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Dienstag, 26. Juli 2016

Beauty: Summer Essentials

Hallo ihr Lieben,

da es nun endlich dauerhaft wärmer und sommerlicher ist, war es auch Zeit für ein paar neue Beauty Produkte. Gerade im Bereich Gesichtspflege sind ein paar Sachen neu eingezogen.

Balea Aqua Feuchtigkeitsserum // Nivea Feuchtigkeitsspendende Tagespflege

Auf der Suche nach einer neuen Tagespflege, entdeckte ich diese von Nivea. Was mich von ihr überzeugte? Sie verspricht Feuchtigkeit zu spenden, hat einen Lichtschutzfaktor 15 und kommt in einer Tube - Was will Frau mehr?
Als ergänzende Nachtpflege sorgt nun das Feuchtigkeitsserum für mich. Da ich zum Abschminken neben einem Mizellenwasser auch immer eine ph-neutrale Waschlotion verwende, möchte ich meine Haut anschließend mit genug Feuchtigkeit versorgen.
Diese beiden Produkte in Kombination stellen für mich die perfekte Gesichtspflege dar. 

L'Oreal Paris Le Blush "160 Peach" // Maybelline Fit Me Matte + Poreless Make-Up "130" //
Catrice Glam & Doll False Lash Mascara

Da ich viel Gutes über die neue Version der Glam & Doll Mascara gehört habe, musste ich sie einfach selbst testen. Seit Jahren gehört die All In One Mascara von Artdeco zu meiner Routine - für mich ist sie auch immer noch unersetzlich. Jedoch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Catrice Mascara wirklich gut.
Seitdem die BB Creme von Garnier aus dem Sortiment genommen wurde, bin ich verzweifelt auf der Suche nach einem Ersatz. Das neue mattierende Make-Up von Maybelline ist für mich zu einer guten Alternative geworden. Die Deckkraft lässt sich leicht erhöhen und die Farbe ist für meine - schon leicht gebräunte - Haut genau richtig.
Um dann auch noch frisch auszusehen gehört der peachfarbene Blush zu meiner neuen Alltagsroutine.
 
 
Vanessa

Sonntag, 24. Juli 2016

Inspiration: Scandinavian Summer

Hallo ihr Lieben,
 
endlich sind Sommer und Semesterferien da! Bevor es an meine Bachelorarbeit geht - kaum zu glauben, dass sich mein Studium nun dem Ende zuneigt - ist es jedoch noch einmal Zeit zu entspannen. Gemeinsam mit meiner Familie werde ich ein paar Tage in Dänemark verbringen. Auf Instagram werde ich bestimmt das ein oder andere Bild mit euch teilen und im Nachhinein gibt es mit Sicherheit auch einen Travel-Post ;) 
Doch bevor es los geht, gibt es erstmal ein bisschen Inspiration ...
 








 
Alle Bilder via Pinterest (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9)

 
 
Vanessa

Sonntag, 17. Juli 2016

20 facts about Fee

1. Ich habe einen Lautstärke-Tick: Ob Radio, Ferseher oder Walkman, sobald man die Anzahl der Lautstärke in Ziffern messen kann, muss die Zahl durch 5 teilbar sein oder wenigstens eine Schnapszahl. Ist mein Wohlfühl-Volume nicht gegeben, werde ich unruhig und fange nach einer Weile an, zu schmollen.

2. Mein großer kleiner Bruder (20) ist mir viel wichtiger, als ich es ihm gegenüber jemals zugeben würde.

3. Ich ziehe Katzen magisch an, obwohl ich sie beim besten Willen nicht leiden kann. Dieses Phänomen ist mir unerklärlich.

4. Innerhalb von einer Minute kann ich vom eingeschnappten Schmollmops zum kuscheligen Sonnenschein avancieren.

5. Aus lauter Trotz lösche ich regelmäßig Nummern von Kerlen, denen ich eins auswischen will. Das verschafft mir eine gewisse Genugtuung, obwohl diejenigen natürlich nichts davon erfahren.

6. Frühstück finde ich nicht sonderlich attraktiv. Wenn ich um elf Uhr aufstehe, käme ich niemals auf die Idee, zu frühstücken – Wer will schon schnödes Brot, wenn er doch auch Lunch haben kann?

7. Karaoke ist meine heimliche Leidenschaft: Ich war jahrelang im Schulchor und habe sogar in einem Musical mitgespielt, in dem ich unter anderem Goethes „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ gesungen habe.

