die will ich ja auch gar nicht und ich bin mir meiner Schuld bewusst aber solch harte Worte hätte ich nicht erwartet. Das hat mich ehrlich aus den Socken gehauen. Schließlich hab ich ihn nie belogen, ihm große Versprechungen oder etwas vorgemacht. Natürlich kann ich verstehen, dass er verletzt ist aber mich anzupöbeln und mir zu sagen, dass es eigentlich auch nicht schade drum sei, das geht ein wenig zu weit. Leicht ist mir das Ganze auch nicht gefallen, ich hatte Tränen in den Augen und hätte mich am liebsten geohrfeigt, weil ich mein „Geständnis“ so lange hinausgezögert habe.
Hier also ein Learning
(Ja ja, ich studiere irgendwas mit Medien, da redet man irgendwann so) für die Zukunft: Am besten SOFORT reagieren, sobald sich erkennen lässt, dass unterschiedliche Erwartungen an die Beziehung bestehen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es bei den meisten Männern gar nicht mal so einfach ist, ihre Intention überhaupt irgendwie zu deuten – Ich wusste zum Beispiel lange gar nicht, was Jonas sich von unseren Treffen erhofft.
Trotz alledem: Auch wenn ich es damals nicht so interpretieren konnte und nie irgendwelche bösen Absichten hatte, war mein Verhalten ziemlich egoistisch und ich hatte nicht das Recht, Jonas über Wochen im Dunkeln tappen zu lassen. Das tut mir ehrlich Leid und ich wünsche ihm alles Liebe und Gute für die Zukunft.
Zum Schluss gibt es heute sogar noch ein weiteres Learning: Mir fällt es jetzt viel leichter, die Jungs zu verstehen, die sich irgendwann einfach nicht mehr melden. Ich glaube, oft stecken dahinter gar nicht Boshaftigkeit oder Gleichmut, sondern Hilf- und Ahnungslosigkeit. Manche meinen vielleicht sogar, sie würden sich richtig verhalten und uns so Schlimmeres ersparen. Daran merkt man dann allerdings, dass es wirklich noch Jungs sind, die sich still und leise zurückziehen anstatt ihren „Mann“ zu stehen. Das ist okay und ich würde sie deshalb nicht als feige beschimpfen. Viele wählen einfach den Weg, der sie am wenigsten Überwindung kostet, weil sie sich der Herausforderung nicht gewachsen fühlen. Sich aktiv mit solchen Situationen auseinanderzusetzen erfordert eben eine Menge Mut.
 
 
Fee

Dienstag, 8. Dezember 2015

#familyfirst

Wie sehr man seine Liebsten vermisst merkt man manchmal erst, wenn man sie nicht mehr jeden Tag sieht. Wenn einen mehr als 300 Kilometer voneinander trennen.
Gerade jetzt zu Weihnachten merke ich wieder, wie wichtig mir Familie ist. Gemeinsam Zeit verbringen, das ist wohl das kostbarste Geschenk, welches man zu Weihnachten verschenken oder erhalten kann. Durch diese räumliche Distanz ist es jedoch schwieriger geworden.
 
„Only hate the road when you’re missing home“ sing Passenger. Und so ist es. Zwar bin ich innerhalb von 3 Stunden Autofahrt zu Hause, jedoch ist es jedes Mal eine kleine Reise. Jedes Mal ein Abschied.
 
Versteht mich nicht falsch, ich fühle mich wirklich wohl in Kiel. Die Nähe zum Meer ist wahnsinnig schön. Ich weiß, dass ich genau das vermissen werde, wenn ich irgendwann wegziehe.
Und doch wird meine Heimat immer der Ort sein, an dem meine Eltern leben.
Berlin, dort habe ich die ersten 5 Jahre meines Lebens verbracht. Dort lebt meine Familie.
Auf sie kann ich immer zählen. Egal welche Wege ich in meinem Leben noch gehen werde, welche Entscheidungen ich treffe oder welche Freundschaften enden - ich weiß, dass meine Familie immer hinter mir steht, auch wenn sie manche Entscheidungen vielleicht nicht nachvollziehen können. Sie würden mich auffangen, wenn ich zu fallen drohe und mich niemals im Stich lassen.
Sie sind mein Anker.


