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Dienstag, 21. Juni 2016

Beauty: Sommer auf den Nägeln

Hallo ihr Lieben,

leider regnet es hier in Norddeutschland seit Tagen. Dabei war der Sommer doch schon zum greifen nah. Da hilft nur eins: den Sommer auf die Nägel zaubern!
Heute möchte ich euch meine liebsten Sommerfarben für die Nägel zeigen. Alle von Essie, da sie meiner Meinung nach einfach am längsten halten und die schönste Farbauswahl bieten. Von Pfirsich- und Knallorange über Fliederlila bis hin zu Rosa und Pink ...

 
resort fling // chubby cheeks // peach daiquiri
 
 
 
go ginza // style hunter // lovie dovie
 
 
 
Welche ist eure liebste Nagellackfarbe für den Sommer?
 

 
Vanessa

Sonntag, 19. Juni 2016

Donnerstags-Desaster #22

Was man nicht bekommt …
 
Jetzt ist es amtlich: Irgend etwas stimmt nicht mit mir. Es muss so sein, denn jedes mal, sobald ich anfange, einen Typen wirklich zu mögen, ergreift jener schlagartig die Flucht. Wortlos natürlich, damit ich mein Verhalten im Hinblick auf die betreffenden Störfaktoren ja nicht optimieren kann und folglich dazu verdammt bin, den Rest meines Lebens allein zu verbringen. Nicht ganz allein natürlich sondern mit meinen siebenundzwanzig Katzen und einer Horde Dekokissen.
Ehrlich, was spräche dagegen, einen Erfahrungsbericht einzureichen, der positive sowie negative Aspekte des Techtelmechtels aufzählt und den Trennungsgrund in zwei Sätzen zusammenfasst? Mir würde tatsächlich schon ein kurzes Statement reichen à la „Sorry, das mit uns funktioniert nicht. Du bist einfach ein krasser Kontrollfreak und ich hasse es, dass du ständig über alles Bescheid weißt, weil du dein halbes Leben auf Facebook verbringst.“ oder „Deine Performance im Bett ist eine absolute Katastrophe, da mach' ichs mir lieber selber!“ - Das wäre okay, so wüsste ich zumindest, woran es lag und müsste nicht Tag und Nacht den Fehler bei mir selbst suchen; Mein Verhalten während der letzten gemeinsamen Stunden von A bis Z analysieren, jeden Handgriff, jedes einzelne meiner Worte kritisch unter die Lupe nehmen. Was ist das bloß, dass wir Frauen immer das Gefühl haben, wir hätten etwas falsch gemacht und es wäre allein unsere Schuld, dass es nicht funktioniert hat?
 
