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Donnerstag, 28. April 2016

Donnerstags-Desaster #18

Mein neues Hobby: Körbe sammeln
 
Ich habe ganz vergessen, wie weh ein gebrochenes Herz tun kann – Solche Dinge blenden wir wahrscheinlich einfach aus; Ein natürlicher Mechanismus, damit wir daraufhin nicht beschließen, uns nie wieder zu verlieben. Einfach kein Risiko einzugehen, um nicht mehr dermaßen verletzt werden zu können. Ein Schmerz, der den ganzen Körper in Beschlag nimmt, durch Mark und Bein geht und jeden Gedanken kontrolliert. Und dann gibt es keine Salben und Cremes dagegen, kein Pflaster hilft, das arme kleine Herz zu kitten. Das alles ging mir durch den Kopf, während ich vor zwei Wochen im Zug nach Hause Rotz und Wasser heulte und schluchzend den Missetäter verfluchte. In solchen Momenten bin ich froh, so wunderbare Freunde zu haben, die mich auch aus der Ferne unterstützen und mir das Gefühl geben, nicht allein zu sein.
 
Aber statt so wirres Zeug zu reden, erzähle ich die Geschichte lieber von Anfang an:
 
Letzten Sommer habe ich meine beste Freundin in Münster besucht, wo sie derzeit lebt und studiert. Wir waren endlich mal wieder zusammen unterwegs, haben die örtlichen Clubs unsicher gemacht und natürlich den einen oder anderen Schnaps „auf die Freundschaft“, „auf dumme Typen“ und „auf super süße Pinguine“ getrunken. Am nächsten morgen, völlig verkatert und kaum fähig, auch nur den großen Zeh zu bewegen, hielten wir es für eine wirklich witzige und verdammt vielversprechende Idee, die Münsteraner Boys auf Tinder abzuchecken. Alles im Sinne der Wissenschaft natürlich, mit Forschungsfragen im Hinblick auf gemeinsame Freunde, gleiche Matches, kongruente Anmachsprüche etc. Bei dieser mehr oder minder intelligenten Aktion jedenfalls habe ich Stefan kennengelernt: dunkelblond, circa 1,85m groß, er hatte das perfekte Lächeln und eine ziemlich markante Nase. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für auffällige Zinken habe, warum auch immer.
Tatsächlich hatten wir auch nach meiner Heimreise noch Kontakt, bis er sich durch eine äußerst unqualifizierte Aussage à la „Bist du eigentlich auch so eine Tinderella!?“ gekonnt ins Aus schoss. Ich habe es allerdings nicht übers Herz gebracht, ihn aus meiner Kontaktliste zu löschen und jedes Mal, wenn ich über sein Profil gestolpert bin, musste ich darüber nachdenken, was für ein schönes Paar wir gewesen wären.
Als meine beste Freundin Ende Februar zu Besuch in Kiel war und ich ihr beschämt und begeistert zugleich davon erzählte, beschlossen wir kurzerhand, dass es an der Zeit wäre, ihm zu schreiben. Ein paar Wochen später konnte ich ohne ein „Gute Nacht, Darling“ von ihm nicht mehr schlafen, musste verdächtig oft an ihn denken und selbst sein furchtbarer Nachname klang in meinen Ohren gar nicht mehr so schlimm. Wann immer er betrunken war, konnte ich mich vor Komplimenten kaum retten und mehr als einmal haben wir uns darüber unterhalten, wie es wäre, wenn wir in der gleichen Stadt leben würden. Zu Ostern habe ich vor lauter kleiner rosaroter Schmetterlinge ein Päckchen geschickt und er hat mir gebeichtet, er würde mich viel zu sehr mögen. Kurz darauf war es endgültig um mich geschehen; Er hätte so gern ein Bild, auf dem ich „ganz“ zu sehen sei. Diese Forderung kam für mich einer Todesstrafe