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Dienstag, 31. Mai 2016

Recap: May 2016

Hallo ihr Lieben,

lange gab es keinen Monats-Rückblick mehr auf dem Blog. Das möchte ich nun aber wieder ändern. Gerade im Mai habe ich viel erlebt, egal ob in Kiel oder Berlin, und auf Instagram geteilt. Für euch möchte ich meine Höhepunkte des vergangenen Monats noch einmal zusammenfassen.
 
Kaffee und Kuchen in der Seebar // Die Sonne im Schrevenpark genießen
 
Dinner mit der #girlgang in der Seebar (Lieblingslocation im Mai?!)
 
Rosé Royal & Pizza Margherita
 
Kaffeemitte // Edited The Label Store, Berlin
 
Frühstück im Spreegold mit @meermakeup
 
Selfie bei "and other stories" // Drinks @ Die Villa, Kiel
 

Vanessa

Samstag, 28. Mai 2016

Outfit: Rosenhöfe Berlin

Hallo ihr Lieben,

die vergangene Woche habe ich bei meinen Eltern in Berlin verbracht. Bevor es für mich zurück in den Norden ging, kam mich meine liebe Freundin Jana besuchen. Zusammen waren wir ein bisschen shoppen, Frühstücken und durch Berlin schlendern - was Mädels halt so machen. Natürlich musste ich ihr meine liebsten Plätz in Berlin zeigen. Dazu gehören auch die Rosenhöfe am Hackeschen Markt, wo diese Fotos entstanden sind. Hier fühlt es sich so gar nicht nach Berlin an. In den kleinen verwinkelten Höfen ist es meist sehr ruhig, ganz im Gegensatz zum Trubel um den Hackeschen Markt herum. Zudem blühen hier im Frühjahr die schönsten Rosen!


 
Mantel // Jeans H&M
Bluse // Tasche // Sneaker Zara



Was ist euer liebster Ort in Berlin?