Nun zur Fallstudie: Ich habe also diesen Kerl kennengelernt. Ja, das passiert mir öfter, aber dieses Mal war es anders. Obwohl Tim augenscheinlich nicht mein Typ war (optisch gefiel er mir zwar ganz gut, aber eigentlich war er zu unkonventionell, zu ausgeflippt und viel zu Hipster!), haben wir uns auf Anhieb so gut verstanden, dass mich diese Tatsache nicht weiter störte. Etwas Festes würde daraus sowieso nicht, dessen war ich mir sicher. Und trotzdem: Selten war jemand so nett, so liebevoll und geduldig mit mir, hat mir das Gefühl gegeben, das tollste Mädchen der Welt zu sein. Er wirkte fast schon besorgniserregend begeistert von allem, was ich tat oder sagte – Tatsächlich hatte ich damals sogar Angst vor dem großen Knall; Davor, was passieren würde, wenn ich am Ende wirklich nicht so sehr into it wäre wie er. Andererseits musste ich mir so auch keine Gedanken machen, dass ich etwas falsch machen und so alles versauen könnte.
Vor Tim war mir nichts peinlich, ich habe ihn im Schlabberlook empfangen, ihm meine wirrsten Gedanken anvertraut und alles erzählt, was mir auf dem Herzen lag. Sogar so eigenartige Verhaltensweisen, die ich für gewöhnlich bis zur Verlobung für mich behalte, waren kein Problem. Es hat eine Weile gedauert, bis wir schließlich miteinander geschlafen haben – Einfach, weil ich das Gefühl hatte, das es richtig sei und ich wollte, dass es etwas Besonderes wird. Natürlich kam alles anders: Morgens zwischen Tür und Angel nämlich, bevor er für einige Tage nach Mallorca fliegen sollte. Zu dem Zeitpunkt war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass es mich nicht im Geringsten stören würde, wenn er dort den einen oder anderen Partyflirt hätte, dafür ist Malle schließlich da. Das änderte sich schlagartig, als mich die ersten Fotos vom Ballermann erreichten und mein rein hypothetischer Freifahrtschein zur reellen Option wurde. Und obwohl Tim mir bereits eine Woche zuvor verkündet hatte, er habe gar keine Lust mehr, sich mit anderen Frauen zu treffen, litt ich Zuhause Höllenqualen. Ich ärgerte mich, dass er sich so selten meldete (was ich vollkommen verstanden hätte, wären es dann keine plumpen Einwortsätze mit zwinkernden Smileys gewesen), fing an, daran zu zweifeln, dass er mich tatsächlich gut fände und machte mir – zum ersten Mal überhaupt – Gedanken, ob da vielleicht doch mehr war. Überlegte sogar, ihn zu meiner Geburtstagsparty einzuladen, wo auch meine Familie anwesend sein würde. Plötzlich war alles anders: Vor unserer Verabredung war ich ganz aufgeregt, bin vollkommen aufgekratzt durch die Wohnung gewuselt und habe mich riesig gefreut, ihn dann endlich wieder zu sehen. Der Abend war perfekt: Picknick im Park, Kuscheln mit Nasenküssen und grandioser Sex, bevor er mich zum Einschlafen ganz fest in den Arm genommen hat. Für mich war die Sache geritzt – Es wäre nur noch eine Frage der Zeit, bis wir das berühmt-berüchtigte „Freund-Freundin-Gespräch“ führen würden. Daran, dass er das vielleicht anders sehen könnte, habe ich zu dem Zeitpunkt nicht im Traum gedacht. Doch seit dem Augenblick, als er die Wohnung verließ, wurde es irgendwie komisch. Er meldete sich kaum noch, antwortete spärlich auf meine verzweifelten Versuche, ein Gespräch zu unterhalten und lehnte mein Angebot, ihn endlich einmal bei sich zu besuchen, ab. Dabei hatte er vorher keine Möglichkeit ausgelassen, Zeit mit mir zu verbringen, mir mehrmals täglich geschrieben und gesnapt. Quasi über Nacht hatte sich unsere vielversprechende Romanze in Luft aufgelöst und ließ mich ratlos zurück. Ohne die leiseste Ahnung, was passiert sein könnte, dafür voll Selbstzweifel und tiefen Kratzern im Lack meines empfindlichen Ego.
 
 
Fee

Dienstag, 14. Juni 2016

Food Guide: Sushi with a view in Hamburg

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich euch letzte Woche bereits ein wunderschönes Café zum frühstücken in Hamburg empfohlen habe, folgt heute ein Tipp für ein Restaurant mit einem ganz besonderen Ausblick. Das "Friends Alster" liegt, wie der Name bereits verrät, direkt an beziehungsweise auf der Binnenalster. Wieso auf? Das Restaurant befindet sich auf einem alten Dampfer! Für 19,95€ könnt ihr euch am köstlichen "All you can eat" Sushi Buffett bedienen - inklusive Dessert. Die Auswahl ist wirklich groß, alles wird frisch zubereitet und zügig aufgefüllt. Das Beste ist jedoch definitiv der Ausblick!

 
 
 
 
 


Vanessa

Donnerstag, 9. Juni 2016

Fashion: Scalloped Edges

Scallops
Collage via Polyvore



 

Hallo ihr Lieben,


seitdem ich neulich den wunderschönen Bikini aus der Collage bei H&M entdeckt habe, bin ich hin und weg! Von was genau? 
 
"Scalloped" Rändern - übersetzt auch Muschelsaum oder Bogenkante. So nennt man alle Fashion Items mit gewellten Rändern. Diese findet man jetzt an sämtlichen Kleidungsstücken - egal ob Shirt, Rock, Shorts, Tasche oder Schuhe. Durch die gewellten Ränder wird aus einem langweiligen Shirt sofort ein Hingucker. Meiner Meinung nach ein Trend, den man ruhig mal mitmachen darf.
 