gleich, da ich wirklich unsicher bin, was meinen Körper, meine Figur und die dazugehörigen Proportionen angeht. Aber es nützt ja nichts und besser jetzt als später – ein paar der Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, während ich ein Foto knipste, schweren Herzens auf „abschicken“ drückte und darauf mein Handy panisch durch den halben Raum schleuderte. Vollkommen umsonst, wie sich drei schier endlose Minuten später herausstellte: „Ich finde dich wirklich heiß, du hast tolle Rundungen!“. Ich war wirklich selten so erleichtert.
Zwei Wochen später dann beschloss ich, ins kalte Wasser zu springen und ihn endlich zu besuchen. Am Morgen des großen Tages hätte ich vor Vorfreude und Aufregung platzen können, sämtliche Outfits für die nächsten Tage waren bis ins kleinste Detail durchgeplant, die Koffer gepackt. Doch kurz bevor ich aus der Tür gehen wollte kam der große Schock: „Wäre es eigentlich sehr schlimm, wenn ich jetzt noch absagen würde?“. Die Zahnbürste im Mund tippte ich mit zitternden Händen gerade so ein „Dein Ernst!?“, woraufhin er gut zehn Minuten später auflöste, er habe nur hören wollen, dass es wirklich beschissen wäre. Ja verdammt, das wäre es, du Arsch!
Außerdem sei er erkältet, ich müsse wissen, ob ich unter den Umständen bei ihm übernachten wolle (Ein Kommentar zu Männern, Mimosen und Erkältungen spare ich mir). Mit gemischten Gefühlen stieg ich also in den Zug, gespannt, was mich erwarten würde. Wir waren für abends verabredet, in der Zwischenzeit wollte ich mich in der Wohnung meiner besten Freundin frisch machen und ein wenig ausruhen; Den Schlüssel würde ich einfach bei ihr an der Uni abholen. Schade, dass genau in diesem Moment mein Internet streikte, ich vollkommen verloren in Münster am Hauptbahnhof stand und quasi in Stefan hineinlief, der gerade von der Arbeit kam. Ich war von der Zugfahrt vollkommen verstrubbelt, meine Haare klebten platt an meinem Kopf und ein dezenter Glanz überzog mein Gesicht, aber so blieben zumindest Übelkeit und Kennlern-Aufregung größtenteils aus.
Nachdem er mich zur Uni gebracht und wir Ort und Zeit für später verabredet hatten, verabschiedete er sich mit einer herzlichen Umarmung und radelte davon. Hier sollte ich wahrscheinlich anmerken, dass ich Stefan bis dato sehr sympathisch fand, obwohl er es tatsächlich geschafft hatte, innerhalb der ersten zehn Minuten von seiner Ex zu reden und sein Frauenbild offensichtlich nicht das beste war. Trotz dessen habe ich mich riesig auf den gemeinsamen Abend gefreut.
Wir waren auf dem Jahrmarkt, haben Ofenbrot gegessen, Bier getrunken, uns unterhalten und als es draußen schließlich zu kühl für kleine Frostbeulen wie mich wurde, sind wir in eine Bar eingekehrt und haben dort fröhlich Raspberry Mojitos geschlürft. Insgesamt haben wir viel gelacht, geschäkert und ich hatte ein gutes Gefühl – So gut sogar, dass ich ab und zu Körperkontakt gesucht habe, was normalerweise überhaupt nicht meine Art ist, zu groß ist die Angst, mir einen Korb einzufangen. Währenddessen haben wir uns über Gott und die Welt unterhalten; Es waren keine tiefgründigen oder höchst philosophischen Gespräche, aber ab und zu hat es so sehr geknistert, dass die Luft wie aufgeladen wirkte. Alles in allem war dies ein überdurchschnittlich schönes erstes Date! So war ich umso überraschter, als Stefan auf dem Heimweg plötzlich eine ernste Miene aufsetzte: „Du, darf ich ehrlich mit dir sein?