8. Ich bin ein unfassbarer Streber, ja manchmal sogar ein Schleimer – Aber ich tu’s (meistens) nicht mit Absicht, wirklich.

9. Streiten fällt mir verdammt schwer. Aufgrund meines ausgeprägten Bedürfnisses nach Harmonie habe ich massive Hemmungen, Probleme zu thematisieren und anzusprechen, lieber schlucke ich sie herunter, bis ich es nicht mehr aushalten kann.

10. Der Staubsauger ist mein Feind. Ich vermeide es nach Möglichkeit, häufiger als einmal im Monat zu saugen, dafür habe ich eine abartige Vorliebe für Abwasch, Küche und Bad. Alles was beim Putzen spaßig schäumt eben.

11. Mit fünf Jahren habe ich eine vielversprechende Fußball-Karriere begonnen, die damit endete, dass ich beim Einspielen rückwärts über einen Ball gestolpert bin und die nächsten Wochen mit Halskrause und Schleudertrauma verbracht habe.

12. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens dreimal meine Zähne putze. In der Regel sind es sogar mehr Runden; Immer, wenn ich das Haus verlasse, schrubbe ich einmal durch.

13. Ich habe mit Barbie gespielt, bis ich dreizehn war, unser Dachboden glich einem riesigen Puppenhaus. Meine Lieblingsbarbie war die Schwanensee-Odette mit glitzernden Flügeln.

14. Meine beste Freundin habe ich kennengelernt, während ich in einem Baum am Wegesrand saß: „Das ist mein Baum, du kannst mich gerne besuchen kommen, wenn du willst...“.

15. Manchmal lachen mich selbst meine besten Freunde für meine Wortwahl aus und belächeln meinen Ausdruck.

16. Ich habe schon ein Lied für meinen Hochzeitstanz und Namen für meine (ungeborenen!) Kinder, obwohl kein Mann in Aussicht ist – Kein Kerl weit und breit.

17. In meinem Bett wartet jeden Abend eine zauberhafte Kuschelqualle namens „Legs“, damit ich mich nachts nicht so allein fühle.

18. In meinem Zimmer hängt eine Ölmalerei von zwei nackten russischen Fischern, das meine Mama gemalt und mir zum Einzug geschenkt hat. Ich liebe es, wenn es auch hin und wieder Verwirrung in den Reihen meiner (männlichen) Besucher stiftet.

19. Eventuell habe ich einen Fimmel, was Augenbrauen angeht: Wenn ich Menschen treffe, analysiere ich zuallererst ihre Brauen, im Hinblick auf Form, Farbe und Akkuratesse.
Meine eigenen Augenbrauen sind gefärbt, weil man sie sonst kaum sehen könnte.

20. Manchmal, wenn ich mich schminke oder meine Mähne frisiere, stelle ich mir vor, ich wäre ein YouTuber. Ich drehe imaginäre Tutorials - Lautstark und gerne auch auf Englisch.
 
Fee

Montag, 4. Juli 2016

Donnerstags-Desaster #Edit

Das große Kribbeln
 
Noch während ich verbittert in die Tasten haue und den Text über Tims sonderliches Verhalten verfasse, leuchtet mein Display auf: Eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer.
 