Welche sind eure liebsten "Scalloped"-Trendteile?


Vanessa

Dienstag, 7. Juni 2016

Food Guide: Prinzessinen-Frühstück in Hamburg

Hallo ihr Lieben,

das Wochenende haben Fee und ich in Hamburg verbracht, da sie seit einigen Wochen glückliche Wahlhamburgerin ist. Neben shoppen und quatschen sind wir gemeinsam einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen: essen!

Meine liebste Mahlzeit des Tag ist wohl das Frühstück. Noch besser ist es dann, wenn es einem hübsch serviert wird und man selbst keinen Finger rühren muss. Deshalb entschieden Fee und ich uns dafür, am Samstag in der "Zuckermonarchie" auf St. Pauli Frühstücken zu gehen. Von außen eher unscheinbar, von innen dafür umso schöner! Das Café erstreckt sich über drei Etagen, mit verschiedenen Themenzimmern. Schon beim Anblick des Tresens lief mir das Wasser im Mund zusammen. Törtchen, Cupcakes, Macarons - bei der Auswahl fiel es mir schwer, mich überhaupt zu entscheiden.
Das Frühstück "Katharina die Große" wird auf einem dreistöckigen Etagere serviert. Für 24,90€ erhaltet ihr ein wunderbares Frühstück für Zwei, welches Croissants, Brot und Brötchen, verschiedene Aufschnitte, Obstsalat und zwei Törtchen eurer Wahl enthält.
Mein Tipp: Die Himbeer-Tarte mit weißer Schokolade und eine Himbeer-Rosen-Limonade!


 
 
 
 
 
 

 
 
 
Vanessa

Mittwoch, 1. Juni 2016

Donnerstags-Desaster #21

Let it go!

Ich möchte mich hiermit aufrichtig entschuldigen, sollte den einen oder anderen in den nächsten Tagen aufgrund des Titels ein penetranter Ohrwurm verfolgen, der die Betroffenen schrill kreischend in den Wahnsinn treibt. Ich konnte einfach nicht widerstehen... #sorrynotsorry ♥
 
 
Manchmal braucht man eben einen richtigen Knall, einen Schocker, um zu verstehen, dass etwas falsch läuft.
Mit dieser Aussage hat meine Mitbewohnerin den Nagel auf den Kopf getroffen. Tatsächlich erwische ich mich oft dabei, wie ich die eine oder andere Männergeschichte einfach laufen lasse, halbherzig und uninspiriert, obwohl ich genau weiß, dass nie mehr daraus werden wird. Ich bin zu feige und zu faul, die Sache zu beenden, ehe ich nicht dazu gezwungen bin.
Wie neulich zum Beispiel bei Justin dem Trainer, dem ich nie sagen konnte (oder wollte), dass wir besser keinen Kontakt haben sollten, während ich auf seinem Sofa saß und die Tränen zurückhalten musste, die vor lauter Wut in meinen Augen brannten. PENG, All der Zauber war plötzlich verflogen, als hätte mir jemand die Augen geöffnet, sodass ich endlich sehen konnte, was für eine Zeit- und Ressourcenverschwendung ich da betrieb. Eine derartige kompromisslose Selbstgerechtigkeit, gepaart mit der Empathie eines Ebers, habe ich selten erlebt. Solche Typen braucht einfach niemand! Warum sollte ich meine kostbare Zeit und Aufmerksamkeit Justin und Co. schenken, wo sie mein Leben in keinster Art und Weise bereichern? (Tatsächlich vermochte nämlich nicht einmal Justins makelloser Körper sexuelle Defizite auszugleichen, von charakterlichen Mankos ganz zu schweigen)
So halbgare Sachen sind super als temporäre Trostpflaster, als amüsantes Geplänkel, doch wirklich glücklich machen sie uns am Ende nicht. Eigentlich weiß ich das, in besonders lichten Momenten frage ich mich sogar, warum ich nicht jede hoffnungslose Bekanntschaft, die offensichtlich zum Scheitern verurteilt ist, beende, sobald mir auffällt, dass die Lage aussichtslos ist. Stattdessen praktiziere ich weiterhin brav inhaltslosen Smalltalk via WhatsApp, mache mich hingabevoll zurecht für Treffen voll oberflächlicher Gespräche und emotionslosem Sex. Ich pushe, schminke und nicke zustimmend, während er von seinem brandneuen aber todlangweiligen Projekt erzählt, während ich in Gedanken meine Woche plane und alle drei Minuten auf die Uhr schaue. Und wofür das ganze? Es ist Balsam für mein Ego, zumindest kurzfristig - Genau so lange nämlich, bis ich wieder wochenlang auf ein Lebenszeichen warte und merke, dass ich gar nicht den Typen selbst vermisse, sondern sein Interesse, seine Aufmerksamkeit.
Wie kommt es, dass wir uns häufig dafür entscheiden, trotz massiver Zweifel zu bleiben, anstatt einfach loszulassen? „Einfach“. Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Noch nie war ich so unglücklich, wie in den letzten Wochen meiner letzten Beziehung. Doch statt mir einzugestehen, dass es vorbei ist, habe ich gekämpft bis zum bitteren Ende, habe sehr viel investiert und dabei sehr viel von mir aufgegeben. Ich war ein Schatten meiner selbst, doch dieses Opfer habe ich gern gebracht; Ich hätte alles getan, damit es funktioniert.
Rückblickend finde ich erschreckend, dass ich es so weit habe kommen lassen, aber wie heißt es so schön: „Das Herz will, was das Herz will.“ und meines war damals eben im Selbstzerstörungsmodus. Natürlich passiert mir das auch heute noch ab und zu, aber ich habe meine Lektion gelernt: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Denn auch, wenn ich die folgenden vierzehn Tage damit verbracht habe, Tempoburgen zu bauen, meine Haare einer unfreiwilligen Fettkur zu unterziehen und mein Bett nur verlassen habe, um die Bar meines Vertrauens aufzusuchen, bin ich mittlerweile froh, dass es vorbei ist. Nicht, weil ich die Zeit, in der alles perfekt schien, nicht zu schätzen wüsste – Die bewahre ich sicher in meinem Marmeladenglas für schöne Momente auf – Sondern weil ich die neu gewonnene Freiheit liebe.
 