“. Huppala, in diesem Moment hätte so ziemlich alles folgen können, ein pompöser Heiratsantrag, Sex an der nächsten Straßenecke oder eben der fetteste Korb des Jahrhunderts. Letzteres war der Fall – Er habe einfach nicht das Gefühl, dass es passt und würde mich nicht mit nach Hause nehmen wollen. Denn das fände er erstens nicht fair und zweitens hätte er genug herumgevögelt, das hätte er hinter sich (Natürlich war dies nicht exakt seine Wortwahl, die Quintessenz bleibt jedoch dieselbe).
Wie paralysiert stand ich ihm gegenüber, wusste kaum, was ich sagen sollte. Mehr als „Ah, okay cool, schön, dass du so ehrlich bist!“ ist mir auch wirklich nicht dazu eingefallen. Und auf seine Frage, wie ich das sehen würde, kam nur ein nüchternes „Ich weiß ja nicht, ob das noch relevant ist, ne? Aber dann schreiben wir auch nicht mehr.“ - „Also naja...“ NEE, das war keine Frage, wirklich nicht. Und sein gestammeltes „Ja also, man sieht sich ja auch immer zwei mal im Leben, vielleicht treffen wir uns ja mal in Kiel“ hätte er sich von mir aus sonstwo hin stecken können: „Ja, ich glaube nicht, dass das passieren wird, echt nicht.“. Am liebsten wäre es mir gewesen, er hätte sich einfach in Luft aufgelöst, statt darauf zu bestehen, mich noch zu meiner besten Freundin zu bringen und mir dabei Dinge zu erzählen wie „So ein Auto fahre ich übrigens!“ AHA, ist mir so egal, wirklich. Ich war nicht zickig oder grantig, aber in solchen Momenten braucht wirklich niemand sinnlosen Smalltalk. Mal ehrlich, was soll denn so etwas? Wenn ich jemanden dermaßen demütige, dann muss ich eben damit leben, dass wir danach keine hochtrabenden Konversationen mehr führen. Sorry, Bro.
An der Tür angelangt, wollte er unbedingt warten, um sicherzugehen, dass ich gut oben ankomme. Das ist besonders schön, wenn man nicht weiß, ob man anfängt zu heulen, sobald die Stimme der besten Freundin am Summer erklingt. Mit Müh und Not habe ich es geschafft, einen coolen Auftritt hinzulegen und auch seine Abschiedsumarmung über mich zu ergehen lassen - Stocksteif zwar und eiskalt, aber immerhin. Als ich durch die Tür kam und meine beste Freundin mich schon vorahnungsvoll anschaute, gab es kein Halten mehr; Fette Krokodilstränen bahnten sich ihren Weg durch mein makelloses Make Up und weder der Pitú, den ich keine drei Sekunden nach meiner Ankunft in die Hand gedrückt bekommen hatte, noch das sofortige Löschen aller Bilder, Chatverläufe und Stefans Nummer konnten wirklich helfen.
Ich hab's einfach nicht verstanden und auch zwei Stunden später war das einzige, was ich sagen konnte „Ich check's nicht, echt.“ - Wie kann es sein, dass unsere Wahrnehmung des selben Abends so vollkommen unterschiedlich ausfällt? Normalerweise sollte man doch merken, wenn der andere sich das Würgen verkneifen muss und beklemmende Stimmung herrscht, oder nicht?
Auch jetzt, knapp drei Wochen später, könnte ich nicht wirklich sagen, was sein Problem gewesen sein mag – Vielleicht passte ich nicht zu dem perfekten Bild, was er sich über die Wochen gemacht hatte, vielleicht ist ihm zwischenzeitlich aufgefallen, dass Fernbeziehungen nicht so easy sind und vielleicht hatte er auch schon am morgen kalte Füße, als er mich fragte, ob es schlimm wäre, wenn er absagt.
 