Vanessa

Donnerstag, 19. Mai 2016

Donnerstags-Desaster #20

Das diffuse dritte Date
 
„Uuund wie war dein Date? Ging denn gestern endlich mal was bei euch Turteltäubchen?“ - Mädchengespräche am Morgen danach. Tatsächlich gibt es bei mir in der Regel auch einiges zu erzählen: Witzige Anekdoten zum Thema Mann und pikante Details aus dem Nähkästchen.
Zur Zeit verhält es sich ein wenig anders: Ich treffe mich gerade mit einem wahren Wunderburschen, er ist intelligent, eloquent, ziemlich sexy und riesengroß. Und das vielleicht wunderbarste an ihm: Er hält es mittlerweile schon fast einen Monat lang mit mir aus, ohne panisch die Flucht zu ergreifen. Wir lachen viel, wenn wir zusammen sind und ich fühle mich in seiner Nähe wirklich wohl. Als wir uns nach unserem ersten Treffen zum Abschied umarmt haben, mochte ich gar nicht mehr aufhören: „Ohh, tut mir Leid, dass passiert mir für gewöhnlich nicht!“, stammelte ich mit hochroten Ohren, als ich mich dann doch losreißen konnte.
Während ich felsenfest davon überzeugt war, dass ich mir mit meinem beherzten Klammergriff sämtliche Chancen auf ein Wiedersehen verspielt hätte, schrieb er am nächsten Tag, es habe ihm sehr gut gefallen und er wolle mich gern bald wieder treffen. Ganz meinerseits, Monsieur, ganz meinerseits. Mittlerweile, drei Dates später, passiert außer der allabendlichen Abschiedsumarmung aber noch immer absolut nichts. Für mich durchaus ein ungewohnter Zustand, wollen die meisten Kerle mir spätestens bei dritten Treffen doch mit Sicherheit an die Wäsche. Dies scheint völlig normal, so heißt es in diversen Flirtguides und Beziehungsratgebern: „Solltet ihr es bis hierher geschafft haben, geht es nun ans Eingemachte. Nichts anderes bedeutet die Verabredung zu einem dritten Date.“ - Gefolgt von den 5 wichtigsten Tipps, damit das dritte Date ein grandioser Erfolg wird. Die „Drei“ ist also die magische Zahl schlechthin, was das moderne Dating angeht.
Kein Wunder also, dass ich als Antwort auf mein enthusiastisches „Gestern haben sich unsere Beine beim Hinsetzen kurz berührt!“ nur gackerndes Gelächter von meinen Mädels geerntet habe. Aber besser als nichts, oder?
Ich weiß selbst nicht so recht, was ich davon halten soll, dass er noch nicht einmal Anstalten macht, meine Hand zu nehmen oder sie wenigstens ganz zufällig zu streifen.
Dabei ist es doch eigentlich genau das, was sich jedes Mädchen wünscht: Einen Kerl kennenzulernen, der sich wirklich für einen interessiert, für den der Charakter zählt und der sich bemüht, ganz ohne schlüpfrige Hintergedanken.
Nun muss ich gestehen, dass mir gerade dieses Verhalten bei Männern mittlerweile äußerst suspekt erscheint – Vielleicht, weil solche Exemplare so selten sind, dass sie einem kaum über den Weg laufen, weil mein Männergeschmack dem einer hirntoten Kartoffel gleicht oder aber weil ich seit meinem fünfzehnten Geburtstag kein drittes Date mehr hatte, das nicht mindestens mit einem flüchtigen Kuss geendet hat. Statt mich zu freuen, finde ich den Umstand also schlichtweg verdächtig und frage mich, was wohl mit mir nicht in Ordnung sei; Ob er mich vielleicht nicht attraktiv genug findet oder einfach körperlich abstoßend... Irgend einen offensichtlichen Grund muss es schließlich dafür geben, dass er mich nicht einmal mit der Kneifzange anpacken möchte. Wenigstens bin ich nicht die einzige, die so denkt: „Wie, ihr habt euch nicht einmal geküsst? Ist das Date wirklich so schlecht gelaufen?“, brachte eine Freundin es auf den Punkt. Eigentlich hatte ich unsere Zusammenkünfte jedes mal unter „voller Erfolg, Wiedersehen garantiert“
verbucht (wenn auch mit Vorbehalt), doch so langsam nagen massive Zweifel an mir.
 
Es ist wirklich erschreckend, wie sehr wir den Erfolg eines Dates von der körperlichen Komponente abhängig machen; Dass wir uns so sehr daran gewöhnt haben, dass „etwas läuft“ und wir die Zuneigung des Gegenüber daran festmachen, statt uns darüber zu freuen, dass wir keinen vorschnellen Taugenichts vor uns haben sondern einen Märchenprinzen, der seine Prinzessin erst richtig kennenlernen will, bevor er sie wach küsst.
 

Fee

Dienstag, 17. Mai 2016

Inspiration: Summer Vibes

Hallo ihr Lieben,

in diesem Semester habe ich leider viel zu tun, weshalb es hier auf dem Blog vielleicht etwas ruhiger und unregelmäßig zu Beiträgen kommen wird.
Leider ist das schöne Wetter der letzten Woche nicht geblieben. Trotzdem bin ich in Sommer-Stimmung und kann es nicht erwarten, die Tage am Strand zu verbringen. Deshalb gibt es heute ein bisschen Summer Inspo für euch.