Bei solchen unbekannten Nummern bin ich immer ganz aufgeregt, für gewöhnlich sind es sensationsverdächtige Nachrichten aus der Liste meiner zahlreichen Verflossenen, deren Nummer ich früher oder später mal mit vor Wut hochrotem Kopf, mal trotzig schmollend aus meinen Kontakten entfernt habe. So auch dieses Mal: „Na du, können wir die Tage mal schnacken?“ - tatsächlich war es Tim, der mir geschrieben hatte, als hätte er gerochen, dass es ihm im aktuellen Blogpost an den Kragen geht. Verdammt, das kam unerwartet. Das Herz irgendwo zwischen Magengrube und Hals, tippte ich mit zitternden Fingern meine betont lässige Antwort, während ich in Wirklichkeit am liebsten gestorben wäre. Wir verabredeten uns für den Abend, weil er mit gerne etwas sagen wollte, „Persönlich“... Sein Mut und Anstand in allen Ehren, aber von mir aus bräuchte ich die Abfuhr gar nicht unbedingt live und in Farbe, mir würden ein bis zwei klärende Sätze per Nachricht reichen, kurz und schmerzlos, schwarz auf weiß. Doch für schmerzlos war es ohnehin zu spät und die folgenden Stunden, die ich wartend und Fingernägel knabbernd auf der Couch verbrachte, waren die längsten meines Lebens. Eine super Sache im Übrigen, so wird man nicht nur abgesägt, sondern hat dabei noch abgefressene Nägeln und ein aschfahles Gesicht. So sexy wie eben möglich begab ich mich also zum Treffen, um mir meinen Todesstoß abzuholen. Merkwürdig, obwohl ich genau wusste, was auf mich zukommt, war Tims Anwesenheit gewohnt vertraut und beruhigend, wenn dieser auch sehr reserviert wirkte, unsicher, wie er sich verhalten soll.
Und dann legte er los, mit schuldbewusstem Ton und ernster Miene: Er fände mich umwerfend, ich sei unglaublich nett und wunderschön und so sexy (aus aschfahl wurde hier tomatenrot), aber es hätten sich einfach keine tieferen Gefühle entwickelt. Das habe er schon ein paar mal erlebt und es täte ihm unendlich Leid – Gerade bei mir. Da kam ich ins Stocken:
„Wieso gerade bei mir? Wirke ich besonders hilflos und verzweifelt?“, moserte ich herum und schaute ihn schmollend an. So in der Art jedenfalls, schmollen kann ich nämlich aufgrund einiger anatomischer Merkmale nicht, egal, wie sehr ich es versuche. Da musste Tim lachen: „Nein, überhaupt nicht, aber du warst so toll und lieb, du hättest mir nie einen Anlass gegeben, das mit uns zu beenden.“
. Und er hatte Recht, das hätte ich nicht, nicht in tausend Jahren. Ich bin ein Mädchen der tausend kleinen Gesten, so hatte ich extra Kinderschokolade für ihn gekauft mit den Protagonisten als „Perfektes Match“ (besonders witzig, weil wir uns auf Tinder kennengelernt haben #sothoughtful).
Aber glücklich wären wir beide dennoch nicht geworden. Trotzdem war es irgendwie beruhigend, zu hören, dass ich scheinbar doch kein hoffnungsloser Fall bin, dass es nicht an einem meiner vielzähligen schrägen Ticks, meinen verrückten Angewohnheiten oder meinem vollkommen verschrobenen Verhalten lag.
Ich sagte ihm, dass ich schön fände, wie ehrlich er sei und dass ich auf keinen Fall wollen würde, dass er so halbe Sachen macht. Er sagte mir, ich verdiene jemanden, der besser zu mir passt, er könne mir nicht gerecht werden, es läge nicht an mir, sondern an ihm...
Bevor er noch mehr Phrasen aus geschmacklosen Liebesdramen aufgreifen konnte, entließ ich ihn lieber schleunigst in die große weite Welt, ganz cool und unbeeindruckt. Eine skurrile, halbherzige Umarmung und ein Türklacken später überkam es mich doch und ich musste ein wenig weinen.
 
Im Nachhinein glaube ich, dass Tim goldrichtig gehandelt hat, vielleicht war es viel mehr die Vorstellung einer Beziehung als die grenzenlose, ungestüme Verknalltheit, die es eigentlich braucht, die Überzeugung, dass genau dieser Typ die beste Partie ist, die man jemals ergattern kann, dass man nie wieder einen anderen nackig sehen oder neben anderen zerknautschten Gesichtern aufwachen will. Es wäre sicherlich schön gewesen, eine Beziehung mit Tim zu führen; Ihn mit zu Familienfeiern zu schleppen, abends gemeinsam vor der Glotze zu muckeln oder sich gemeinsam darüber aufzuregen, dass der Pizza-Service nach stundenlanger Wartezeit die Peperoni vergessen hat. Es wäre einfach gewesen, komfortabel und es hätte sicher funktioniert – Aber auch, wenn der Sex prima war, hätte immer etwas gefehlt: Das große Kribbeln.
Natürlich fand ich seine Entscheidung zum damaligen Zeitpunkt blöd; Ich war verletzt und schwer getroffen, aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto deutlicher sah ich, dass ich ihn nicht als Partner vermissen würde, sondern als Freund. Seine Gesellschaft, seinen Optimismus, seine gute Laune. All das würde mir wahnsinnig fehlen.
Ich wollte ihn nicht aufgeben und so schaffte ich es innerhalb von zwei Stunden, die Trennung zu
revidieren und eine rein platonische Beziehung einzuläuten. Ein Foto, das mehr oder minder schelmisch mit „Mehr Schoki für mich“ prahlte und einige Verhandlungen später, einigten wir uns, dass platonisches Kuscheln wohl legitim wäre – Denn ohne mein Lächeln, sagt er, wäre es auch zu traurig.


Fee