 
Fee

Dienstag, 19. April 2016

Everything Rosé

Hallo ihr Lieben,
 
über meinen Geburtstag hatte ich ein paar meiner liebsten Mädels zu Besuch in Kiel. Beim "fertig machen" für meine kleine Feier kam neben der allbekannten Frage "Was ziehe ich an?" auch eine weitere auf: "Welche Lippenstift soll ich denn nehmen?". Kurzerhand nahm sich eine Freundin meine Lippenstiftsammlung vor und sah sich einen nach dem anderen an, um den passendsten für die Party rauszusuchen. Irgendwann hörte ich sie nur sagen: "Die sehen ja alle gleich aus!" Was? Niemals! Blödsinn!
An dem Abend war es jedoch sowie nicht relevant, da ich einen dunklen Beerenton auswählte.
Heute, ein paar Wochen später, stand ich erneut vor meiner Lippenstiftsammlung und wollte ein schönes Alltags-Rosé auswählen. Ich nahm also ein paar Lippenstiftkappen ab, bis ich nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Ja, okay ... vielleicht habe ich ein klitzekleines Problem mit Rosé-Tönen. Upsss! Aber sie sind einfach alle sooooo schön und einzigartig, oder was meint ihr?

 

Chanel Rouge Coco 05 Mademoiselle // H&M 030 Siena Piazza
 

Max Factor Rosewood 833 // Trend It Up Ultra Matte Lipstick 010 // MAC Cremesheen Fanfare