Alle Bilder via Pinterest
 
(1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11)
 
 
Vanessa

Donnerstag, 5. Mai 2016

Donnerstags-Desaster #19

Von gelöschten Nummern und gebrochenem Stolz
 
Immer, wenn eine Männergeschichte für mich zu Ende geht, sei es so langsam dahinsiechend oder mit einem katastrophalen Knall, lösche ich die betreffende Nummer und alles, was dazugehört. Die Bilder, Chatverläufe, die Screenshots von Chatverläufen, die ich meinen Mädels habe zukommen lassen, wirklich ALLES. Meine beste Freundin hat mir neulich voll Bewunderung gebeichtet, dass sie dazu nicht in der Lage sei – Einen Kerl in Sekundenschnelle so endgültig aus ihrem Leben zu streichen, jede noch so kleine Chance auf weiteren Kontakt auszulöschen. Nun liegt die Begründung für meine kühn-konsequente Vorgehensweise keinesfalls darin, dass ich eine herzlose Eiskönigin bin, sondern ist vielmehr als reine Selbstschutzmaßnahme zu sehen. Ich kenne mich mittlerweile ziemlich gut, ich weiß, wie verrückt mich ein „Zuletzt online heute um 15:47“ um 15:51 macht, wie fanatisch ich neue Stati analysiere und schnuckelige Profilbilder anschmachte. Und schließlich das Wissen, dass ich ihm jederzeit schreiben könnte, während ich permanent mit mir ringe, ob dies wohl eine gute Entscheidung wäre. All die Zeit, die ich damit verbringe, in Gedanken verzweifelt mögliche Gesprächsanfänge zu konstruieren, so locker, dass er sich traut, zu antworten und gleichzeitig so komplex, dass keine unverbindliche Ein-Wort-Antwort folgt.
Früher oder später kann ich mich nicht mehr zurückhalten, spätestens, wenn ich etwas getrunken habe oder wenn ich mich doch einmal einsam fühle: Ich springe über meinen Schatten, breche den Schwur, den ich bei der Löschung feierlich geleistet habe und werfe voller Enthusiasmus meinen Stolz über Bord. Denn ob ich will oder nicht, es ist nun mal eine schöne Art der Bestätigung, wenn der Mann, den ich toll finde, mir schreibt und Interesse bekundet.
 
Dabei habe ich doch eigentlich beschlossen, stark zu bleiben und mich nie (, NIE, NIE) wieder zu melden. Verdient hat er es garantiert nicht und wenn er mich vermissen würde, hätte er sich schon längst selber gemeldet. Das passiert erfahrungsgemäß allerdings selten; Sie schreiben, weil sie „horny sind, weil ihnen langweilig ist, oder weil sie einfach nicht verstanden haben, dass dies ein endgültiges „Hau rein! Ich wünsch' dir viel Glück, da, wo der Pfeffer wächst“ war. Dann kommt nach drei Wochen wie aus dem Nichts ein „Hi, was geht?“ - Als wäre nichts gewesen! Manchmal habe ich das Gefühl, dass Jungs nicht einmal merken, was sie verpassen, wenn man es ihnen auf dem Präsentierteller serviert oder mit Gewalt unter die Nase reibt. Und so sehr man es auch versucht, man kann eben doch niemanden zu seinem Glück zwingen.
Es fällt mir nie leicht, eine Nummer zu löschen, schließlich hängen so viele Erinnerungen daran, Erinnerungen an die schönen Momente, an die süßen Nachrichten, die mich zum Schmunzeln gebracht und mir die Röte ins Gesicht getrieben haben. Es ist also wirklich nicht so, dass ich durch einen Klick innerhalb von Sekunden mit jemandem abschließen kann; Wie jedes Mädchen denke ich noch tagelang darüber nach, was gewesen wäre, wenn. Mir fallen witzige Sprüche und Fun Facts ein, die ich gerne verschicken würde und ich könnte mir selbst circa siebenunddreißig mal am Tag in den Arsch beißen, weil ich ihm nie wieder schreiben kann - Gleichgültig ist anders.
 
Manchmal wünschte ich, es wäre so: Ein Augenblinzeln und der Typ ist vergessen, der Kummer wie weggeblasen. Und dann bin ich froh, dass es nicht so ist. Dass ich mich begeistern, meine Gefühle zeigen und zelebrieren kann!
 
 
Fee