Häufig braucht es eine Weile, bis man sich überhaupt bewusst wird, dass es so nicht weitergeht, nicht weitergehen kann – Oder eben einen ordentlichen Knall. Und wenn wir dann mit dem Gedanken spielen, auszubrechen, einen Schlussstrich zu ziehen und alles hinter uns zu lassen, sind sie plötzlich da und so präsent wie nie: Zahllose Erinnerungen an die schönen Momente und mindestens eine Milliarde Gründe, warum wir dem Ganzen noch eine Chance geben sollten. Nicht zuletzt bohrende Ängste und Zweifel, was uns erwartet, wenn wir uns trennen – So ganz allein in der großen weiten Welt.
Die Vorstellung, dass alles umsonst war und man nun ganz von vorn anfangen muss, ist grauenvoll, außerdem ist das Dating-Business bekanntlich müßig, nervenaufreibend und selten von Erfolg gekrönt. So gehen wir lieber Kompromisse ein und reden uns ein, alles würde wieder gut (irgendwann, bestimmt!). Vor lauter Bequemlichkeit verbauen wir uns eine reelle Chance auf das große Glück. Dabei kann „Alleinsein“ so befreiend sein; Endlich einmal nur das tun, was man wirklich will und keine Rücksicht auf skurrile Spleens und überkandidelte Allüren irgendwelcher Kerle nehmen müssen. Wie cool ist es bitte, abends allein auf dem langen Ende der Couch zu liegen, einen Pott Eis in der Hand, den man nicht in Windeseile auslöffeln muss, um überhaupt etwas abzubekommen? Endlich wieder Zeit für die tollsten Mädchen der Welt zu haben? Endlich wieder Sex and the City und Castingshows im geliebten Kuschelpyjama statt dem neckischen Negligée, das zwar durchaus sehr reizvoll sein kann, allerdings hier und da einschneidet und doch ziemlich zwickt.
Nur so lange natürlich, bis einer kommt, bei dem wir uns wirklich sicher sind. Einer, bei dem wir vor lauter Vermissen eingehen, wenn er sich nur zehn Minuten nicht meldet, den wir 24/7 an unserer Seite wollen.
 
 
Fee