Vanessa

Donnerstag, 7. April 2016

Donnerstags-Desaster #17

Verkehrte Welt

Wie letzte Woche bereits angedeutet, habe ich neulich in einem Berliner Club einen jungen Mann kennengelernt: stattliche 1,96m groß und zumindest durch die blässlich-grüne Mojito-Brille ganz nett anzusehen. Im Folgenden agiert er wenig überraschend unter dem Decknamen „Der Berliner“.
Der Berliner jedenfalls war laut eigener Aussage seit der ersten Sekunde vollkommen hin und weg, so wollte er mich unbedingt so bald wie möglich wiedersehen und Zeit mit mir verbringen. Es schien ihn dabei wenig zu stören, dass ich im gut drei Stunden entfernten Kiel wohne, denn ein Großteil seiner Familie lebt anscheinend ganz in der Nähe. So stand einem weiteren Treffen also nichts mehr im Wege.
„Montag? Ja super, ich nehme mir dann den ganzen Tag frei!“ - Schon bei diesen Worten hätten bei mir sämtliche Alarmglocken schrillen sollen, wer würde sich schließlich für einen Partyflirt tagelang frei nehmen? Und doch fand ich mich zwei Tage später mit dem Berliner, der vor lauter Aufregung kaum aufhörte, zu reden, am Rande eines idyllischen Feldes wieder, während ich mich fragte, was ich da eigentlich tat. Der Berliner war plötzlich ganz still, wirkte fast schon verängstigt. Auf mein „Was hast du denn?“ antwortete er zögerlich, er würde sich gerne einhaken, wolle aber auf keinen Fall aufdringlich wirken. Aber so halbe Sachen fangen wir gar nicht erst an: Ein bisschen Händchen halten hat schließlich noch niemanden umgebracht.
Auf dem Heimweg dann fing die ganze Sache an, mir suspekt zu werden: Ob ich mir denn vorstellen könne, dass es trotz der Entfernung funktioniert, er habe noch nie eine so tolle Frau getroffen. Holla! Wie reagiert man auf solch fiese Fragen beim ersten Date? Endlich verstehe ich all jene Typen, die panisch Reißaus nehmen, sobald so Mädchen wie ich sie vorschnell festnageln wollen. Und es nahm kein Ende; später in seiner Wohnung konnte ich den Satz „Ich hoffe, dass das Dating jetzt ein Ende hat, aber das kannst du ja besser beurteilen?“ galant umgehen, indem ich mir drei Stücke Sushi in den Mund stopfte. Danach habe ich dann schleunigst das Thema gewechselt. Abgesehen von den fünf bis sechs weiteren Versuchen, mir einen imaginären Verlobungsring anzustecken, war dies alles in allem wirklich kein schlechtes Date. Nur bestand für mich beim besten Willen kein Potential für eine Beziehung.
In der folgenden Woche haben wir zwar ab und zu geschrieben, allerdings hätte ich nie gedacht, dass wir uns je wieder sehen würden. Bis es plötzlich hieß, der Berliner sei die nächsten Tage bei seinen Großeltern in Kiel und er würde sich sehr freuen, wenn wir uns sehen könnten.
Und weil er ein echt netter Kerl ist, waren wir miteinander aus - Tatsächlich hat sein Großvater ihn hier abgesetzt, knapp zwanzig Minuten vor der vereinbarten Zeit, und mir freundlich zugewunken, während ich mit halbnassen Haaren in der Tür stand. Aber dafür habe ich eine Schachtel feinster Berliner Pralinen bekommen.
Auch das Dinner war wirklich nett und verlief so weit ohne große Komplikationen. Abgesehen davon vielleicht, dass er während des Essens trotz Widerworte zahlreiche Fotos von mir gemacht hat (Ja: mit Blitz!) und der Tatsache, dass sein Bildschirmschoner ein Bild von mir ist, das mich zuckersüß anlächelte, als er das Handy zurück in die Tasche steckte. Da saß ich nun und nippte peinlich berührt an meinem Ginger Ale, gänzlich darauf bedacht, mir meinen Schock nicht anmerken zu lassen. So etwas ist mir wirklich noch nie passiert – Da wünscht man sich glatt, man hätte doch etwas mit Schuss bestellt. Wie versprochen sind wir anschließend zu meinem Elternhaus gefahren, um einen Film anzuschauen, so hatte der Berliner auch gleich die Gelegenheit, meine absolut liebenswerten und leider überdurchschnittlich neugierigen Eltern kennenzulernen. Denn die standen natürlich prompt auf der Matte, sobald die Tür geöffnet ward. Ihr könnt euch vorstellen, wie gut mir das in den Kram passte, wo mein Plan eigentlich gewesen war, ihn möglichst unauffällig in mein Kellerzimmer zu schmuggeln. Der Berliner für seinen Teil schien entzückt, wenn auch etwas irritiert ob der Tatsache, dass mein Vater keine Hose trug. Später dann, beim Versuch, auf meinem Bett „Den Hobbit“ anzuschauen, trug sich die folgende äußerst ominöse Szene zu: Da ist man mit 'nem Kerl im Bett mit und fragt jenen hingebungsvoll, was er sich wünsche, und die Antwort lautet tatsächlich „Also was ich mir am meisten wünsche ist, dass das mit uns beiden etwas Festes wird“. Mensch, was spricht denn dagegen, sich einfach einen soliden Blowjob zu wünschen? Zum Glück musste der Berliner spätestens um zehn Uhr bei seinen Großeltern aufschlagen, so blieb mir der Eiertanz um Zukunftsaussichten und Hochzeitspläne erspart. Zum Abschied haben wir uns geküsst, vermutlich sehr zur Freude seiner Großeltern, die winkend am offenen Küchenfenster standen. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Das ging nun leider nicht, also habe ich alternativ einfach das Gaspedal durchgedrückt.
Seitdem schreibt mir der Berliner mehrmals täglich und lädt mich nach Berlin ein, wobei ihn nicht zu stören scheint, dass ich kaum antworte. Ich warte nämlich darauf, dass er bald merkt, dass „das mit uns“ keine Zukunft hat. Ich fühle mich tatsächlich, als wäre ich der Kerl in diesem Szenario. Doch im Gegensatz zu den meisten Typen, denen solche Situationen nur allzu bekannt vorkommen sollten, habe ich permanent ein schlechtes Gewissen, fühle mich feige und gemein.
 
 
Fee