Vanessa

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Donnerstags-Desaster #8

… Die Schlechten ins Kröpfchen
 
Die Guten sollte man behalten, von den Schlechten trennt man sich besser fix. So heißt es zumindest in meinem persönlichen Lieblingsmärchen Cinderella, das ich mittlerweile vermutlich selbst im Schlaf einwandfrei mitsprechen, -singen und pantomimisch darstellen könnte. „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“, ein Satz, der vor Lebensweisheit nur so strotzt und praxistauglicher nicht sein könnte.
Auch wenn ich heute nicht über Linsen, sondern über (zugegeben, manchmal ähnlich platte) Männer schreiben möchte, finde ich, dass der Sachverhalt doch recht ähnlich ist und sich somit prima zum Vergleich eignet. Ich frage mich immer wieder, woran es liegt, dass wir so häufig die netten, fürsorglichen Typen links liegen lassen, fasziniert vom nächstbesten Bad Boy.
Seit ein paar Monaten treffe ich mich von Zeit zu Zeit mit Jonas, Jurastudent im letzten Semester und ein absolut feiner Kerl: Höflich, verlässlich und ausgesprochen interessiert. Er schreibt mir wirklich jeden Tag, erkundigt sich, wie es mir geht, was ich so treibe. Jonas fragt regelmäßig nach Dates und würde sogar die Kaution hinterlegen, wenn ich nach versuchtem Koala-Klau im Knast lande. Dazu sieht er ziemlich gut aus und kann sich wahnsinnig gut artikulieren. Als wir letztens im Kino waren, hat er brav meine Hand gehalten, wenn der Film zu gruselig wurde und zum Abschied hat er sich sogar getraut, mich zu küssen. Nichts. Ich habe wirklich absolut nichts gefühlt. Dabei wäre es so schön gewesen, sich einfach mal in einen anständigen Kerl zu verlieben, einen von den Guten einzutopfen. Stattdessen muss ich ihm nun irgendwie beibringen, dass wir uns besser nicht mehr sehen sollten. Eine mir vollkommen unbekannte Situation: Jemanden „abservieren“, das ist mir noch nie passiert. Normalerweise bin ich diejenige, die vorschnell ins Schwärmen gerät und dann unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden muss, beziehungsweise nach Kontaktabbruch einfach von Wolke sieben plumpst. Kein Wunder also, dass ich ordentlich Bammel vor unserem nächsten Treffen habe.
Mir tut das Ganze unendlich Leid und ich frage mich, woran es liegt, dass mein Herz so wenig enthusiastisch auf diesen vermeintlichen Traum-Partner reagiert, während mein Verstand quasi ausflippt. „Gefühle kann man nicht erzwingen“, sagt meine Mama immer – Aber ich würde so gerne. Ehrlich, viel lieber wäre ich unsterblich in Jonas verliebt, als Herzrasen zu bekommen, wenn mir Max mal wieder gequirlten Bockmist schreibt.
Eigentlich stehe ich überhaupt nicht auf Bad Boys - Sollen die doch bleiben, wo der Pfeffer wächst und ihre Spielchen mit wem anders abziehen. Das behaupte ich zumindest immer aber so ganz immun gegen die Nummer mit der kalten Schulter scheine ich doch nicht zu sein. Verdammi.
Was ist es bloß, dass uns dermaßen gefügig macht, sobald das Gegenüber uns scheinbar links liegen lässt? Also mich macht das wirklich verrückt: Als würde man(n) mir einen schmackhaften, zauberhaft duftenden Muffin vor die Nase halten, um ihn dann direkt wieder wegzuziehen. Es ist diese Balance zwischen Desinteresse und charmantem Flirt, die ich am liebsten sofort boykottieren und im Keim ersticken würde, bevor ich dann doch schwach werde. Ich wage zu behaupten, dass niemand sich vorsätzlich in einen Bad Boy verliebt. Meist merkt man es ihnen zunächst gar nicht an. Erfahrene Bad Boys laufen leichtfüßig durchs Leben, getarnt als wohlgesittete Charmeure, bis man sich dann emotional auf sie einlässt – Einmal in Sicherheit, entpuppt sich der eine oder andere Traumprinz als Albtraum. Mein größtes Problem hierbei: Wenn ich erkenne, dass es sich um ein abgekartetes, eiskalt kalkuliertes Spiel handelt, ist es meistens schon zu spät. Außerdem birgt es ja auch eine gewisse Spannung, nie zu wissen, wann der andere sich meldet; Der Kerl ist mysteriös und dabei dominant genug, um über einen langen Zeitraum interessant zu bleiben. Diese eigenartige und irrationale Faszination lässt sich vermutlich weder logisch erklären, noch ist sie für Außenstehende in irgendeiner Weise nachvollziehbar. „Wieso servierst du ihn nicht einfach ab, wenn es dich so stört, dass er sich nie meldet und du ihm scheinbar egal bist?“, und wieso entscheide ich mich nicht für denjenigen, der immer verfügbar ist? Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung. Vielleicht war Jonas einfach zu nett, zu wenig Herausforderung – Wer weiß das schon. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Chemie einfach nicht gestimmt hat. Sein Verhalten war wahrscheinlich nicht hilfreich aber nicht zwangsläufig dafür verantwortlich war, dass es nicht geklappt hat.
 
Und trotzdem, die (tatsächlich recht frustrierende) Bilanz dieses desaströsen Donnerstags: Manchmal aber nur manchmal, haben Frauen ein kleines bisschen Bad Boy gern.


Fee

Dienstag, 1. Dezember 2015

Inspiration: Gift Guide

Gift Guide
Collage via Polyvore



 
Hallo ihr Lieben,

der Dezember ist endlich da! Das bedeutet auch, dass Weihnachten immer näher kommt. Viele verfallen kurz vor Weihnachten in Stress, wissen nicht was sie verschenken sollen und gehen zum Teil sogar erst 24 Stunden vor dem Heiligen Abend die letzten Geschenke kaufen. Für mich ein Albtraum.

Ich bin bereits in der Hochphase, was das Geschenke-Shopping angeht, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Schließlich sollen sich meine Liebsten unterm Weihnachtsbaum auch wirklich über ihre Geschenke freuen. Das bedarf einer gewissen Planung, zumindest in meinem Kopf.

Wen will ich beschenken? Welche Hobbys oder Vorlieben hat er/sie? Ist sie ein kleiner Beauty-Guru oder doch eher ein Interior-Girl?
Für alle die noch total planlos sind habe ich heute ein paar Geschenkideen für die beste Freundin, Mama, Schwester oder Tochter zusammengestellt. Dinge über dich ich mich auf jeden Fall freuen würde. Und es heißt ja schließlich auch, dass man Sachen verschenken soll, die man selbst unheimlich gern behalten würde ...


 
Vanessa